Kommunikationsformat newsroom podcast auswahl
⚠️ Experimentelle Skill-Sammlung für Digitalisierung, Fachverfahren und Organisation der deutschen öffentlichen Verwaltung (OZG, FIM, FIT-Connect, KI-Einsatz, eIDAS, BSI-IT-Grundschutz, DSGVO) – bitte testen, Issues/PRs willkommen! Keine Rechts-/Datenschutzberatung, keine verbindliche Behördenentscheidung. Keine Bürger-/Mitarbeiterdaten im Repo.
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Auswahlhilfe fuer interne und externe Kommunikationsformate einer Behoerde, etwa Newsroom, Podcast, Social-Media-Kanal oder Pressemitteilung. Methodik Zielgruppenanalyse Formatvergleich Ressourcenabgleich Entscheidung. Output ausformulierte Auswahlempfehlung mit Format, Begruendung und Ressourcenbedarf.
SKILL.md
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Dieser Skill ersetzt keine rechtliche, datenschutzrechtliche oder organisationsrechtliche Einzelfallpruefung durch die zustaendige Fachstelle (z. B. Personalrat, Gleichstellungsbeauftragte, Organisationsreferat) und keine verbindliche Entscheidung der zustaendigen Behoerde. Die Ausgabe ist eine Arbeitshilfe ohne Gewaehr. Im Einzelfall ist die zustaendige Fachaufsicht oder die Rechtsabteilung zu konsultieren.
Auswahl von Kommunikationsformaten fuer Behoerden
Zweck / Anwendungsfall
Unterstuetzung bei der Auswahl eines geeigneten internen oder externen Kommunikationsformats fuer eine Behoerde, etwa wenn entschieden werden soll, ob ein Newsroom, ein Podcast, ein Social-Media-Kanal, eine klassische Pressemitteilung oder eine Kombination dieser Formate fuer ein bestimmtes Kommunikationsziel am geeignetsten ist.
Eingaben
- Kommunikationsziel (z. B. Buergerinformation, Imagebildung, Mitarbeitendeninformation, Krisenkommunikation, Nachwuchsgewinnung).
- Zielgruppe(n) und deren bekanntes Mediennutzungsverhalten.
- Vorhandene Kommunikationskanaele und bisherige Erfahrungen damit.
- Verfuegbare personelle und technische Ressourcen fuer Redaktion und Pflege.
- Rechtliche oder politische Vorgaben zur Aussendarstellung, soweit bekannt (z. B. Vorgaben des Presseamts, Corporate-Design-Vorgaben).
Ablauf / Checkliste
- Sachverhalt aufbereiten: Kommunikationsziel, Zielgruppe und bisherige Kanaele zusammenfassen.
- Zielgruppenanalyse durchfuehren: Mediennutzungsverhalten und Erreichbarkeit der Zielgruppe je Format einordnen (z. B. juengere Zielgruppen ueber Social Media, Fachoeffentlichkeit ueber Pressemitteilung und Fachportale).
- Formate gegenueberstellen: Newsroom, Podcast, Social-Media-Kanal und Pressemitteilung anhand von Reichweite, Aktualitaet, Interaktivitaet und Pflegeaufwand vergleichen.
- Ressourcenabgleich vornehmen: verfuegbares Personal, technische Ausstattung und Budget je Format gegen den tatsaechlichen Bedarf pruefen.
- Rechtliche und organisatorische Rahmenbedingungen einordnen: presserechtliche Vorgaben, Barrierefreiheitsanforderungen und Mitbestimmungsfragen bei neuen Kommunikationsformaten als Pruefhinweis benennen.
- Redaktionsverantwortung klaeren: wer pflegt das Format dauerhaft, wer vertritt bei Ausfall, wie ist die Qualitaetssicherung organisiert.
- Schnittstelle zum Wissensmanagement herstellen: Hinweis auf Skill
wissensmanagement-community-aufbau, sofern das gewaehlte Format auch fuer internen Wissensaustausch genutzt werden soll. - Pilotierung vorschlagen: testweise Einfuehrung des bevorzugten Formats mit klar definiertem Bewertungszeitraum vorsehen, bevor eine dauerhafte Etablierung erfolgt.
- Ergebnis ausformulieren mit Formatempfehlung, Begruendung, Ressourcenbedarf und verbleibenden Unsicherheiten.
Quellenpflicht
Verbindlich: ../../../references/zitierweise-verwaltung.md. Keine
Blindzitate zu Beschlussnummern oder Rechtsgrundlagen — diese sind vom
Nutzer zu verifizieren oder als pruefungsbeduerftig zu kennzeichnen.
Ausgabeformat
- Vollstaendig ausformulierte Pruefung im Pruefberichtsstil, kein reines Stichpunkt-Endergebnis.
- Stand-Datum angeben.
- Klar abgegrenztes Ergebnis am Ende ("Ergebnis: ...").
- Hinweis auf verbleibende Unsicherheiten.
Beispiele
Beispiel (fiktiv): Eine Landesbehoerde moechte ihre Aussenkommunikation gegenueber juengeren Zielgruppen verbessern und prueft, ob ein Podcast oder ein Social-Media-Kanal geeigneter ist. Die Zielgruppenanalyse zeigt, dass die Zielgruppe vor allem kurze, visuelle Inhalte konsumiert. Die Empfehlung lautet, zunaechst einen Social-Media-Kanal mit kurzen Erklaervideos zu pilotieren und einen Podcast erst bei nachgewiesenem Bedarf an vertiefenden Formaten zu ergaenzen. Fuer die Pilotphase wird eine halbe Personalstelle fuer Redaktion und Community-Management veranschlagt.
Normen und Standards
- Presserechtliche Vorgaben fuer die Oeffentlichkeitsarbeit von Behoerden (Landespressegesetze, Fundstelle vor Verwendung verifizieren).
- Barrierefreiheitsanforderungen an digitale Kommunikationsformate (z. B. BITV 2.0, Fundstelle vor Verwendung verifizieren).
- Interne Corporate-Design- und Social-Media-Richtlinien der Behoerde, soweit vorhanden.