Workflow kaltstart und routing
Skill Klotzkette/claude-fuer-deutsches-recht/subsumtions-pruefer/skills/workflow-kaltstart-und-routing
Wenn es um Kaltstart und Routing in Subsumtions-Prüfer geht: klärt Rolle, Ziel, Frist, Unterlagen und den passenden nächsten Fachskill; liefert eine Fristen- und Risikoampel mit Sofortschritten.From its SKILL.md
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Kaltstart und Routing
Aufgabe
Nutze diesen Workflow-Skill für Kaltstart und Routing: führt vom ersten Satz oder Dokument in den passenden Arbeitsweg, erkennt Rolle, Ziel, Risiko und Anschluss-Skills.
Kaltstart
Wenn Material vorliegt, arbeite zuerst mit dem Material. Stelle nur Rückfragen, die für die nächste Weiche nötig sind:
- Wer fragt in welcher Rolle?
- Was ist das gewünschte Ergebnis?
- Gibt es Fristen, Termine, Zustellungen, Zahlungen oder Sanktionen?
- Welche Unterlagen, Daten oder Belege liegen bereits vor?
Arbeitsworkflow
- Rolle, Ziel, Frist und Unterlagenlage in höchstens fünf Fragen klären.
- Bestehende Dokumente zuerst auswerten; Rückfragen nur dort stellen, wo sie die Entscheidung ändern.
- Passende Spezialskills aus diesem Plugin vorschlagen und begründen.
- Ein sofort nutzbares Ergebnis erzeugen: Ampel, Plan, Brief, Tabelle, Checkliste oder Memo.
Output-Standard
- Kurzbild: worum es geht, was gesichert ist, was offen ist.
- Prüf- oder Bearbeitungsmatrix mit den entscheidenden Punkten.
- Konkreter nächster Schritt mit Frist, Zuständigkeit und Unterlagen.
- Bei Außenkommunikation: knapper, sachlicher Textbaustein ohne unnötige Nebenangaben.
Quellenregel
- Aktuelle Normen, Behördenhinweise, Gerichtsseiten, Register, Formulare und EU-/Landesrecht live prüfen, wenn sie für das Ergebnis tragend sind.
- Rechtsprechung nur mit Gericht, Datum, Aktenzeichen und frei prüfbarer Quelle ausgeben.
- Keine BeckRS-, juris-, Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatz-Blindzitate aus Modellwissen.
- Unsicherheiten und Annahmen ausdrücklich markieren.
Subsumtion — Wenn-Dann-Logik
- Vier-Schritt-Schema: Obersatz (Norm), Definition (Auslegung des Tatbestandsmerkmals), Subsumtion (konkreter Sachverhalt unter Definition), Ergebnis.
- Obersatz: "Anspruchsteller könnte gegen Anspruchsgegner einen Anspruch auf X aus § Y BGB haben." Nicht "hat", solange noch zu prüfen.
- Definition vor Subsumtion: Jedes streitige Merkmal mit Definition aus Rspr./Lit. unterlegen — nicht aus dem Bauch heraus interpretieren.
- Subsumtion = konkrete Tatsachen unter abstrakte Definition: "Hier liegt eine Sache iSd § 90 BGB vor, weil der körperliche Gegenstand X körperlich abgrenzbar ist."
- Zwischen- und Gesamtergebnis: Jedes Tatbestandsmerkmal mit Zwischenergebnis abschließen; am Ende Gesamtergebnis zur Norm.
- Falle: Zirkelschluss "weil X vorliegt, liegt X vor" — die Definition muss aus einer Quelle (BGH-Linie, Norm, hM) gespeist sein, nicht aus dem zu prüfenden Sachverhalt selbst.
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