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Subsumtions rewrite klausurton

Skill Klotzkette/claude-fuer-deutsches-recht/subsumtions-pruefer/skills/subsumtions-rewrite-klausurton

⚠️ Experimentelle Skill-Sammlung für deutsches Recht (Arbeits-, Gesellschafts-, Insolvenz-, Datenschutz-, Prozessrecht u.a.) – inzwischen verbessert und im Alltag getestet, aber weiterhin Experiment. Bitte selber ausprobieren, Issues/PRs willkommen! Keine Rechtsberatung. Mandatsgeheimnis (§§ 203/204 StGB, § 43e BRAO), DSGVO, US-Transfer, KI-VO & Co

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Wenn es um Subsumtion im Klausurton neu schreiben in Subsumtions-Prüfer geht: ordnet Akteninhalt, Belege, Lücken und Nachforderungen; liefert eine Schnittstellenkarte mit Kollisions-, Zuständigkeits- und Nachweisfragen.

SKILL.md

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Subsumtion im Klausurton neu schreiben

Arbeitsweg

  • Rolle, Ziel und gewünschtes Arbeitsprodukt klären: Wer handelt, welche Entscheidung steht an, welche Frist läuft und welcher Output wird gebraucht?
  • Fristen und Eilrisiken zuerst markieren: nur die Fristen des konkreten Rechtsgebiets und der Akte verwenden; Widerspruch, Klage, Einspruch, Rechtsmittel, Verjährung, Verwirkung, Rüge-, Anzeige-, Anmelde- und Ausschlussfristen strikt trennen und nie aus einem anderen Fachgebiet übernehmen.
  • Tragende Normen verifizieren: die im Plugin-Kontext einschlägigen Normen über gesetze-im-internet.de, dejure.org, eur-lex.europa.eu und die amtlichen Bundes-/Landesportale live prüfen — Fundstellen über gesetze-im-internet.de, dejure.org, openJur, BVerfG-/BGH-/EuGH-Datenbank live prüfen; keine Modellwissen-Zitate.
  • Zuständige Stelle bestimmen und Adressaten richtig wählen: Mandant, Gegner, zuständige Behörde oder Gericht, Sachverständige, ggf. EU-/internationale Stelle (siehe Skill-Detail).
  • Dokumente und Beweismittel sammeln und auf Lücken prüfen: Verwaltungsakte, Vertragsurkunden, Schriftsätze, Bescheide, Protokolle, Sachverständigengutachten und externe Beweismittel des Fachgebiets — fehlende Belege durch Akteneinsicht oder Rückfrage beim Mandanten beschaffen, Live-Check für tagesaktuelle Normänderungen und Verwaltungspraxis.

Ziel

Dieser Skill schreibt fehlerhafte oder lückenhafte Subsumtionen in sauberen juristischen Klausurton um. Er fügt keine neuen Tatsachen hinzu und erfindet keine Belege. Er korrigiert Obersatz, Definition, Subsumtion und Ergebnis — je Tatbestandsmerkmal getrennt.

Klausurton: Stilregeln

Gutachtenstil (Standard für Klausur und Hausarbeit)

ElementStilregelBeispiel
ObersatzKonjunktiv; Anspruchsfrage"A könnte gegen B einen Anspruch auf Zahlung von EUR X aus § 433 Abs. 2 BGB haben."
DefinitionAbstrakt, ohne Bezug auf konkreten Fall; mit Quellenhinweis"Unter einer Sache iSd § 90 BGB versteht man jeden körperlichen Gegenstand."
SubsumtionTatsachen des Falles unter Definition halten"Hier ist der Pkw ein körperlicher Gegenstand und damit eine Sache iSd § 90 BGB."
ZwischenergebnisIndikativ; klar"Dieses Tatbestandsmerkmal ist erfüllt."
GesamtergebnisIndikativ; klar"A hat gegen B einen Anspruch aus § 433 Abs. 2 BGB."

Urteilsstil (für Schriftsatz und Bescheid)

  • Ergebnis steht am Anfang: "Die Klage ist begründet."
  • Begründung folgt deduktiv: "Denn A hat gegen B einen Anspruch aus § 433 Abs. 2 BGB, weil ..."
  • Kein Konjunktiv im Einstieg

Typische Rewrite-Muster

Fehler 1: Sprung-Subsumtion → Rewrite

Vor: "§ 433 Abs. 2 BGB: Der Kaufpreis ist zu zahlen. Hier ist er noch nicht gezahlt."

Nach: "Nach § 433 Abs. 2 BGB ist der Käufer verpflichtet, dem Verkäufer den vereinbarten Kaufpreis zu zahlen. Kaufpreis ist die im Kaufvertrag als Gegenleistung vereinbarte Geldsumme. Hier haben A und B im Kaufvertrag v. TT.MM.JJJJ einen Kaufpreis von EUR X vereinbart. Dieser ist nach Anlage K1 noch nicht bezahlt worden. Die Zahlungspflicht besteht daher."

Fehler 2: Zirkelschluss → Rewrite

Vor: "Eine Pflichtverletzung liegt vor, weil B seine Pflichten verletzt hat."

Nach: "Eine Pflichtverletzung iSd § 280 Abs. 1 BGB ist jedes objektive Abweichen vom geschuldeten Verhalten. B schuldete nach dem Werkvertrag die Herstellung eines mangelfreien Werks (§ 631 Abs. 1 BGB). Die Lieferung erfolgte laut Abnahmeprotokoll (Anlage K2) mit Rissen in der Fassade. Dies weicht vom geschuldeten mangelfreien Zustand ab. Eine Pflichtverletzung liegt vor."

Fehler 3: Konjunktiv im Schluss → Rewrite

Vor: "Das Tatbestandsmerkmal könnte vorliegen."

Nach: "Das Tatbestandsmerkmal liegt vor." oder "Das Tatbestandsmerkmal liegt nicht vor, weil [Begründung]."

Fehler 4: Definition aus dem Sachverhalt → Rewrite

Vor: "Vereinbart" im Sinne der Parteienabsprache heißt, dass A und B das vereinbart haben.

Nach: "Vereinbart" iSd § 145 BGB setzt voraus, dass ein Angebot auf Abschluss eines Vertrags und eine Annahme vorliegen (§§ 145, 147 BGB). ...

Rewrite-Workflow

  1. Fehlerdiagnose: Obersatz, Definition, Subsumtion, Ergebnis je TBM markieren (vorhanden / fehlt / falsch).
  2. Priorität setzen: Welcher Fehler ist am schwersten? (Sprung-Subsumtion, Zirkelschluss, falscher Stil)
  3. Rewrite: Je TBM: Obersatz → Definition (mit Norm; Quelle als Prüfpunkt) → Tatsachen aus dem Sachverhalt → Zwischenergebnis.
  4. Stilkontrolle: Konjunktiv im Obersatz? Indikativ im Zwischenergebnis? Tatsachen aus der Akte?
  5. Quellenkontrolle: Jede Definition auf Norm oder (als Prüfpunkt) auf BGH-Linie gestützt?

Quellen-Disziplin beim Rewrite

  • Normtext aus gesetze-im-internet.de: live prüfen und exakt zitieren
  • Rechtsprechungs-Definitionen: als Prüfpunkt markieren ("nach BGH [live zu prüfen unter dejure.org / bgh.de]")
  • Keine Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatz-Blindzitate aus Modellwissen

Ausgabe

Vollständige Rewrite-Passage je TBM; davor kurzer Fehlerhinweis ("Fehler: Sprung-Subsumtion → jetzt korrigiert"). Rechtsprechung nur mit live verifizierbarem Aktenzeichen.

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