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Routine monatsabschluss tage quartalsabschluss prozess

Skill Klotzkette/claude-fuer-deutsches-recht/steuerrecht-anwalt-und-berater/skills/routine-monatsabschluss-tage-quartalsabschluss-prozess

Wenn es um 30-Tage-Zyklus Monatsabschluss in Steuerrecht – Steuerberater und Anwälte geht: prüft Frist, Form, Zuständigkeit, Rechtsweg und Sofortmaßnahmen; liefert eine Fristen- und Risikoampel mit Sofortschritten. Auswahlstichwort: Routine Monatsabschluss Tage Quartalsabschluss Prozess; Arbeitsfeld: Steuerrecht – Steuerberater und Anwälte.From its SKILL.md

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30-Tage-Zyklus Monatsabschluss

Arbeitsweg

  • Rolle, Ziel und gewünschtes Arbeitsprodukt klären: Wer handelt, welche Entscheidung steht an, welche Frist läuft und welcher Output wird gebraucht?
  • Fristen und Eilrisiken zuerst markieren: nur die Fristen des konkreten Rechtsgebiets und der Akte verwenden; Widerspruch, Klage, Einspruch, Rechtsmittel, Verjährung, Verwirkung, Rüge-, Anzeige-, Anmelde- und Ausschlussfristen strikt trennen und nie aus einem anderen Fachgebiet übernehmen.
  • Tragende Normen verifizieren: AO §§ 38, 42, 90, 93, 153, 162, 164, 169-171, 173, 233a, 370-378, UStG, EStG, KStG, GewStG, GrEStG, ErbStG, FGO — Fundstellen über gesetze-im-internet.de, dejure.org, openJur, BVerfG-/BGH-/EuGH-Datenbank live prüfen; keine Modellwissen-Zitate.
  • Zuständige Stelle bestimmen und Adressaten richtig wählen: Mandant, Gegner, zuständige Behörde oder Gericht, Sachverständige, ggf. EU-/internationale Stelle (siehe Skill-Detail).
  • Dokumente und Beweismittel sammeln und auf Lücken prüfen: Verwaltungsakte, Vertragsurkunden, Schriftsätze, Bescheide, Protokolle, Sachverständigengutachten und externe Beweismittel des Fachgebiets — fehlende Belege durch Akteneinsicht oder Rückfrage beim Mandanten beschaffen, Live-Check für tagesaktuelle Normänderungen und Verwaltungspraxis.

Fachlicher Kern — Steuerrecht

  • Problemfokus dieses Skills: Bleibe beim konkreten Titel 30-Tage-Zyklus Monatsabschluss und löse die dort angelegte Fachfrage; arbeite mit konkreten Tatbestandsmerkmalen, Beweisfragen und dem unmittelbar benötigten Arbeitsprodukt. Routingfragen bleiben Hilfsmittel, wenn Frist, Zuständigkeit oder Verfahrensart offen sind.
  • Arbeitsmodus: Erst Steuerart, Zeitraum, Verwaltungsstand, Frist/Festsetzung, Zuständigkeit, Form/Portal und Beleglage klären; dann BMF-Verwaltungslinie von BFH-Rechtsprechung und Gesetz trennen.
  • Outputpflicht: Steuerartenmatrix, BMF-Radar, Einspruchsbaustein, ELSTER-/Portal-To-do, Risikoampel, DBA-/GrESt-/USt-Tabelle oder Mandantenmemo.
  • Fehlerbremse: Tragende Normen/Entscheidungen live oder aus der Akte verifizieren; Rechtsprechung nur mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und frei prüfbarer Quelle. Keine BeckRS-, juris-, Kommentar- oder Aufsatz-Blindzitate aus Modellwissen.

Kernsachverhalt

Der Monatsabschluss laeuft in einem standardisierten 30-Tage-Zyklus ab. Ohne klare Deadlines verzoegern sich Auswertungen, Belegabgabe schleppt sich, USt-VA wird verspaetet. Der 30-Tage-Plan strukturiert die Arbeit der Kanzlei und definiert Pflichten Mandant / Sachbearbeiter / Berufstraeger.

Kaltstart-Rueckfragen

  1. Mandantengroesse und Belegvolumen?
  2. Welche Monatsabschluss-Termine sind vereinbart?
  3. Welche Sachbearbeiter haben welchen Mandantenstamm?
  4. Welche Sondertermine (LSt 10., SV drittletzter Bankarbeitstag)?
  5. Welche Eskalations-Routine?
  6. Welche Mandantengruppen mit Sonderbehandlung (Krise, Sanierung)?
  7. Welches Termin-Controlling-Tool (DATEV-Kanzleiplaner, externes)?
  8. Welche Urlaubsvertretung im Team?

Rechtlicher Rahmen

Primaernormen

§ 146 AO — Zeitgerechtigkeit.

§ 18 UStG — USt-VA-Fristen.

§ 41a EStG — LSt-Anmeldung 10. Folgemonat.

§ 23 SGB IV — SV-Beitragsfrist drittletzter Bankarbeitstag.

Workflow

Phase 1 — 30-Tage-Plan (Standard)

TAG 1-5: BELEGEINGANG
- Mandant uebermittelt Belege
- Sachbearbeiter prueft Vollstaendigkeit
- Bei Verzoegerung: Mahnung Stufe 1

TAG 6-15: BUCHUNG
- Bank, Kasse, Eingangs- und Ausgangsrechnungen
- Lohnbuchung aus Lohnprogramm
- OPOS-Pflege

TAG 16-22: ABSTIMMUNG UND PERIODENABGRENZUNG
- Kontenabstimmung
- Verrechnungskonten auf null
- RAP, Rueckstellungen anteilig
- AfA monatlich

TAG 23-25: SUSA UND BWA
- SuSa-Pruefung
- BWA-Erstellung
- Berufstraeger-Pruefung
- Erlaeuterungstext

TAG 26-28: AUSWERTUNG VERSAND
- USt-Voranmeldung
- BWA und SuSa an Mandant
- Mandanten-Notiz mit Erlaeuterung

TAG 29-30: ABSCHLUSS UND ARCHIVIERUNG
- Mandantenakte aktualisieren
- Wiedervorlage Folgemonat
- Honoraranknuepfung pruefen

Phase 2 — Sondertermine

TagPflicht
10. des FolgemonatsLSt-Anmeldung
Drittletzter BankarbeitstagSV-Beitragsnachweis und -Zahlung
10. des FolgemonatsUSt-VA (sofern monatlich)
15. Februar FolgejahrJahresmeldung DEUEV, BG-Lohnnachweis
28. Februar FolgejahrLSt-Bescheinigungen
31. Juli FolgejahrSteuererklaerungen Standardfrist § 149 Abs. 2 AO (ohne Beratervorbehalt)
Letzter Tag Februar des zweiten FolgejahresSteuererklaerungen mit Beratervorbehalt § 149 Abs. 3 AO (StB-Mandat); für Veranlagungszeitraeume mit verlaengerten Fristen Stand prüfen

Phase 3 — Mandantengruppen

  • A-Mandanten (Mittelstand, vollservice): 30-Tage-Plan strict.
  • B-Mandanten (KMU, monatlich): 30-Tage-Plan moderately strict.
  • C-Mandanten (Kleinmandanten, vierteljaehrlich): Quartalsplan.

Phase 4 — Eskalation

  • Bei Belegabgabe-Verzoegerung: 1./2./3. Mahnung.
  • Bei wiederholten Verspaetungen: Honorar-Aufschlag, Mandatsgespraech.
  • Bei dauerhafter Verspaetung: Mandatsniederlegung prüfen.

Phase 5 — Sachbearbeiter-Zuordnung

  • Klare Zuständigkeit pro Mandant.
  • Urlaubsvertretung dokumentiert.
  • Berufstraeger-Prüfung mindestens beim Versand.

Phase 6 — Controlling

  • DATEV-Kanzleiplaner mit Termin-Erinnerungen.
  • Monats-Statistik: Wie viele Mandanten p termingerecht?
  • KPIs: Tage zwischen Belegannahme und BWA-Versand.

Strategie und Praxis-Tipps

  • 30-Tage-Plan ist Standard für professionelle Kanzleien — staerkstes Qualitaetsmerkmal.
  • Bei Krisen-Mandanten 2-Wochen-Zyklus (Liquiditaetsplan).
  • Bei Saisonbetrieb angepasste Planung (z.B. Saison-Spitzen).
  • Sachbearbeiter-Schulung in der Kanzlei zu klaren Prozessen.
  • StBVV: in Buchfuehrungspauschale.

Quellen und Updates

Stand: 05/2026.

  • AO § 146.
  • UStG § 18.
  • EStG § 41a.
  • SGB IV § 23.
  • DStV-Praxisleitfaden Kanzleiorganisation.

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