Staedtebaulicher vertrag grundlagen 11 baugb
Wenn es um Städtebaulicher Vertrag: Grundlagen nach BauGB Paragraf 11 in Normenkontrolle Bauleitplanung — Paragraf 47 VwGO geht: ordnet Sachverhalt, Norm, Beweislast, Gegenargumente und nächsten Schritt; liefert eine Tatbestands- oder Anspruchsmatrix mit Gegenargumenten.From its SKILL.md
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Städtebaulicher Vertrag: Grundlagen nach BauGB Paragraf 11
Einsatz
Dieser Skill prüft, ob eine gemeindliche Vereinbarung wirklich ein städtebaulicher Vertrag ist und ob Leistung, Gegenleistung, Planungsbezug und Verfahrensbindung rechtlich tragfähig zusammenspielen.
Pflichtnormen
- BauGB Paragraf 1 Absatz 3: städtebauliche Erforderlichkeit der Planung oder Vertragsbindung.
- BauGB Paragraf 1 Absatz 7: Abwägungsgebot als Kontrollmaßstab für Plan und Vertragsfolgen.
- BauGB Paragraf 2 Absatz 3: Ermittlung und Bewertung des Abwägungsmaterials.
- BauGB Paragraf 11 Absatz 1 und Absatz 2: Vertragsgegenstand, Kausalität und Angemessenheit städtebaulicher Verträge.
- BauGB Paragraf 214 und Paragraf 215: Beachtlichkeit und Fristbindung von Planfehlern.
- VwVfG Paragrafen 54 bis 62: öffentlich-rechtlicher Vertrag, Austauschvertrag, Form und Nichtigkeit.
Leitentscheidungen
- BVerwG, Urteil vom 24.03.2011 - 4 C 11.10, Fundstelle ECLI:DE:BVerwG:2011:240311U4C11.10.0: Vertragsleistungen nach Paragraf 11 BauGB müssen als Voraussetzung oder Folge des Vorhabens städtebaulich zurechenbar und nach Paragraf 11 Absatz 2 BauGB angemessen sein.
- BVerwG, Urteil vom 29.01.2009 - 4 C 15.07, Fundstelle ECLI:DE:BVerwG:2009:290109U4C15.07.0: Die Rückabwicklung eines nichtigen städtebaulichen Vertrags verlangt eine Gesamtwürdigung des Vertrags und der wirtschaftlichen Folgen.
Prüfraster
- Vertragspartner, Grundstücksbezug, Planungsstand und Ratsbeschlüsse feststellen.
- Vertragsgegenstand einem Fall des BauGB Paragraf 11 Absatz 1 zuordnen.
- Kopplung zwischen Planung, Gegenleistung und Vorhaben auf rechtliche Zulässigkeit prüfen.
- Angemessenheit nach wirtschaftlicher Gesamtbetrachtung und nicht nur nach politischem Nutzen beurteilen.
- Rechtsfolge bei Verstoß als Teilnichtigkeit, Gesamtnichtigkeit oder Rückabwicklung darstellen.
Beispielanwendung
Eine Gemeinde verlangt vor Satzungsbeschluss die Übernahme von Kita- und Planungskosten. Prüfe zuerst, ob der Bedarf nachvollziehbar aus dem Vorhaben oder einem dokumentierten Gesamtkonzept folgt, und trenne zulässige Kostentragung von unzulässigem Planverkauf.
Anti-Muster
- Keine pauschale Aussage, der Vertrag sei schon deshalb wirksam, weil alle Beteiligten ihn unterschrieben haben.
- Keine Festsetzung ohne Rechtsgrundlage, Bestimmtheit und erkennbare städtebauliche Rechtfertigung stehen lassen.
- Keine Vermischung von politischem Wunsch, vertraglicher Zusage und normativer Festsetzung.
Arbeitsprodukt
Erzeuge ein Vertragsprüfungs-Memo mit Rubrum der Beteiligten, Vertragsgegenstand, Normankern, Kausalitätskette, Angemessenheitsbewertung, Formprüfung und Rückabwicklungsrisiko.
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