Klausel exklusivitaet sole non exclusive
Wenn es um Klausel Exklusivitaet — sole, exclusive, non-exclusive in Lizenzvertragsersteller geht: ordnet Sachverhalt, Norm, Beweislast, Gegenargumente und nächsten Schritt; liefert ein direkt nutzbares Arbeitsprodukt mit Prüfpunkten, Risiken und nächstem Schritt.From its SKILL.md
npx -y skills add Klotzkette/claude-fuer-deutsches-recht --skill klausel-exklusivitaet-sole-non-exclusiveAssembled from the repository path, not quoted from the project. Check it against their README if it does not work.
SKILL.md
2.6 KB, 718 tokens by cl100k_base, as published. Nobody here has run it
Klausel Exklusivitaet — sole, exclusive, non-exclusive
Vier Lizenztypen
| Typ | Definition | Vor- und Nachteile |
|---|---|---|
| Ausschliessliche Lizenz | Nur Lizenznehmer; auch Lizenzgeber darf nicht mehr nutzen | Strenge Bindung; bei Patenten: Doppelschutz vor Drittnutzungen |
| Sole License | Nur Lizenznehmer plus Lizenzgeber; keine weitere Vergabe | Mittel; Lizenzgeber bleibt selbst aktiv |
| Einfache Lizenz | Weitere Lizenzen möglich | Flexibel; geringere Bindung; geringerer Royalty-Anteil |
| Most-Favoured-Customer | Lizenznehmer bekommt automatisch die besten Konditionen, die einem Dritten gewaehrt werden | Klingt gut; in Praxis oft Streit über "Konditionen" |
Klausel-Baustein
Paragraf 4 Exklusivitaet.
Option A — Ausschliessliche Lizenz: Der Lizenzgeber raeumt dem Lizenznehmer eine ausschliessliche Lizenz ein. Der Lizenzgeber verzichtet auf eigene Nutzung des Lizenzgegenstands im Lizenzgebiet waehrend der Vertragslaufzeit; er wird auch keinen Dritten zur Nutzung berechtigen.
Option B — Sole License: Der Lizenzgeber raeumt dem Lizenznehmer eine Sole License ein. Der Lizenzgeber bleibt selbst zur Nutzung berechtigt, wird aber keinen weiteren Dritten zur Nutzung berechtigen.
Option C — Einfache Lizenz: Der Lizenzgeber raeumt dem Lizenznehmer eine einfache, nicht-ausschliessliche Lizenz ein. Der Lizenzgeber bleibt zur Nutzung und zur Vergabe weiterer Lizenzen an Dritte berechtigt.
Option D — Most-Favoured-Customer-Zusatz: Sollte der Lizenzgeber waehrend der Vertragslaufzeit einem Dritten guenstigere Konditionen für die Nutzung des Lizenzgegenstands einraeumen, gelten diese ab dem Datum des betreffenden Vertrags ohne weiteres auch für den Lizenznehmer.
Kartellrechtliche Schranken (TT-GVO)
- Marktanteils-Schwellen Art. 3 TT-GVO: 20 % zwischen Wettbewerbern, 30 % vertikal.
- Kernbeschraenkungen Art. 4 TT-GVO: Preisbindung, Quotenbeschraenkungen, gewisse Gebietsbeschraenkungen → entlassen aus Freistellung.
- Nicht freigestellte Beschraenkungen Art. 5 TT-GVO: ausschliessliche Grant-Backs nicht-abtrennbarer Verbesserungen.
Anschluss
- Vergütung:
klausel-verguetung-pauschale-royalty-tiered - Sub-Lizenzen:
klausel-unterlizenzen-sublicensing - Kartellrecht:
kartellrecht-tt-gvo-eu-316-2014
What ships with it
Read from the repository
Just SKILL.md. No reference files, no scripts.