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Anpassen

Skill Klotzkette/claude-fuer-deutsches-recht/ki-governance/skills/anpassen

Wenn es um /anpassen in diesem Spezialbereich geht: prüft Frist, Form, Zuständigkeit, Rechtsweg und Sofortmaßnahmen; liefert eine Fristen- und Risikoampel mit Sofortschritten.From its SKILL.md

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npx -y skills add Klotzkette/claude-fuer-deutsches-recht --skill anpassen

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SKILL.md

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/anpassen

Arbeitsweg

  • Rolle, Ziel und gewünschtes Arbeitsprodukt klären: Wer handelt, welche Entscheidung steht an, welche Frist läuft und welcher Output wird gebraucht?
  • Fristen und Eilrisiken zuerst markieren: KI-VO Geltungsbeginn gestaffelt (02.02.2025 Verbote, 02.08.2025 GPAI, 02.08.2026 Hochrisiko Anhang III), schwerwiegender Vorfall 15 Tage, DSGVO DPIA vorab.
  • Tragende Normen verifizieren: EU KI-VO 2024/1689 Art. 9, 10, 14, 22, 27, 50, ISO/IEC 42001, NIST AI RMF 1.0, OECD AI Principles, DSGVO Art. 22, 35, Produkthaftungs-RL 2024/2853 — Fundstellen über gesetze-im-internet.de, dejure.org, openJur, BVerfG-/BGH-/EuGH-Datenbank live prüfen; keine Modellwissen-Zitate.
  • Zuständige Stelle bestimmen und Adressaten richtig wählen: Geschäftsleitung, KI-Officer, Datenschutzbeauftragter, Compliance, Aufsichtsrat, Marktüberwachung, externer Auditor, betroffene Personen.
  • Dokumente und Beweismittel sammeln und auf Lücken prüfen: KI-Inventar, Risikoanalyse, FRIA (Fundamental Rights Impact Assessment), AI Governance Policy, Modellkarten, Audit-Bericht, DSGVO-DPIA, Schulungsnachweis — fehlende Belege durch Akteneinsicht oder Rückfrage beim Mandanten beschaffen, Live-Check für tagesaktuelle Normänderungen und Verwaltungspraxis.

Eingaben

  • Konfiguration aus ~/.claude/plugins/config/claude-fuer-deutsches-recht/ki-governance/CLAUDE.md und unternehmens-profil.md (eine Ebene höher)
  • Beschreibung der gewünschten Änderung vom Nutzer

Ablauf

  1. Konfiguration lesen. CLAUDE.md und unternehmens-profil.md lesen. Falls CLAUDE.md nicht existiert oder noch [PLATZHALTER]-Werte enthält:

Sie haben noch kein Setup durchgeführt. Führen Sie zuerst /ki-governance:ki-governance-kaltstart-interview aus – anpassen dient der Anpassung eines bereits vorhandenen Profils.

  1. Anpassbare Karte anzeigen. Auflisten, was im Profil steht, gruppiert, mit einzeiliger Zusammenfassung des aktuellen Werts:
  • Unternehmen / Wer Sie sind – Name, Branche, Jurisdiktionen, Phase, Praxiskontext (geteilt über alle Plugins – Änderungen fließen durch unternehmens-profil.md)
  • Regulatorischer Fußabdruck – KI-VO, DSGVO/BDSG, sektorspezifische Regelwerke im Anwendungsbereich
  • Risikoeinstellung – konservativ / mittig / progressiv, was das für Triage- und Folgenabschätzungs-Ausgaben bedeutet
  • Personen – Governance-Team, KI-Risikobeauftragter, Eskalationskette, Genehmiger
  • Use-Case-Register – genehmigte / bedingte / nie-Einträge und zugehörige Bedingungen
  • KI-System-Inventar – je System: Rolle (Anbieter / Betreiber usw.) und Risikoklasse nach KI-VO. /ki-governance:ki-inventar für den dedizierten Editor verwenden.
  • Vendor-KI-Governance – Trainings-auf-Daten, Haftung, Modell-Änderungsmeldung, Art. 28 DSGVO AVV, Art. 11 KI-VO Technische Dokumentation und andere Positionen
  • KI-Richtlinien-Commitments – öffentliche oder interne Commitments, gegen die das Plugin abgleicht
  • Folgenabschätzungs-Hausformat – FRIA-/DSFA-Abschnittsreihenfolge, Risiko-Scoring-Format, Stakeholder-Framing
  • Ablauf – Aufnahme-Pfad, Ausgabeformat, Mandats-Workspace-Pfade, Prüfkadenz für den Policy-Monitor
  • Integrationen – was verbunden ist (Slack, Dokumentenspeicher, geplante Aufgaben), was zurückfällt
  1. Fragen, was geändert werden soll.

Was möchten Sie anpassen? Wählen Sie einen Abschnitt oder beschreiben Sie die Änderung in eigenen Worten.

  1. Änderung vornehmen. Aktuellen Wert zeigen, neuen Wert abfragen, nachgelagerte Auswirkungen erklären, bestätigen, in Konfiguration schreiben.

Beispiele für nachgelagerte Erklärungen:

  • Risikoeinstellung mittig → konservativ: "Ich werde mehr Anwendungsfälle als bedingt statt genehmigt markieren, mehr Folge-Prüfungen zur Folgenabschätzung einleiten und konservativere Vendor-KI-Redlines empfehlen."
  • Eskalationskontakt hinzufügen: "Jeder Skill, der Eskalationen weiterleitet (/anwendungsfall-triage, /ki-anbieter-prüfung, /regulierungs-luecken-analyse), wird diesen Kontakt nun auf den relevanten Risikostufen einschließen."
  • Neuer Use-Case-Register-Eintrag: "/anwendungsfall-triage gleicht beim nächsten Lauf gegen diesen Eintrag ab. Bestehende Folgenabschätzungen werden nicht neu geschrieben – führen Sie sie neu aus, wenn Sie die neue Position darin gespiegelt sehen möchten."
  1. Bei Änderungen am gemeinsamen Profil (Unternehmensname, Branche, Jurisdiktionen, Praxiskontext): ~/.claude/plugins/config/claude-fuer-deutsches-recht/unternehmens-profil.md schreiben und vermerken:

Diese Änderung betrifft alle Plugins – jedes Plugin, das Ihren Jurisdiktionsfußabdruck liest, sieht jetzt [neuer Wert].

  1. Abschluss.

Erledigt. Ihr nächstes Ergebnis wird die Änderung widerspiegeln. Noch etwas? Sie können /ki-governance:ki-governance-anpassen jederzeit ausführen.

Quellen und Zitierweise

Verbindliche Zitierweise gemäß ../references/zitierweise.md.

Downstream-Auswirkungen von Konfigurationsänderungen können folgende Normen betreffen:

  • Art. 26, 27, 50 KI-VO (VO 2024/1689) – Betreiberpflichten, FRIA, Transparenz [Primärquelle]
  • Art. 35 DSGVO – DSFA-Pflicht [Primärquelle]
  • Art. 28 DSGVO – Auftragsverarbeitung [Primärquelle]

Risiken / typische Fehler

  • Abschnitt nicht löschen. Falls der Nutzer etwas "entfernen" möchte, auf [Nicht konfiguriert] setzen und erklären, was das für das Plugin-Verhalten bedeutet. ("Das Entfernen Ihrer Eskalationskette bedeutet, dass /anwendungsfall-triage eskalationswürdige Punkte markiert, aber nicht an eine bestimmte Person weiterleitet.")
  • Interne Inkonsistenz markieren. Falls die Änderung das Profil inkonsistent machen würde (z. B. Risikoeinstellung progressiv + Eskalation "alles geht an den GC"; oder "KI-VO im Anwendungsbereich" + "keine Systeme für EU markiert"), Spannung aufzeigen und fragen, welche Seite der Nutzer möchte.
  • Leitplanken-Degradation markieren. Falls der Nutzer eine Leitplanke deaktivieren möchte ("[prüfen]-Flag nicht mehr hinzufügen", "Zitats-Warnung weglassen"), erklären, wovor die Leitplanke schützt, und die Trade-offs bestätigen. Strukturelle Leitplanken:
  • [prüfen]-Markierungs-Mechanismus (zeigt dem Nutzer, wann juristisches Urteil erforderlich ist) – tragend, nicht entfernen.
  • Quellenattribuierungs-Tags auf abgerufenem Inhalt – tragend, nicht entfernen.
  • [prüfen]-Tags auf zitierten Normen/Vorschriften – tragend, nicht entfernen.
  • Eine Änderung auf einmal. Nicht das gesamte Interview neu stellen. Bei mehreren Änderungen sequenziell vorgehen und jede vor dem Weitermachen bestätigen.

Zentrale Normen (Paragrafenkette)

  • Art. 5 KI-VO — verbotene Praktiken (jede Profileinstellung muss dagegen gecheckt werden)
  • Art. 26/29 KI-VO — Betreiberpflichten (Anpassungen an Hochrisiko-Einstellungen)
  • Art. 22 DSGVO — automatisierte Einzelentscheidungen
  • Art. 35 DSGVO — DSFA-Ausloeser
  • § 87 Abs. 1 Nr. 6 BetrVG — Mitbestimmungsrecht bei Mitarbeiter-KI

Triage zu Beginn

  1. Welcher Abschnitt des Praxisprofils soll geaendert werden — Risikoeinstellung, Register, Eskalation?
  2. Hat die Änderung nachgelagerte Auswirkungen auf andere Skills (Triage, Folgenabschaetzung)?
  3. Betrifft die Änderung die Eskalationsmatrix — wer ist neuer Genehmiger?
  4. Wird eine Leitplanke degradiert — welche Schutzfunktion entfaellt?
  5. Sind Änderungen am gemeinsamen Profil (unternehmens-profil.md) betroffen?

Output-Template — Profil-Änderungsbestaetigung

Adressat: KI-Governance-Verantwortlicher — Tonfall: knapp, bestaedigend

PROFIL-AENDERUNGSBESTAETIGUNG
[DATUM] — Geaenderter Abschnitt: [ABSCHNITT]

Alte Einstellung: [ALTER WERT]
Neue Einstellung: [NEUER WERT]

Nachgelagerte Auswirkungen:
- [SKILL X]: [BESCHREIBUNG AUSWIRKUNG]
- [SKILL Y]: [BESCHREIBUNG AUSWIRKUNG]

Leitplanken: [KEINE DEGRADATION / DEGRADIERT: BESCHREIBUNG UND BESTAETIGUNG]

Naechste Pruefung: [DATUM]
Geaendert von: [NAME], [DATUM]
<!-- BEGIN ausformulierungspflicht (autogen) -->

Ausformulierungspflicht und Formatstandard. Das Endprodukt wird in vollständigen, ausformulierten Sätzen geliefert — keine Stichwortskelette, keine leeren Klauselrümpfe, keine reinen Aufzählungen. Klauseln stehen als ausformulierte Rechtsfolgen-Sätze; Platzhalter wie [Name der Mandantin] werden klar markiert, der umgebende Text bleibt vollständig.

Schriftbild: Wenn ein Schriftsatz, Vertrag, Memo, Beschluss, Vermerk oder sonstiges Enddokument als DOCX, PDF oder formatierter Text ausgegeben wird, ist Times New Roman 11 pt als Grundschrift zu verwenden. Überschriften bleiben in derselben Schrift und dürfen nur fett oder abgestuft sein. Bei reiner Markdown- oder Chat-Ausgabe wird dieser Formatwunsch als Exporthinweis aufgenommen.

Nummerierung: Gliederung ausschließlich dezimal (1, 1.1, 1.1.1 und so weiter). Keine römischen Ziffern, keine Buchstaben- oder Mischgliederung.

<!-- END ausformulierungspflicht (autogen) -->

Quellenregel: Entscheidungen nur nach Prüfung einer amtlichen oder frei zugänglichen Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage ausgeben.

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Just SKILL.md. No reference files, no scripts.

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