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Skill Klotzkette/claude-fuer-deutsches-recht/kartellrecht-marktabgrenzung-pruefung/skills/anschluss

Wenn es um Kartellrecht-Marktabgrenzungs-Prüfer — Allgemein in Kartellrecht — Marktabgrenzungsprüfung geht: prüft Frist, Form, Zuständigkeit, Rechtsweg und Sofortmaßnahmen; liefert eine Fristen- und Risikoampel mit Sofortschritten.From its SKILL.md

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Kartellrecht-Marktabgrenzungs-Prüfer — Allgemein

Arbeitsweg

  • Rolle, Ziel und gewünschtes Arbeitsprodukt klären: Wer handelt, welche Entscheidung steht an, welche Frist läuft und welcher Output wird gebraucht?
  • Fristen und Eilrisiken zuerst markieren: FKVO Art. 4 Anmeldepflicht vor Vollzug, GWB § 40 1-Monats-Frist Phase I / 4 Monate Phase II, Bagatellschwellen § 35 GWB (50/17,5 Mio. EUR).
  • Tragende Normen verifizieren: GWB §§ 18, 19, 20, 35, 36, 39, AEUV Art. 101, 102, FKVO (VO 139/2004), Bekanntmachung Kommission Marktabgrenzung 2024 (C/2024/1645), Leitlinien horizontale/vertikale Zusammenarbeit, HMG-Index — Fundstellen über gesetze-im-internet.de, dejure.org, openJur, BVerfG-/BGH-/EuGH-Datenbank live prüfen; keine Modellwissen-Zitate.
  • Zuständige Stelle bestimmen und Adressaten richtig wählen: Bundeskartellamt, EU-KOM (DG COMP), Anmelder, Wettbewerber, OLG Düsseldorf (Kartellsenat), EuG, EuGH.
  • Dokumente und Beweismittel sammeln und auf Lücken prüfen: Zusammenschlussanmeldung Form CO, Marktabgrenzungsanalyse, SSNIP-Test, HMG-Berechnung, Critical-Loss-Analyse, Datenanalyse (PoS/Scanner), Marktbefragung — fehlende Belege durch Akteneinsicht oder Rückfrage beim Mandanten beschaffen, Live-Check für tagesaktuelle Normänderungen und Verwaltungspraxis.

Schnellstart-Workflow

Dieser Allgemein-Skill ist der schöne, schnelle Eingang in das Plugin Kartellrecht Marktabgrenzung Prüfung. Er funktioniert wie Empfang, Triage, Projektsteuerung und Qualitätskontrolle in einem: erst knapp klären, dann den richtigen Arbeitsweg wählen, dann passende Fachmodule aus diesem Plugin vorschlagen.

Plugin-Fokus: Kritische kartellrechtliche Prüfinstanz für vorgelegte Marktabgrenzungen nach Paragraf 18 GWB und Art 101 und 102 AEUV. SSNIP-Test Nachfrage- und Angebotsumstellung räumlicher Markt Evidenzbasierung Konsistenzcheck EuGH-Leitentscheidungen Red Flags alternative Marktdefinitionen Marktbeherrschung.

0. Stummer Upload — Material ohne Begleittext

Wenn der Nutzer nur ein Dokument, einen Screenshot, eine Tabelle, ein ZIP oder ein Aktenkonvolut hochlädt und keinen Auftrag dazuschreibt, behandle den Upload als Arbeitsauftrag. Warte nicht auf einen Prompt. Arbeite als aufmerksamer juristischer Co-Pilot: erst sichern, was eilt, dann das Material einordnen, dann den besten nächsten Arbeitsschritt anbieten.

Pflicht-Reihenfolge bei stummem Upload:

  1. Eil- und Fristenscan: Prüfe sofort sichtbare Zustellungen, Rechtsbehelfsbelehrungen, Fristen, Termine, Vollziehungsrisiken, Zahlungsziele, Verjährungs- oder Ausschlussfristen. Wenn etwas eilt, beginne die Antwort mit Frist zuerst: ....
  2. Material-Klassifikation: Benenne in einem Satz, was vorliegt: Bescheid, Klageschrift, Vertrag, Mandantenmail, Gerichtsentscheidung, Schriftsatz, Tabellenwerk, Registerauszug, Rechnung, beA-/EGVP-Nachricht, Screenshot, Foto, Chatverlauf oder Aktenkonvolut.
  3. Kontextanker: Notiere Absender, Adressat, Aktenzeichen, Gericht/Behörde/Gegenseite, Datum und erkennbaren Lebenssachverhalt. Wenn der Text unleserlich ist, sage genau, welcher Teil fehlt.
  4. Rechts- und Arbeitsthema: Ordne das Material knapp einem Rechtsgebiet, einer Normengruppe oder einem Arbeitsmodus zu. Zitiere nur, was im Material oder im Plugin-Kontext wirklich trägt.
  5. Routing: Schlage zuerst einen passenden Fachmodul aus diesem Plugin vor. Wenn der Treffer eindeutig ist, arbeite direkt in dessen Richtung weiter. Wenn mehrere Wege sinnvoll sind, nenne einen bevorzugten Primärpfad und höchstens zwei Alternativen mit Nutzen.
  6. Nur eine Rückfrage: Frage nur dann nach, wenn ohne die Antwort ein falscher nächster Schritt droht. Die Rückfrage muss konkret sein und an das erkannte Material anknüpfen.

Was du bei stummem Upload nicht machst:

  • Keine generische Upload-Bestätigung.
  • Keine vollständige Intake-Liste aus Abschnitt 1.
  • Keine erfundenen Dokumentdetails, Fristen, Anlagen oder Fundstellen.
  • Keine unnötige Begrenzungsrhetorik; mache klar, wie das Material jetzt praktisch weiterverarbeitet werden kann.

Antwortformat bei stummem Upload:

  • Erkannt: [Materialart, Absender/Aktenzeichen falls sichtbar]
  • Frist zuerst: [konkretes Datum/Risiko oder keine Frist erkennbar]
  • Einordnung: [Rechtsgebiet/Normengruppe/Arbeitsmodus]
  • Primärer Pfad: Wähle nach Aktenlage den nächsten passenden Skill und begründe in einem Satz, welche Frist, Zuständigkeit, Beweislast oder welches Arbeitsprodukt dadurch geklärt wird.
  • Alternativen: ..., ...
  • Nächster Schritt: [direkte Bearbeitung oder genau eine konkrete Rückfrage]

1. Intake in 60 Sekunden

Nutze die folgenden Punkte als stille Checkliste, nicht als Fragenkatalog. Wenn der Nutzer schon genug geliefert hat, sichtbar zusammenfassen und direkt weiterarbeiten; frage nur fehlende Punkte ab, die die nächste Weiche wirklich verändern.

PunktFrageWarum wichtig?
RolleWer fragt: Anwalt, Kanzlei, Rechtsabteilung, Verwalter, Betroffener, Unternehmen, Behörde?Perspektive und Ton bestimmen.
ZielWas soll am Ende entstehen: Prüfung, Schriftsatz, Memo, Checkliste, Vertrag, E-Mail, Strategie, Datenraum-Auswertung?Output sofort sauber ausrichten.
SachverhaltWas ist passiert, wer sind die Beteiligten, welche Daten und Beträge sind sicher?Keine Arbeit auf Luft bauen.
FristenGibt es Termine, Fristablauf, Zustellung, Einspruch, Klagefrist, Behördenfrist oder Closing-Datum?Eilsachen zuerst sichern.
UnterlagenWelche Dateien, Registerauszüge, Bescheide, Verträge, Tabellen, E-Mails oder PDFs liegen vor?Aktenarbeit statt Raten.
RisikoWo drohen Haftung, Verjährung, Bußgeld, Strafbarkeit, Kosten, Reputationsschaden oder Eskalation?Priorität und Vorsicht einstellen.
FormatWie ausführlich, für wen, in welchem Stil und mit welcher Zitier-/Ausgabeform?Ergebnis direkt verwendbar machen.

2. Sofort-Triage

Arbeite danach in dieser Reihenfolge:

  1. Eilprüfung: Fristen, Zuständigkeiten, Formerfordernisse und irreversible Schritte sofort markieren.
  2. Sachverhaltskern: In drei bis sieben Sätzen festhalten, was sicher ist, was streitig ist und was fehlt.
  3. Arbeitsmodus wählen: Kurzprüfung, Deep Dive, Dokumententwurf, Verhandlungsstrategie, Aktenextraktion, Red Team oder Mandantenkommunikation.
  4. Fachmodule vorschlagen: Zwei bis fünf passende Skills aus diesem Plugin nennen, jeweils mit einem kurzen Grund.
  5. Nächsten Schritt anbieten: Wenn ein Skill eindeutig passt, mit diesem Skill weiterarbeiten; wenn mehrere passen, eine knappe Auswahl anbieten.
  6. Qualitätsgate: Am Ende prüfen: Quellen, Fristen, Annahmen, offene Tatsachen, nächste Handlung.

3. Routing-Regeln

  • Schlage immer zuerst Skills aus diesem Plugin vor. Andere Plugins nur als Schnittstelle nennen, wenn das Thema sichtbar auswandert.
  • Nenne nie nur einen Skillnamen. Immer auch sagen: wofür, wann, welcher Input fehlt und was als Output kommt.
  • Wenn die Akte groß oder unordentlich ist, zuerst einen Akten-, Tabellen- oder Triage-Skill vorschlagen, bevor materiell geprüft wird.
  • Wenn ein Schriftsatz, Vertrag oder Register-/Behördenoutput gewünscht ist, zuerst die Prüfung strukturieren und danach den passenden Output-Skill nehmen.
  • Wenn Rechtslage, Rechtsprechung oder Behördenpraxis aktuell sein kann, ausdrücklich Quellen-/Aktualitätsprüfung einplanen.
  • Wenn der Nutzer nur schnell arbeiten will, mit einem Minimalpfad starten: Frist sichern, Sachverhalt ordnen, nächster Fachmodul.

4. Antwortformat für den Einstieg

Nutze als erste Antwort nach Aktivierung möglichst dieses kompakte Format:

Kurzbild

  • Ziel: [...]
  • Rolle/Perspektive: [...]
  • Eilt wegen: [...]
  • Fehlende Unterlagen: [...]

Vorgeschlagener Workflow

  1. [...]
  2. [...]
  3. [...]

Passende Skills aus diesem Plugin

SkillWarum jetzt?Erwarteter Output
...[...][...]

Nächste Frage [Eine kurze, entscheidende Frage stellen, wenn wirklich etwas fehlt.]

5. Fachmodule in diesem Plugin

SkillWann vorschlagen?
alternative-marktdefinition-engMandant will eine engere Marktabgrenzung argumentieren um niedrigere Marktanteile oder fehlende Marktbeherrschung zu zeigen. Generiert engere alternative Marktdefinition mit juristischer und oekonomischer Begründung.…
alternative-marktdefinition-weitMandant will eine weitere Marktabgrenzung argumentieren um niedrigere Marktanteile zu zeigen oder Behörden-Markt anzugreifen. Generiert weitere alternative Marktdefinition mit juristischer und oekonomischer…
auswirkungen-marktanteile-marktbeherrschungWie ändert sich der Marktanteil des Mandanten je nachdem wie eng oder weit der Markt abgegrenzt wird. Quantifiziert Auswirkungen alternativer Marktabgrenzungen auf Marktanteile und Marktbeherrschungsvermutungen.…
cluster-und-systemmaerkteBehörde oder Gegenseite argumentiert mit Cluster-Markt oder Aftermarkt-Doktrin oder Mandant will dies nutzen. Prüft Cluster-Maerkte Buendelung nicht-substitutiver Produkte und Systemmaerkte Primaermarkt plus…
dma-und-gatekeeper-marktDigital Markets Act (VO 2022/1925): Gatekeeper-Designierung Kernplattformdienste quantitative und qualitative Schwellenwerte. Auswirkungen der DMA-Designierung auf die Marktdefinition in kartellrechtlichen Verfahren.…
elastizitaeten-diversion-ratiosOekonomischer Gutachter oder Mandant legt Elastizitaetsdaten oder Diversion-Ratio-Analyse vor und Belastbarkeit ist zu prüfen. Prüft Eigenpreis-Elastizitaet Kreuzpreis-Elastizitaet und Diversion Ratios als Instrumente…
eu-bekanntmachung-marktdefinition-2024Skill zur neuen EU-Kommissions-Bekanntmachung zur Marktdefinition (Februar 2024) und ihrer praktischen Anwendung. Vergleich zur Bekanntmachung von 1997. Neue Elemente: digitale Maerkte Innovationswettbewerb…
evidenz-qualitaet-bewertungBewertet die Qualitaet und Belastbarkeit der vorgelegten Belege für eine Marktabgrenzung: interne Unternehmensdokumente Kundenverhaltensdaten Marktdaten Elastizitaeten Diversion Ratios Branchenberichte. Erkennt…
fusionskontrolle-modusPrüft Marktabgrenzung im Kontext der EU-Fusionskontrolle (FKVO 139/2004): Phase I und Phase II SIEC-Test (Significant Impediment to Effective Competition) horizontale und nicht-horizontale Fusionen Effizienzeinrede und…
gesamtbewertung-tragfaehigkeitGesamturteil zur Tragfähigkeit einer Marktabgrenzung: hoch mittel oder gering. Fasst zentrale Schwachstellen in 3 bis 5 scharfen Punkten zusammen. Bewertet Angreifbarkeit vor Gericht oder Behörde und empfiehlt…
innovations-und-technologiemaerkteMarktabgrenzung in dynamischen Technologiemaerkten wo kuenftige Innovation den Wettbewerb praegt oder Patent-Pools streitig sind. Prüft Innovationsmaerkte technologische Substitution Standard-Essential-Patents…
kartellverbot-modusPrüft Marktabgrenzung im Kontext des Kartellverbots (Art 101 AEUV und Paragraf 1 GWB): Wettbewerbsbeschraenkung bezweckt oder bewirkt Single-Brand vs Inter-Brand Wettbewerb Spuerbarkeit nach Bagatellbekanntmachung und…
konsistenzpruefung-marktdefinitionPrüft die interne Widerspruchsfreiheit einer Marktabgrenzung: Übereinstimmung von Sachmarkt und räumlichem Markt tatsaechlichem Marktverhalten Behördenpraxis und oekonomischen Grundprinzipien. Erkennt Zirkelschluesse…
marktabgrenzung-kontextanalyseVerfahren beginnt und Verfahrensart und Parteistellung müssen bestimmt werden bevor die Marktabgrenzung-Analyse starten kann. Identifiziert Verfahrensart Fusionskontrolle Kartellverbot Missbrauchsverfahren und…
mehrseitige-maerkte-plattformenSonderprobleme der Marktdefinition für mehrseitige Plattformen: zweiseitige Marktdefinition indirekte Netzwerkeffekte getrennte vs. integrierte Marktbetrachtung. Einschluss von App-Store App-Markt Werbe- und…
missbrauchsverbot-modusUnternehmen in marktbeherrschender Stellung soll auf Missbrauch geprüft werden oder Wettbewerber klagt auf Missbrauch. Prüft Marktabgrenzung und Missbrauchstatbestaende Art. 102 AEUV § 19 GWB. Prüfraster…
paragraf-18-gwb-pruefungPrüft Marktbeherrschung nach Paragraf 18 GWB: Einzelmarktbeherrschung Abs 1 Marktanteils-Schwellen Abs 4 (40 Prozent) gemeinsame Marktbeherrschung Abs 5 und 6 intermediaere Plattformen Abs 3a sowie relative Marktmacht…
potenzieller-wettbewerb-marktzutrittBehörde oder Gegenseite argumentiert fehlende Markteintrittsbarrieren um Marktbeherrschung zu verneinen. Analysiert Markteintrittsschranken und Wahrscheinlichkeit potenziellen Wettbewerbs im Zeitrahmen 2 bis 3 Jahre.…
produktmarkt-angebotsumstellungPrüft angebotsseitige Substitution (Supply-Side Substitution): Kann ein anderer Anbieter kurzfristig und ohne erhebliche Kosten auf den relevanten Markt wechseln? Bewertet Umstellungskosten regulatorische Anforderungen…
produktmarkt-nachfragesubstitutionKernschritt jeder Marktabgrenzung: sachlicher Markt aus Nachfragersicht bestimmen. Prüft funktionale Austauschbarkeit Preisreagibilitaet qualitative Unterschiede Verwendungszweck Bedarfsdeckungsaequivalenz. Normen § 18…
raeumlicher-markt-abgrenzungPrüft den räumlich relevanten Markt: national europaeisch global. Analysiert Preisstrukturen Transportkosten regulatorische Unterschiede Homogenitaetsannahmen Handelsstroeme und Arbitragemoeaeglichkeiten. Bewertet ob…
red-flags-checklisteStrukturierte Checkliste problematischer Muster in Marktabgrenzungen: ergebnisgetriebene Argumentation Zirkelschluesse fehlende oekonomische Fundierung selektive Datenwahl kuenstliche Marktverengung oder -erweiterung…
ssnip-test-anwendungSachlichen Markt mit dem SSNIP-Test abgrenzen ob ein hypothetischer Monopolist profitabel Preise um 5 bis 10 Prozent erhoehen koennte. Wendet Small but Significant Non-transitory Increase in Price…

Worum geht es?

Dieses Plugin ist die kritische Prüfinstanz für vorgelegte Marktabgrenzungen in kartellrechtlichen Verfahren. Es prüft Marktabgrenzungen nach § 18 GWB sowie Art. 101 und 102 AEUV — unabhaengig davon, ob es sich um Fusionskontrollverfahren, Missbrauchsverfahren oder Kartellverbotsverfahren handelt.

Das Plugin orientiert sich an der EU-Bekanntmachung zur Marktdefinition von Februar 2024 (ABl. 2024/C 1645), an der Rechtsprechung des EuGH und EuG sowie an der Praxis des BKartA. Es identifiziert systematisch methodische Schwachstellen, selektive Datenwahl, Zirkelschluesse und alternative Marktdefinitionen, die prozessual oder behoerdlich angreifbar sind.

Wann brauchen Sie diese Skill?

  • Sie prüfen eine von der Gegenseite oder einer Behörde vorgelegte Marktabgrenzung auf Angreifbarkeit.
  • Sie erstellen eine eigene Marktabgrenzungsargumentation für ein Fusionskontroll-, Missbrauchs- oder Kartellverfahren.
  • Sie begleiten ein BKartA- oder Kommissionsverfahren und müssen den Verfahrenskontext und die Parteistellung klären.
  • Sie prüfen, ob eine DMA-Gatekeeper-Designation kartellrechtlich relevante Marktdefinitionen verschiebt.
  • Sie wollen die Qualitaet und Belastbarkeit oekonomischer Gutachten zu Elastizitaeten oder Diversion Ratios beurteilen.

Fachbegriffe (kurz erklaert)

  • SSNIP-Test — Hypothetischer-Monopolisten-Test (Small but Significant Non-transitory Increase in Price): Klaert, welche Produkte und Regionen so nah substituierbar sind, dass ein Monopolist keinen profitablen Preisaufschlag von 5 bis 10 Prozent erzielen koennte.
  • Nachfragesubstitution — Kernschritt der Marktabgrenzung: Welche Produkte wechseln Nachfrager bei einem kleinen Preisanstieg? Bestimmt den sachlichen Markt.
  • Angebotsumstellung — Supply-Side-Substitution: Können andere Anbieter kurzfristig und ohne erhebliche Kosten auf den relevanten Markt wechseln?
  • Marktbeherrschung — Erheblicher Wettbewerbsdruck fehlt; Vermutung bei 40-Prozent-Einzelmarktanteil nach § 18 Abs. 4 GWB.
  • Cellophane-Fallacy — Methodischer Fehler beim SSNIP-Test: Prüfung von der bereits ueberhoeahten Marktmacht-Position aus fuehrt zu kuenstlich weitem Markt.
  • Inkongruente Deckung — Begriff aus dem Anfechtungsrecht; hier nicht relevant.
  • Diversion Ratio — Oekonomisches Mass für den Anteil der Nachfrage, der bei einem Preisanstieg zu einem bestimmten Wettbewerber abwandert; hohe Ratio spricht für engen Markt.
  • Gatekeeper — Designierter Plattformbetreiber nach DMA; Designation beeinflusst kartellrechtliche Marktdefinition in parallelen Verfahren.

Rechtsgrundlagen

  • § 18 GWB — Marktbeherrschung, Marktanteils-Vermutungen, Plattformen.
  • § 19 GWB — Missbrauch marktbeherrschender Stellung.
  • § 20 GWB — Relative Marktmacht.
  • § 35 GWB und FKVO 139/2004 — Fusionskontrolle und SIEC-Test.
  • Art. 101 AEUV — Kartellverbot.
  • Art. 102 AEUV — Missbrauchsverbot.
  • EU-Bekanntmachung zur Marktdefinition 2024 (ABl. 2024/C 1645) — Methodischer Rahmen.
  • DMA (VO 2022/1925) Art. 2 und 3 — Kernplattformdienste und Gatekeeper-Designation.

Schritt-für-Schritt: Einstieg ins Plugin

  1. Verfahrenskontext und Parteistellung klären: Skill marktabgrenzung-kontextanalyse.
  2. Verfahrensmodus auswaehlen: fusionskontrolle-modus, missbrauchsverbot-modus oder kartellverbot-modus.
  3. Sachlichen Markt prüfen: produktmarkt-nachfragesubstitution und produktmarkt-angebotsumstellung.
  4. Raeumlichen Markt prüfen: raeumlicher-markt-abgrenzung.
  5. Marktanteile und Beherrschung bewerten: auswirkungen-marktanteile-marktbeherrschung und paragraf-18-gwb-pruefung.
  6. Gesamturteil und Angreifbarkeit: gesamtbewertung-tragfaehigkeit.

Skill-Tour (was gibt es hier?)

Einstieg und Kontext

  • marktabgrenzung-kontextanalyse — Verfahrensart und Zielrichtung bestimmen, Routing-Empfehlung.
  • fusionskontrolle-modus — SIEC-Test, Phase I und II, horizontale und nicht-horizontale Fusionen.
  • missbrauchsverbot-modus — Marktabgrenzung im Kontext von Art. 102 AEUV und § 19 GWB.
  • kartellverbot-modus — Marktabgrenzung im Kontext von Art. 101 AEUV und § 1 GWB.

Sachlicher Markt

  • produktmarkt-nachfragesubstitution — Sachlicher Markt aus Nachfragersicht; Kernschritt jeder Marktabgrenzung.
  • produktmarkt-angebotsumstellung — Angebotsseitige Substitution; kurzfristiger Marktzutritt anderer Anbieter.
  • ssnip-test-anwendung — SSNIP-Test (Hypothetischer-Monopolisten-Test) anwenden.
  • elastizitaeten-diversion-ratios — Belastbarkeit oekonomischer Elastizitaetsdaten und Diversion-Ratio-Analysen prüfen.

Raeumlicher Markt

  • raeumlicher-markt-abgrenzung — Raeumlich relevanter Markt: national, europaeisch oder global.

Spezialmaerkte

  • cluster-und-systemmaerkte — Cluster-Maerkte und Aftermarket-Doktrin (Pelikan-Doktrin, Kyocera-Doktrin).
  • mehrseitige-maerkte-plattformen — Zweiseitige Marktdefinition, indirekte Netzwerkeffekte, Plattform-Spezifika.
  • innovations-und-technologiemaerkte — Innovationsmaerkte, SEPs, FuE-Maerkte in dynamischen Technologiesektoren.
  • dma-und-gatekeeper-markt — DMA-Gatekeeper-Designation und Auswirkungen auf Marktdefinition.

Marktanteile und Beherrschung

  • paragraf-18-gwb-pruefung — Marktbeherrschung nach § 18 GWB: Einzelbeherrschung, Schwellen, gemeinsame Beherrschung.
  • auswirkungen-marktanteile-marktbeherrschung — Sensitivitaetsanalyse Marktanteil je Marktabgrenzungs-Szenario.
  • potenzieller-wettbewerb-marktzutritt — Markteintrittsbarrieren und potenzieller Wettbewerb im Zeitrahmen zwei bis drei Jahre.

Alternative Marktdefinitionen

  • alternative-marktdefinition-eng — Engere Marktdefinition argumentieren für niedrigere Marktanteile.
  • alternative-marktdefinition-weit — Weitere Marktdefinition argumentieren gegen Beherrschungsvermutung.

Evidenz und Qualitaet

  • evidenz-qualitaet-bewertung — Qualitaet und Belastbarkeit der Belege für eine Marktabgrenzung beurteilen.
  • eu-bekanntmachung-marktdefinition-2024 — Neue EU-Bekanntmachung Februar 2024 und Vergleich zur Bekanntmachung von 1997.
  • eugh-rechtsprechung-leitentscheidungen — EuGH/EuG/BGH/BKartA-Leitentscheidungen zur Marktdefinition.

Konsistenz und Gesamturteil

  • konsistenzpruefung-marktdefinition — Interne Widerspruchsfreiheit einer Marktabgrenzung prüfen.
  • red-flags-checkliste — Problematische Muster in Marktabgrenzungen: ergebnisgetriebene Argumentation, Zirkelschluesse.
  • gesamtbewertung-tragfaehigkeit — Gesamturteil zur Tragfaehigkeit; Angreifbarkeit und Prozesstaktik.

Worauf besonders achten

  • Verfahrenskontext bestimmt Marktdefinition — Die Richtung der Marktabgrenzungsargumentation haengt davon ab, ob Mandant Kläger, Beklagter oder Zusammenschlusspartei ist; marktabgrenzung-kontextanalyse immer zuerst.
  • Cellophane-Fallacy — Beim SSNIP-Test immer prüfen, ob Ausgangspreis bereits Marktmacht-Preis ist; Fehler fuehrt zu kuenstlich weitem Markt.
  • EU-Bekanntmachung 2024 — Seit Februar 2024 gelten neue Methodik-Standards für digitale Maerkte und Innovationswettbewerb; aeltere Marktabgrenzungen können veraltet sein.
  • DMA-Designation nicht gleichsetzen — Eine DMA-Gatekeeper-Designation ist kein kartellrechtlicher Marktbeherrschungs-Befund; die Rechtsfragen sind trennbar.
  • Potenzielle Anbieter nicht uebergewichten — Markteintrittsbarrieren müssen realistisch im Zeitfenster zwei bis drei Jahre bewertet werden; bloss theoretische Marktzutrittsmoeoglichkeit genuegt nicht.

Typische Fehler

  • Nachfragesubstitution und Angebotsumstellung werden verwechselt oder zusammengeworfen.
  • SSNIP-Test wird ohne Cellophane-Fallacy-Prüfung auf einem bereits durch Marktmacht verzerrten Preisniveau angewendet.
  • Leitentscheidungen werden ohne Pinpoint-Zitat zitiert und können prozessual nicht verwertet werden.
  • Alternative Marktdefinitionen werden nicht erwaehnt, obwohl sie die Anteilsschwellen verschieben wuerden.
  • Raeumlicher und sachlicher Markt werden nicht aufeinander abgestimmt (Konsistenzbruch).

Quellen und Aktualitaet

  • Stand: 05/2026
  • GWB §§ 18 ff. in der geltenden Fassung
  • Art. 101 und 102 AEUV
  • EU-Bekanntmachung zur Marktdefinition 2024 (ABl. 2024/C 1645)
  • FKVO 139/2004 in der geltenden Fassung
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Aktuelle Anschluss-Skills

Diese Tabelle wird aus dem tatsächlichen Skillbestand des Plugins gebildet. Wenn ein Nutzer nach dem Einstieg weitergeleitet werden soll, nimm bevorzugt diese Namen.

SkillWann einsetzen?
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19-gwb-behinderungs-ausbeutungsmissbrauch§ 19 GWB Behinderungs Ausbeutungsmissbrauch: prüft die einschlägigen Voraussetzungen, Dokumente, Risiken und Ausnahmen. Norm-/Quellenanker: Art. 101/102 AEUV, GWB §§ 1 und 18-20 und 19a und...
19a-gwb-ueberragende-marktuebergreifende-bedeutung§ 19a GWB überragende marktübergreifende Bedeutung: prüft die einschlägigen Voraussetzungen, Dokumente, Risiken und Ausnahmen. Norm-/Quellenanker: Art. 101/102 AEUV, GWB §§ 1 und 18-20 und 1...
20-gwb-relative-marktmacht§ 20 GWB relative Marktmacht: prüft die einschlägigen Voraussetzungen, Dokumente, Risiken und Ausnahmen. Norm-/Quellenanker: Art. 101/102 AEUV, GWB §§ 1 und 18-20 und 19a und 32 ff., 33 ff.,...
alleinvertrieb-kundengruppen-gebietsschutzAlleinvertrieb Kundengruppen Gebietsschutz: prüft die einschlägigen Voraussetzungen, Dokumente, Risiken und Ausnahmen. Norm-/Quellenanker: Art. 101/102 AEUV, GWB §§ 1 und 18-20 und 19a und 3...
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energiekartellrecht-netz-und-vertriebEnergiekartellrecht Netz und Vertrieb: prüft die einschlägigen Voraussetzungen, Dokumente, Risiken und Ausnahmen. Norm-/Quellenanker: Art. 101/102 AEUV, GWB §§ 1 und 18-20 und 19a und 32 ff....
eu-bekanntmachung-marktdefinition-2024Skill zur neuen EU-Kommissions-Bekanntmachung zur Marktdefinition (Februar 2024) und ihrer praktischen Anwendung. Vergleich zur Bekanntmachung von 1997. Neue Elemente: digitale Maerkte Innov...
eu-fusionskontrolle-fkvo-zuständigkeitEU-Fusionskontrolle FKVO Zuständigkeit: prüft die einschlägigen Voraussetzungen, Dokumente, Risiken und Ausnahmen. Norm-/Quellenanker: Art. 101/102 AEUV, GWB §§ 1 und 18-20 und 19a und 32 ff...
eugh-rechtsprechung-leitentscheidungenEugh Rechtsprechung Leitentscheidungen: ordnet Normen, Nutzerangaben, Fristen, Belege und verifizierte Rechtsprechung zu einer belastbaren Prüfung.
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follow-on-klage-bindungswirkungFollow-on Klage Bindungswirkung: prüft die einschlägigen Voraussetzungen, Dokumente, Risiken und Ausnahmen. Norm-/Quellenanker: Art. 101/102 AEUV, GWB §§ 1 und 18-20 und 19a und 32 ff., 33 f...
franchise-vertrag-kartellrechtFranchise-Vertrag Kartellrecht: prüft die einschlägigen Voraussetzungen, Dokumente, Risiken und Ausnahmen. Norm-/Quellenanker: Art. 101/102 AEUV, GWB §§ 1 und 18-20 und 19a und 32 ff., 33 ff...
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geoblocking-und-kartellrecht-schnittstelleGeoblocking und Kartellrecht Schnittstelle: prüft die einschlägigen Voraussetzungen, Dokumente, Risiken und Ausnahmen. Norm-/Quellenanker: Art. 101/102 AEUV, GWB §§ 1 und 18-20 und 19a und 3...
gesamtbewertung-tragfaehigkeitGesamturteil zur Tragfähigkeit einer Marktabgrenzung: hoch mittel oder gering. Fasst zentrale Schwachstellen in 3 bis 5 scharfen Punkten zusammen. Bewertet Angreifbarkeit vor Gericht oder Be...
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innovations-und-technologiemaerkteMarktabgrenzung in dynamischen Technologiemaerkten wo kuenftige Innovation den Wettbewerb praegt oder Patent-Pools streitig sind. Prüft Innovationsmaerkte technologische Substitution Standar...
kart-innovationswettbewerb-spezialSpezialfall Innovationswettbewerb und Killer Acquisitions: Pipeline-Produkte, Innovation Theory of Harm. Prüfraster für Fusionskontrollanmeldung.
kart-marktanteilsanalyse-leitfadenLeitfaden Marktanteilsanalyse: Umsatz- und Mengenmarktanteile, HHI, Marktstrukturmerkmale. Prüfraster für Fusionskontrollmeldung.
kart-marktdefinition-bauleiterBauleiter Marktdefinition: sachlich, raeumlich, zeitlich. SSNIP-Test, Hypothetischer Monopolist, Mehrproduktmaerkte. Prüfraster für typische Branchen.
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kartellrecht-kaltstart-mandat-neuzur strukturierten Aufnahme, Priorisierung und Ausgabe im Thema Kartellrecht Kaltstart Mandat neu.
kartellrechtliche-vertragsklausel-redlineKartellrechtliche Vertragsklausel-Redline: prüft die einschlägigen Voraussetzungen, Dokumente, Risiken und Ausnahmen. Norm-/Quellenanker: Art. 101/102 AEUV, GWB §§ 1 und 18-20 und 19a und 32...
kartellschadensersatz-33a-gwbKartellschadensersatz § 33a GWB: prüft die einschlägigen Voraussetzungen, Dokumente, Risiken und Ausnahmen. Norm-/Quellenanker: Art. 101/102 AEUV, GWB §§ 1 und 18-20 und 19a und 32 ff., 33 f...
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ki-preisgestaltung-kartellrechtKI Preisgestaltung Kartellrecht: prüft die einschlägigen Voraussetzungen, Dokumente, Risiken und Ausnahmen. Norm-/Quellenanker: Art. 101/102 AEUV, GWB §§ 1 und 18-20 und 19a und 32 ff., 33 f...
konsistenzpruefung-marktdefinitionPrüft die interne Widerspruchsfreiheit einer Marktabgrenzung: Übereinstimmung von Sachmarkt und räumlichem Markt tatsaechlichem Marktverhalten Behördenpraxis und oekonomischen Grundprinzipi...
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nachhaltigkeitskooperation-wettbewerbsrechtNachhaltigkeitskooperation Wettbewerbsrecht: prüft die einschlägigen Voraussetzungen, Dokumente, Risiken und Ausnahmen. Norm-/Quellenanker: Art. 101/102 AEUV, GWB §§ 1 und 18-20 und 19a und...
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paragraf-18-gwb-pruefungPrüft Marktbeherrschung nach Paragraf 18 GWB: Einzelmarktbeherrschung Abs 1 Marktanteils-Schwellen Abs 4 (40 Prozent) gemeinsame Marktbeherrschung Abs 5 und 6 intermediaere Plattformen Abs 3...
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potenzieller-wettbewerb-marktzutrittBehörde oder Gegenseite argumentiert fehlende Markteintrittsbarrieren um Marktbeherrschung zu verneinen. Analysiert Markteintrittsschranken und Wahrscheinlichkeit potenziellen Wettbewerbs i...
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preisbindung-der-zweiten-hand-rpmPreisbindung der zweiten Hand RPM: prüft die einschlägigen Voraussetzungen, Dokumente, Risiken und Ausnahmen. Norm-/Quellenanker: Art. 101/102 AEUV, GWB §§ 1 und 18-20 und 19a und 32 ff., 33...
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private-enforcement-schadensersatz-intakezur strukturierten Aufnahme, Priorisierung und Ausgabe im Thema Private Enforcement Schadensersatz Intake.
produktmarkt-angebotsumstellungPrüft angebotsseitige Substitution (Supply-Side Substitution): Kann ein anderer Anbieter kurzfristig und ohne erhebliche Kosten auf den relevanten Markt wechseln? Bewertet Umstellungskosten...
produktmarkt-nachfragesubstitutionKernschritt jeder Marktabgrenzung: sachlicher Markt aus Nachfragersicht bestimmen. Prüft funktionale Austauschbarkeit Preisreagibilitaet qualitative Unterschiede Verwendungszweck Bedarfsdeck...
raeumlicher-markt-abgrenzungPrüft den räumlich relevanten Markt: national europaeisch global. Analysiert Preisstrukturen Transportkosten regulatorische Unterschiede Homogenitaetsannahmen Handelsstroeme und Arbitragemoe...
red-flags-checklisteStrukturierte Checkliste problematischer Muster in Marktabgrenzungen: ergebnisgetriebene Argumentation Zirkelschluesse fehlende oekonomische Fundierung selektive Datenwahl kuenstliche Marktv...
refusal-to-supply-essential-facilitiesRefusal to Supply Essential Facilities: prüft die einschlägigen Voraussetzungen, Dokumente, Risiken und Ausnahmen. Norm-/Quellenanker: Art. 101/102 AEUV, GWB §§ 1 und 18-20 und 19a und 32 ff...
remedies-zusagen-veraeusserung-zugangRemedies Zusagen Veräußerung Zugang: prüft die einschlägigen Voraussetzungen, Dokumente, Risiken und Ausnahmen. Norm-/Quellenanker: Art. 101/102 AEUV, GWB §§ 1 und 18-20 und 19a und 32 ff.,...
sammelklagen-abtretungsmodelle-kartellschadenSammelklagen Abtretungsmodelle Kartellschaden: prüft die einschlägigen Voraussetzungen, Dokumente, Risiken und Ausnahmen. Norm-/Quellenanker: Art. 101/102 AEUV, GWB §§ 1 und 18-20 und 19a un...
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sep-frand-kartellrechtSEP FRAND Kartellrecht: prüft die einschlägigen Voraussetzungen, Dokumente, Risiken und Ausnahmen. Norm-/Quellenanker: Art. 101/102 AEUV, GWB §§ 1 und 18-20 und 19a und 32 ff., 33 ff., 35 ff...
siec-test-horizontale-fusionSIEC-Test horizontale Fusion: prüft die einschlägigen Voraussetzungen, Dokumente, Risiken und Ausnahmen. Norm-/Quellenanker: Art. 101/102 AEUV, GWB §§ 1 und 18-20 und 19a und 32 ff., 33 ff.,...
spezial-aeuv-behoerden-gericht-und-registerwegAeuv: Behörden-, Gerichts- oder Registerweg.

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Fachlicher Zuschnitt

  • Thema: Einstieg, Schnelltriage und Fallrouting im Kartellrecht Marktabgrenzung Prüfung-Plugin. Fragt Rolle, Ziel, Fristen, Unterlagen, Risiken und Wunsch-Output ab, schlägt passende Fachmodule aus diesem Plugin vor und führt in einen klaren Arbeitsplan. Bei Dokument-Upload ohne Begleittext reagiert der Skill eigenständig.
  • Arbeitsfokus: ordnet das Material, prüft Eil- und Fristenhinweise, routet in passende Fachmodule oder stellt genau eine gezielte Rückfrage.
  • Plugin-Rahmen: Kritische kartellrechtliche Prüfinstanz für Marktabgrenzungen nach Paragraf 18 GWB sowie Art. 101 und 102 AEUV: SSNIP-Test, Nachfrage- und Angebotsums....
  • Qualitätsanspruch: Antworte nicht mit einer austauschbaren Standard-Checkliste. Nutze die Fachlogik dieses Plugins, benenne die konkret einschlägigen Normgruppen, Behörden, Register, Fristen, Dokumente oder Verfahrenshandlungen und trenne sichere Punkte von Live-Check-Bedarf.
  • Eloquenz und Nutzen: Führe die Nutzerin oder den Nutzer wie eine erfahrene Fachperson: kurze Orientierung, präzise Rückfragen, dann ein verwertbares Produkt mit Varianten, Gegenargumenten und nächstem Handgriff.

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