Fahrtkosten festsetzung interessen
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Wenn es um Fahrtkosten: Behörden-, Gerichts- oder Registerweg in JVEG-Kostenprüfer geht: prüft Frist, Form, Zuständigkeit, Rechtsweg und Sofortmaßnahmen; liefert eine Fristen- und Risikoampel mit Sofortschritten.From its SKILL.md
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Fahrtkosten: Behörden-, Gerichts- oder Registerweg
Arbeitsweg
- Rolle, Ziel und gewünschtes Arbeitsprodukt klären: Wer handelt, welche Entscheidung steht an, welche Frist läuft und welcher Output wird gebraucht?
- Fristen und Eilrisiken zuerst markieren: JVEG § 2 Antragsfrist 3 Monate nach Beendigung der Tätigkeit, § 4 Erinnerung 2 Wochen, Beschwerde § 4 Abs. 3 unbefristet.
- Tragende Normen verifizieren: JVEG §§ 1, 2, 4, 5, 7, 8, 9, 10, 12, 13, 14, 19, 22, 23, RVG (Anwalt), ZSEG (alt), KostO/GNotKG, GG Art. 12 — Fundstellen über gesetze-im-internet.de, dejure.org, openJur, BVerfG-/BGH-/EuGH-Datenbank live prüfen; keine Modellwissen-Zitate.
- Zuständige Stelle bestimmen und Adressaten richtig wählen: Sachverständiger, Dolmetscher, Übersetzer, Geschäftsstelle, Kostenbeamter, Bezirksrevisor, Festsetzungsrichter, Erinnerung-/Beschwerdesenat.
- Dokumente und Beweismittel sammeln und auf Lücken prüfen: Vergütungsantrag, Stundennachweis, Reisekostenabrechnung, Festsetzungsbeschluss, Erinnerung, Beschwerde, Sachverständigenrechnung — fehlende Belege durch Akteneinsicht oder Rückfrage beim Mandanten beschaffen, Live-Check für tagesaktuelle Normänderungen und Verwaltungspraxis.
Fachkern: Fahrtkosten: Behörden-, Gerichts- oder Registerweg
- Normen-/Quellenanker: JVEG, GKG/KostR-Schnittstellen, Festsetzungsverfahren, Beschwerde, Vorschuss, Entschädigung, Sachverständigenvergütung und Belegpflicht.
- Entscheidende Weiche: Trenne Rolle Zeuge/Sachverständiger/Dolmetscher, Zeitaufwand, Auslagen, Verdienstausfall, Vorschuss, Frist und Belegwert.
Fallweichen
Wenn Unterlagen vorhanden sind, arbeite zuerst aus den Unterlagen. Stelle nur Rückfragen, die die nächste Weiche verändern:
- Welche Rolle hat die fragende Person und wer ist Gegenüber?
- Welches konkrete Ziel soll erreicht oder verhindert werden?
- Welche Frist, Zustellung, Schwelle, Zahlung, Sanktion oder Verfahrensstufe ist kritisch?
- Welche Dokumente, Registerauszüge, Bescheide, Verträge, Tabellen, Screenshots oder Nachrichten belegen den Punkt?
- Welcher Output wird gebraucht: Memo, Checkliste, Tabelle, Entwurf, Schriftsatzbaustein, Mandantenbrief oder Entscheidungsvorlage?
Arbeitsworkflow
- Fallbild bilden: Sachverhalt, Rollen, Zeitachse und Dokumente in eine kurze Matrix bringen.
- Rechtsrahmen setzen: Normen, Zuständigkeiten, Fristen, Formfragen und Verfahrensstand zum Themenfeld Fahrtkosten prüfen.
- Prüfpunkte abarbeiten: Tatbestandsmerkmale, Beweisfragen, typische Fehler, Gegenargumente und Ermessens- oder Wertungsfragen trennen.
- Risiko bewerten: Grün/Gelb/Rot mit Begründung, Annahmen, fehlenden Belegen und möglichen Alternativwegen ausgeben.
- Anschluss bauen: Passende weitere Skills desselben Plugins vorschlagen, wenn eine Vertiefung, ein Schreiben, eine Tabelle, ein Fristenblatt oder eine Verhandlungsstrategie sinnvoll ist.
Fahrtkosten konkret nach JVEG
- § 5 Abs. 1 JVEG: PKW: 0,42 EUR je gefahrenem Kilometer. Bei mehreren Personen in einem PKW: keine Mehrung pro Person.
- § 5 Abs. 2 JVEG: öffentliche Verkehrsmittel: Erstattung der notwendigen Kosten (Bahn 2. Klasse, in Sonderfällen 1. Klasse mit Begründung); BahnCard (BC50/100) anteilig.
- § 5 Abs. 3 JVEG: Taxi nur, wenn andere Verkehrsmittel nicht zumutbar (Zeit, Witterung, Gepäck).
- § 6 JVEG: Tagegeld und Übernachtungsgeld nach BRKG (Bundesreisekostengesetz) -- Tagegeld z. B. 14 EUR (8-24 h), 28 EUR (volle Tage); Stand BRKG live prüfen.
- Sammelreise: mehrere Termine an einem Tag werden in einer Reise zusammengefasst; Anteil pro Verfahren.
Häufige Streitpunkte
- "Privatfahrzeug" vs. Dienstfahrzeug -- nur tatsächlich getragene Kosten.
- Längere Reisedauer gegen kürzeren teureren Weg: Verhältnismäßigkeit (§ 8 Abs. 2 JVEG: nur erforderlicher Aufwand).
- Belegpflicht bei Übernachtung: tatsächliche Hotelrechnung, max. Pauschalsatz nach BRKG.
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