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Recognition new york convention

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Wenn es um New York Convention 1958: Anerkennung und Vollstreckung in Internationales Handelsrecht und Lex Mercatoria geht: prüft Frist, Form, Zuständigkeit, Rechtsweg und Sofortmaßnahmen; liefert eine Fristen- und Risikoampel mit Sofortschritten.From its SKILL.md

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New York Convention 1958: Anerkennung und Vollstreckung

Arbeitsweg

  • Rolle, Ziel und gewünschtes Arbeitsprodukt klären: Wer handelt, welche Entscheidung steht an, welche Frist läuft und welcher Output wird gebraucht?
  • Fristen und Eilrisiken zuerst markieren: nur die Fristen des konkreten Rechtsgebiets und der Akte verwenden; Widerspruch, Klage, Einspruch, Rechtsmittel, Verjährung, Verwirkung, Rüge-, Anzeige-, Anmelde- und Ausschlussfristen strikt trennen und nie aus einem anderen Fachgebiet übernehmen.
  • Tragende Normen verifizieren: HGB §§ 1-7, 17-37 (Firma/Register), 48-58 (Prokura), 84-92c (Handelsvertreter), 343 ff. (Handelsgeschäfte), 373 ff. (Handelskauf); CISG — Fundstellen über gesetze-im-internet.de, dejure.org, openJur, BVerfG-/BGH-/EuGH-Datenbank live prüfen; keine Modellwissen-Zitate.
  • Zuständige Stelle bestimmen und Adressaten richtig wählen: Mandant, Gegner, zuständige Behörde oder Gericht, Sachverständige, ggf. EU-/internationale Stelle (siehe Skill-Detail).
  • Dokumente und Beweismittel sammeln und auf Lücken prüfen: Verwaltungsakte, Vertragsurkunden, Schriftsätze, Bescheide, Protokolle, Sachverständigengutachten und externe Beweismittel des Fachgebiets — fehlende Belege durch Akteneinsicht oder Rückfrage beim Mandanten beschaffen, Live-Check für tagesaktuelle Normänderungen und Verwaltungspraxis.

Worum es geht

Die New York Convention (UN-Übereinkommen 1958, 172 Vertragsstaaten) ist das wichtigste internationale Instrument zur Vollstreckung ausländischer Schiedssprüche. Art. V enthält abschließende Versagungsgründe. Das Vollstreckungsgericht prüft nicht den Inhalt des Awards (Revision au fond ist verboten). Deutschland hat die Convention 1961 ratifiziert.

Kernnormen / Kernquellen

  • NY Convention Art. I: Anwendungsbereich — ausländische Schiedssprüche
  • NY Convention Art. II: Schriftliche Schiedsvereinbarung
  • NY Convention Art. IV: Formvoraussetzungen — beglaubigte Kopie des Awards + Schiedsvereinbarung
  • NY Convention Art. V Abs. 1: Versagungsgründe (Parteieinwände): Kapazitätsmangel, kein rechtliches Gehör, Zuständigkeit, Zusammensetzung, Bindungskraft
  • NY Convention Art. V Abs. 2: Versagung von Amts wegen: Nicht-schiedsfähigkeit, ordre public
  • §§ 1060-1062 ZPO: Vollstreckbarerklärung in Deutschland

Schlüsselbegriffe

  • Exequatur-Verfahren: staatliches Vollstreckungsverfahren; kein Inhaltsprüfung des Awards
  • Ordre public: prozessuale und materiell-rechtliche ordre public als Versagungsgrund
  • Binding Force: Award muss bindend sein (nicht nur "final") — Unterschied NYC und UNCITRAL ML
  • Revision au fond: verboten — Vollstreckungsgericht prüft nicht Richtigkeit des Awards
  • Reciprocity Reservation: einige Staaten vollstrecken nur Awards aus NY-Convention-Staaten

Typische Streitfragen / Anwendungsfälle

  1. Art. V Abs. 1 lit. b kein rechtliches Gehör: Partei konnte Argumente nicht vorbringen — Versagung?
  2. Ordre public: ICC-Award verletzt zwingendes EU-Kartellrecht — Versagung in EU-Staat?
  3. Formvoraussetzungen Art. IV: Nicht-beglaubigte Kopie des Awards — fataler Fehler?
  4. China-Vollstreckung: Gilt NY Convention vollständig für ICC-Awards in China?
  5. Aufhebung am Schiedsort: Am Schiedsort aufgehobener Award — kann er dennoch in Drittland vollstreckt werden?

Methodik

  • Award-Qualitätssicherung: Formvoraussetzungen (Art. IV) im Award selbst prüfen
  • Vollstreckungsstrategie: Mehrere Länder parallel wenn Schuldner-Assets verteilt
  • Ordre public Verteidigung: nur bei offensichtlicher, fundamentaler Grundrechts- oder Rechtsverletzung
  • Aufhebungsklage vermeiden: Award-Anfechtung am Schiedsort und parallele Vollstreckung in Drittland möglich

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