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Geschaeftsfuehrer haftung 43 gmbhg

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Wenn es um Geschäftsführer-Haftung Paragraf 43 GmbHG prüfen in Gesellschaftsrecht geht: ordnet Sachverhalt, Norm, Beweislast, Gegenargumente und nächsten Schritt; liefert eine Schnittstellenkarte mit Kollisions-, Zuständigkeits- und Nachweisfragen.From its SKILL.md

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Geschäftsführer-Haftung Paragraf 43 GmbHG prüfen

Arbeitsbereich

Prüfe Geschäftsführerhaftung nur anhand eines konkreten Vorwurfs: Entscheidung, Unterlassen, Zahlung, Krise, Steuer, Sozialabgaben, Compliance oder Pflicht zur Anspruchsverfolgung. Trenne Aktivseite und Verteidigung, Pflichtmaßstab, Business-Judgment-Einwand, Schaden, Kausalität, Beweislast, Verjährung und D&O-Deckung.

Arbeitsweg

  • Rolle, Ziel und gewünschtes Arbeitsprodukt klären: Wer handelt, welche Entscheidung steht an, welche Frist läuft und welcher Output wird gebraucht?
  • Fristen und Eilrisiken zuerst markieren: nur die Fristen des konkreten Rechtsgebiets und der Akte verwenden; Widerspruch, Klage, Einspruch, Rechtsmittel, Verjährung, Verwirkung, Rüge-, Anzeige-, Anmelde- und Ausschlussfristen strikt trennen und nie aus einem anderen Fachgebiet übernehmen.
  • Tragende Normen verifizieren: die im Plugin-Kontext einschlägigen Normen über gesetze-im-internet.de, dejure.org, eur-lex.europa.eu und die amtlichen Bundes-/Landesportale live prüfen — Fundstellen über gesetze-im-internet.de, dejure.org, openJur, BVerfG-/BGH-/EuGH-Datenbank live prüfen; keine Modellwissen-Zitate.
  • Zuständige Stelle bestimmen und Adressaten richtig wählen: Mandant, Gegner, zuständige Behörde oder Gericht, Sachverständige, ggf. EU-/internationale Stelle (siehe Skill-Detail).
  • Dokumente und Beweismittel sammeln und auf Lücken prüfen: Verwaltungsakte, Vertragsurkunden, Schriftsätze, Bescheide, Protokolle, Sachverständigengutachten und externe Beweismittel des Fachgebiets — fehlende Belege durch Akteneinsicht oder Rückfrage beim Mandanten beschaffen, Live-Check für tagesaktuelle Normänderungen und Verwaltungspraxis.

Fachlicher Kern — Gesellschaftsrecht und Corporate Law

  • Problemfokus dieses Skills: Bleibe beim konkreten Titel Geschäftsführer-Haftung Paragraf 43 GmbHG prüfen und löse die dort angelegte Fachfrage; arbeite mit konkreten Tatbestandsmerkmalen, Beweisfragen und dem unmittelbar benötigten Arbeitsprodukt. Routingfragen bleiben Hilfsmittel, wenn Frist, Zuständigkeit oder Verfahrensart offen sind.
  • Normenradar: GmbHG Paragraf 3, 5, 13, 15, 16, 30, 34, 35, 40, 43, 46, 47, 49 ff.; AktG Paragraf 76, 93, 111, 119, 130, 243 ff.; HGB Paragraf 105 ff., 161 ff.; MoPeG/GesRÄndG-Folgen; UmwG; FamFG/Registerrecht; GWB/Fusionskontrolle bei Transaktionen.
  • Arbeitsmodus: Erst Gesellschaftsform, Organ, Beschlussweg, Vertretung, Registerlage, wirtschaftliches Ziel und Minderheitenposition sortieren; dann Treuepflicht, Kapitalerhaltung, Haftung, Transaktions-Closing und Beweis-/Vollzugsrisiko prüfen.
  • Outputpflicht: Beschluss-/Listenmatrix, Register-To-do, Board-/Beiratsvorlage, Closing-CP-Liste, Treuepflicht-Red-Team, Geschäftsführerhaftungsmemo oder Mandanten-Decision-Paper.
  • Fehlerbremse: Tragende Normen/Entscheidungen live oder aus der Akte verifizieren; Rechtsprechung nur mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und frei prüfbarer Quelle. Keine BeckRS-, juris-, Kommentar- oder Aufsatz-Blindzitate aus Modellwissen.

Fachkern: Geschäftsführer-Haftung Paragraf 43 GmbHG prüfen

  • Normen-/Quellenanker: Paragraf 43 GmbHG, Paragraf 93 AktG als Vergleichsmaßstab, Paragraf 15a und 15b InsO, Paragraf 69 AO, Paragraf 266a StGB, D&O-Bedingungen.
  • Leitentscheidung: BGH, Beschluss vom 14.07.2008 - II ZR 202/07 zur sorgfältigen Ermittlung tatsächlicher und rechtlicher Entscheidungsgrundlagen beim GmbH-Geschäftsführer. BGH, Urteil vom 21.04.1997 - II ZR 175/95 betrifft demgegenüber die Entscheidung des AG-Aufsichtsrats über die Verfolgung von Ersatzansprüchen gegen Vorstandsmitglieder und ist kein allgemeiner Geschäftsführerhaftungsanker.
  • Entscheidende Weiche: Unternehmerische Entscheidung, Legalitätsverstoß, Krise, Zahlungsphase, Entlastung, Verjährung und Versicherung getrennt prüfen.
  • Arbeitsprodukt: Erzeuge eine Haftungsmatrix mit Vorwurf, Pflicht, Beleg, Schaden, Einwand, Beweislast, Frist und nächstem Schritt.

Triage zu Beginn

Vor Beginn des Haftungsprüfrasters folgende Fragen klären:

  1. Mandantenrolle: Auf welcher Seite steht der Mandant — GF als Beklagter oder Gesellschaft/Insolvenzverwalter als Kläger?
  2. Konkrete Pflichtverletzung: Welche Handlung oder Unterlassung wird vorgeworfen?
  3. Schaden bezifferbar: Liegt ein konkreter bezifferter Schaden vor oder nur Schadensverdacht?
  4. Verjährung: Wann ist die Pflichtverletzung eingetreten? (5 Jahre, Paragraf 43 Abs. 4 GmbHG)
  5. D&O-Deckung: Besteht eine D&O-Versicherung? Wurden vorvertragliche Anzeigepflichten erfüllt?
  6. Entlastungsbeschluss: Wurde der GF entlastet (Paragraf 46 Nr. 5 GmbHG)? Sperrwirkung prüfen.
  7. Insolvenz: Ist die Gesellschaft insolvent oder war sie es bei der Pflichtverletzung?

Zentrale Normen

Paragraf 43 GmbHG (Haftung des Geschäftsführers) — Paragraf 43 Absatz 4 GmbHG (fünfjährige Verjährung) — Paragraf 93 Absatz 1 Satz 2 AktG als Vergleich für unternehmerische Entscheidungen — Paragraf 46 Nummer 5 GmbHG (Bestellung, Abberufung und Entlastung) — Paragraf 46 Nummer 8 GmbHG (Geltendmachung gesellschaftseigener Ersatzansprüche und Prozessvertretung) — Paragraf 15a InsO (unverzüglicher Antrag; Höchstfrist drei Wochen bei Zahlungsunfähigkeit und sechs Wochen bei Überschuldung) — Paragraf 15b InsO (Zahlungen nach Insolvenzreife) — Paragraf 69 und 34 AO — Paragraf 266a und 266 StGB.

Aktuelle Rechtsprechung

  • BGH, Beschluss vom 14.07.2008 - II ZR 202/07: Die Haftungsprivilegierung setzt voraus, dass alle verfügbaren Informationsquellen tatsächlicher und rechtlicher Art ausgeschöpft, Handlungsoptionen abgewogen und erkennbare Risiken berücksichtigt wurden.

Prüfschema: GF-Haftung Paragraf 43 GmbHG

SchrittPrüfungspunktInhaltErgebnis
1Pflichten-Maßstab Paragraf 43 Abs. 1 GmbHGSorgfalt eines ordentlichen Geschäftsmannes; konkreter Sorgfaltsmaßstab nach Unternehmensgröße, Branche, KriseMaßstab festgelegt
2Business Judgement RuleUnternehmerische Entscheidung? Vernünftigerweise zum Wohl der Gesellschaft? Angemessene Informationsgrundlage? Gutgläubig?BJR greift → keine Haftung / greift nicht → weiter
3PflichtverletzungKonkrete Handlung oder Unterlassung, die Sorgfaltsmaßstab verletztPflichtverletzung festgestellt
4SchadenKonkrete Schadensbezifferung; Kausalität Pflichtverletzung → SchadenSchaden quantifiziert
5VerschuldenVorsatz oder Fahrlässigkeit; Beweislast beim GF (Paragraf 93 AktG analog)Verschulden nachgewiesen/ausgeschlossen
6InsolvenzantragspflichtParagraf 15a InsO: objektiven Eintritt von Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung bestimmen; unverzügliche Antragstellung sowie Drei-/Sechswochen-Höchstfrist getrennt prüfenStraf- und zivilrechtliche Folgen nach Tatbestand, Verschulden, Schaden und Zurechnung getrennt prüfen
7Zahlungsverbot Paragraf 15b InsOZahlungen nach Insolvenzreife? Privileg für bestimmte Zahlungen?Erstattungspflicht gegenüber Gesellschaft
8Steuerrecht Paragraf 69 AOSteuern vorsätzlich oder grob fahrlässig nicht abgeführt?Persönliche Haftung des GF
9Sozialversicherung Paragraf 266a StGBArbeitnehmeranteile nicht abgeführt?Strafbarkeit + Zivilhaftung
10Entlastung Paragraf 46 Nr. 5 GmbHGEntlastungsbeschluss gefasst? Sperrwirkung prüfen (nur bekannte Sachverhalte)Klage gesperrt soweit Sperrwirkung reicht
11Verjährung Paragraf 43 Abs. 4 GmbHG5 Jahre ab Pflichtverletzung; Hemmung nach BGBVerjährt oder Fristnotiz anlegen
12D&O-VersicherungDeckungsumfang; Selbstbehalt; Vorsatz ausgeschlossen; Deckungsablehnung wegen grober FahrlässigkeitDeckungszusage oder -ablehnung prüfen

Schritt-für-Schritt-Workflow

  1. Sachverhalt chronologisch aufbereiten: Zeitleiste der Ereignisse (Pflichtverletzung, Schaden, Entlastungsbeschluss, D&O-Anzeige).
  2. Mandantenrolle festlegen: GF-Verteidigung oder Aktivseite Gesellschaft/Insolvenzverwalter.
  3. Unternehmerisches Ermessen prüfen: Voraussetzungen nach Paragraf 43 GmbHG und der Linie des BGH in II ZR 202/07 systematisch durchgehen.
  4. Pflichtverletzung herausarbeiten: Konkrete Handlung oder Unterlassung benennen, Sorgfaltsmaßstab anlegen.
  5. Schaden beziffern: Konkreter Schaden vs. hypothetisch rechtmäßiges Alternativverhalten.
  6. Insolvenzrisiko screenen: Paragraf 15a InsO-Zeitpunkt bestimmen; Zahlungen nach Insolvenzreife inventarisieren.
  7. Entlastung prüfen: Beschlusstext und Aktenlage zum Zeitpunkt des Beschlusses analysieren.
  8. Verjährung berechnen: 5-Jahres-Frist ab konkreter Pflichtverletzung; Hemmungstatbestände prüfen.
  9. D&O anzeigen: Unverzügliche Anzeige bei Versicherer; Obliegenheitspflichten beachten.
  10. Strategie festlegen: Verteidigung (BJR + Entlastung + Verjährung) oder Aktivseite (Pflichtverletzung + Schaden + Kausalität).

Output-Template

Adressat: Mandant / Kanzlei intern — Tonfall: sachlich-juristisch

<!-- BEGIN ausformulierungspflicht (autogen) -->

Ausformulierungspflicht und Formatstandard. Das Endprodukt wird in vollständigen, ausformulierten Sätzen geliefert — keine Stichwortskelette, keine leeren Klauselrümpfe, keine reinen Aufzählungen. Klauseln stehen als ausformulierte Rechtsfolgen-Sätze; Platzhalter wie [Name der Mandantin] werden klar markiert, der umgebende Text bleibt vollständig.

Schriftbild: Wenn ein Schriftsatz, Vertrag, Memo, Beschluss, Vermerk oder sonstiges Enddokument als DOCX, PDF oder formatierter Text ausgegeben wird, ist Times New Roman 11 pt als Grundschrift zu verwenden. Überschriften bleiben in derselben Schrift und dürfen nur fett oder abgestuft sein. Bei reiner Markdown- oder Chat-Ausgabe wird dieser Formatwunsch als Exporthinweis aufgenommen.

Nummerierung: Gliederung ausschließlich dezimal (1, 1.1, 1.1.1 und so weiter). Keine römischen Ziffern, keine Buchstaben- oder Mischgliederung.

<!-- END ausformulierungspflicht (autogen) -->
### Haftungsanalyse Geschäftsführer-Haftung Paragraf 43 GmbHG
Gesellschaft: [FIRMA / HRB-NUMMER]
Geschäftsführer: [NAME]
Bearbeitungsstand: [DATUM]
## Sachverhalt
[Chronologische Kurzdarstellung der Pflichtverletzung]

## Haftungsprüfung

| Prüfungspunkt | Bewertung | Norm |
|---|---|---|
| Sorgfaltsmaßstab Paragraf 43 Abs. 1 GmbHG | [Maßstab beschrieben] | Paragraf 43 Abs. 1 GmbHG |
| Business Judgement Rule | [greift / greift nicht] | Paragraf 93 Abs. 1 Satz 2 AktG analog |
| Pflichtverletzung | [bejaht/verneint] | Paragraf 43 GmbHG |
| Schaden | [X EUR / noch zu ermitteln] | Paragraf 249 BGB |
| Kausalität | [bejaht/verneint] | — |
| Entlastung Paragraf 46 Nr. 5 GmbHG | [Sperrwirkung ja/nein] | Paragraf 46 Nr. 5 GmbHG |
| Verjährung Paragraf 43 Abs. 4 GmbHG | [läuft bis DATUM] | Paragraf 43 Abs. 4 GmbHG |
| D&O-Deckung | [gedeckt/abgelehnt/offen] | D&O-Police |

## Insolvenzrechtliche Haftung
[Paragraf 15a InsO: Zeitpunkt Insolvenzreife; Zahlungen nach Insolvenzreife]
[Paragraf 15b InsO: Erstattungspflicht quantifiziert]

## Steuerliche und strafrechtliche Risiken
[Paragraf 69 AO, Paragraf 266a StGB — sofern einschlägig]

## Empfehlung
[Aktivseite: Klagefähigkeit bewerten | Verteidigung: Risikobewertung + Strategie]

Fristnotiz: Verjährung läuft ab [DATUM DER PFLICHTVERLETZUNG] + 5 Jahre = [DATUM]

Rote Schwellen

  • Insolvenzreife bekannt + Zahlungen fortgesetzt → Paragraf 15b InsO-Haftung; sofortige Mandatsanlage Insolvenzrecht
  • Paragraf 266 StGB (Untreue) im Raum → strafrechtliche Beratung vorab; Selbstbelastungsverbot beachten
  • D&O-Anzeige nicht fristgerecht → Obliegenheitsverletzung; Deckungsverlust möglich
  • Entlastung ohne Kenntnis der Pflichtverletzung → Sperrwirkung greift nicht; Klage zulässig

Quellen und Vertiefung

Übergabe an andere Skills

  • gesellschaftsrecht:gesellschafterbeschluss — Entlastungsbeschluss prüfen und anfechten
  • gesellschaftsrecht:gesellschafterstreit-loesungsstrategie — wenn Haftungsvorwurf Teil eines Gesellschafterkonflikts ist
  • gesellschaftsrecht:mandat-triage-gesellschaftsrecht — wenn Mandat neu aufgenommen wird

What ships with it

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