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99 finale entscheidung volltext

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Wenn es um Finale Entscheidung Volltext in Staatsanwaltschaft und Amtsanwaltschaft geht: erstellt den passenden Entwurf aus Sachverhalt, Norm, Beweis und Antrag; liefert einen verwertbaren Entwurf mit Anträgen, Begründung und Anlagenlogik.From its SKILL.md

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SKILL.md

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Finale Entscheidung als Volltext (Anklageschrift, Strafbefehlsantrag oder Einstellungsverfügung)

Zweck

Dieser Skill erzeugt die staatsanwaltschaftliche Abschlussentscheidung nicht als bloßen Vorschlag, sondern als zeichnungsreifen Volltext. Er baut Anklageschrift, Strafbefehlsantrag, Einstellungsverfügung oder Abschlussverfügung mit Verfahrensdaten, Tatvorwurf, Beweisstand, rechtlicher Würdigung, Verfügungssatz, Nebenverfügungen und Rechtsbehelfshinweis.

Gegenstand: Abschlussverfügung der Staatsanwaltschaft (Anklageschrift nach Paragraf 200 StPO, Strafbefehlsantrag nach Paragraf 407 StPO, Einstellungsverfügung nach Paragrafen 170 Absatz 2, 153, 153a, 154, 154a StPO).

Rechtlicher Rahmen

Paragraf 200 StPO für Anklageschrift; Paragraf 407 StPO für Strafbefehlsantrag; Paragraf 170 Absatz 2 StPO für Einstellung mangels Tatverdacht; Paragraf 153 und Paragraf 153a StPO für Opportunität; Paragraf 154 und Paragraf 154a StPO für Verfahrensbeschränkung; Nummer 1 und Nummer 14 RiStBV.

Eingangsvoraussetzungen

Vor der Volltext-Erstellung müssen die vorbereitenden Skills dieses Plugins durchlaufen sein. Insbesondere müssen vorliegen:

  • Aktenzeichen, Beschuldigter, Tatzeit, Tatort und zuständiges Gericht;
  • konkretisierter Tatvorwurf mit gesetzlichem Tatbestand;
  • Beweismittelübersicht mit belastenden und entlastenden Punkten;
  • geprüfte Verwertungs-, Belehrungs-, Zuständigkeits- und Eingriffsfragen;
  • Entscheidungsspur: Nachermittlung, Einstellung, Strafbefehl, Anklage oder Sonderverfahren.

Fehlt eines dieser Stücke, weist der Skill darauf hin und unterbricht die Volltext-Erstellung, bevor er Phantasie produziert.

Aufbau des Volltextes

1. Kopf und Verfahrensdaten

Staatsanwaltschaft, Aktenzeichen, Datum, Dezernat, Beschuldigter, Verteidiger, Tatvorwurf, Tatzeit, Tatort, zuständiges Gericht und aktueller Verfahrensstand.

2. Verfügungssatz oder Anklageformel

Die Entscheidung wird als staatsanwaltschaftliche Handlung formuliert: Anklageerhebung, Strafbefehlsantrag, Einstellung, Teileinstellung, Nachermittlung oder Abgabe.

Beispiel Anklageformel: Dem Angeschuldigten wird zur Last gelegt, in [Ort] am [Datum] [konkretes Tatgeschehen] begangen zu haben. Das Verhalten ist strafbar als [Delikt] nach [Norm].

Der Verfügungssatz enthält zwingend: Entscheidung, Tatvorwurf, Beweismittelbezug, zuständiges Gericht oder Adressat und nächste Verfügung.

3. Tatvorwurf und Sachverhalt

Knappe, beweisnahe Darstellung des konkreten Tatgeschehens. Keine Lücken füllen, keine bloßen Wertungen. Zeit, Ort, Handlung, Erfolg, subjektive Seite und Beteiligungsform werden getrennt dargestellt.

4. Beweisstand und rechtliche Würdigung

Belastende und entlastende Beweismittel werden getrennt gewürdigt. Danach folgen Tatbestandsprüfung, Konkurrenzen, Verwertungsfragen, Zuständigkeit und Abschlussreife. Bei Strafbefehl oder Anklage muss der hinreichende Tatverdacht tragfähig begründet sein.

5. Nebenverfügungen

Wiedervorlage, Ladungen, Zustellungen, Mitteilungen an Verletzte, Einziehungs- oder Arrestfragen, Asservate, Registermitteilungen, Bewährungs- oder Vollstreckungshinweise und statistische Erledigung werden gesondert verfügt.

6. Rechtsbehelf, Beschwerde und Belehrung

Bei Einstellungs- und Beschwerdeentscheidungen werden Rechtsbehelf, Frist, Form und Adressat vollständig benannt. Bei Anklage und Strafbefehl wird die gerichtliche Anschlusslogik genannt.

7. Zeichnung

Ort, Datum, Dezernent, Amtsbezeichnung und gegebenenfalls Sichtvermerk oder Vorlagevermerk an Abteilungsleitung.

Prozessuale Glanzkontrolle

Vor der finalen Verfügung wird zwingend geprüft:

  1. Anfangsverdacht, hinreichender Tatverdacht oder Opportunitätsentscheidung sind sauber getrennt.
  2. Eingriffe wie Durchsuchung, Beschlagnahme, Telekommunikationsdaten, U-Haft oder Vermögensarrest haben Norm, Tatsachenbasis, Verhältnismäßigkeit und Richtervorbehalt.
  3. Entlastende Umstände sind sichtbar verarbeitet; die Verfügung denkt nicht nur belastend.
  4. Beweisverwertungsfragen, Belehrungen, Rechtshilfe, digitale Spuren und Zufallsfunde sind als eigene Zeile geprüft.
  5. Abschlussentscheidung passt zum Beweisstand: Nachermittlung, Einstellung, Strafbefehl, Anklage, Beschleunigtes Verfahren oder Rechtsmittel.
  6. Rechtsprechungsanker: BVerfG, 20.02.2001 - 2 BvR 1444/00 für Durchsuchung und Gefahr im Verzug; BVerfG, 19.03.2013 - 2 BvR 2628/10 für Verständigung und Dokumentation; EuGH, 30.04.2024 - C-670/22 für importierte Kommunikationsdaten.

Format und Stil

  • Echte Umlaute in der Prosa; Umschrift nur in Slugs und technischen Dateinamen.
  • Sachlich, knapp, in deutscher Gerichtssprache.
  • Generisches Maskulinum.
  • Paragrafenzeichen ausgeschrieben als „Paragraf".
  • Aktenzeichen Punkt- oder Schrägstrich-Stil, niemals Komma.
  • Keine Doppelsterne für Fettschrift im Fließtext.

Ergebnis

Ein vollständiger, zeichnungsreifer staatsanwaltschaftlicher Volltext, der von Verfahrensdaten bis Zeichnung alles enthält. Der Dezernent kann ihn verwenden oder vor Zeichnung redaktionell prüfen. Offene Lücken werden nicht überspielt, sondern in eckigen Klammern markiert und am Ende in einer Lückenliste zusammengefasst.

Eigenkontrolle

Bevor der Volltext freigegeben wird, durchläuft der Skill eine Eigenkontrolle:

  1. Passt die Abschlussentscheidung zum Beweisstand?
  2. Sind belastende und entlastende Umstände sichtbar verarbeitet?
  3. Sind Zuständigkeit, Verwertbarkeit, Belehrung und Eingriffsgrundlagen geprüft?
  4. Sind Tatzeit, Tatort, Tatvorwurf, Normen und Beweismittel widerspruchsfrei?
  5. Sind Rechtsbehelf, Anschlussverfügung und Wiedervorlage vollständig?
  6. Sind alle Lückenpunkte explizit markiert?

Erst nach bestandener Eigenkontrolle wird der Volltext als zeichnungsreif ausgegeben.

Beitrag zum Streitstoff in diesem Verfahren

Dieser Skill trägt zur staatsanwaltschaftlichen Streitstoff-Sortierung bei, indem Sachverhalts-Eckdaten, Beweismittel, rechtliche Würdigung und Anschlussverfügung getrennt werden. Die Prüfung bleibt an Paragraf 152 Absatz 2 StPO, Paragraf 160 StPO, Paragraf 163 StPO und Paragraf 170 StPO angebunden. Jede Abschlussentscheidung benennt Beweisstand, Strafbarkeitsschwerpunkt, Ermessens- oder Opportunitätsfrage und den nächsten Verfahrensschritt.

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