99 finale entscheidung volltext
Wenn es um Finale Entscheidung als Volltext (Beschluss Insolvenz oder Restrukturierung) in Insolvenz- und Restrukturierungsgericht am Amtsgericht geht: ordnet Sachverhalt, Norm, Beweislast, Gegenargumente und nächsten Schritt; liefert eine Schnittstellenkarte mit Kollisions-, Zuständigkeits- und Nachweisfragen.From its SKILL.md
npx -y skills add Klotzkette/claude-fuer-deutsches-recht --skill 99-finale-entscheidung-volltextAssembled from the repository path, not quoted from the project. Check it against their README if it does not work.
SKILL.md
5.8 KB, ~1.7k tokens by cl100k_base, as published. Nobody here has run it
Finale Entscheidung als Volltext (Beschluss Insolvenz oder Restrukturierung)
Zweck
Dieser Skill erzeugt die finale Entscheidung des Spruchkörpers nicht als bloßen Vorschlag oder Votum, sondern als versandfertigen Volltext im richtigen Layout — so, wie er das Gericht verlassen würde. Die Entscheidung wird zur Unterschrift fertig gebaut: mit Rubrum, vollständigem Tenor, Tatbestand oder Sachverhalt, Entscheidungsgründen, Nebenentscheidungen und Rechtsmittelbelehrung.
Gegenstand: Beschluss in einer Insolvenz- oder Restrukturierungssache.
Rechtlicher Rahmen
Paragrafen 27, 270, 270b InsO für Eröffnung, Eigenverwaltung und Schutzschirm; Paragrafen 38, 39 FamFG für Beschlussform; Paragrafen 31 ff. StaRUG für Restrukturierungsplan.
Eingangsvoraussetzungen
Vor der Volltext-Erstellung müssen die vorbereitenden Skills dieses Plugins durchlaufen sein. Insbesondere müssen vorliegen:
- Rubrum mit allen Parteien, Vertretern und Aktenzeichen;
- vollständig erfasster Sachverhalt und Streitstand;
- geprüfte Anspruchsgrundlagen oder Tatbestandsmerkmale mit Subsumtion;
- gewürdigte Beweise oder Akten;
- Tenor-Skizze mit Entscheidungsformel zu Hauptsache, Kosten und vorläufiger Vollstreckbarkeit oder Rechtsmittelbelehrung.
Fehlt eines dieser Stücke, weist der Skill darauf hin und unterbricht die Volltext-Erstellung, bevor er Phantasie produziert.
Aufbau des Volltextes
1. Briefkopf und Rubrum
Gerichtsbezeichnung in der ersten Zeile (zum Beispiel „Amtsgericht München"), Aktenzeichen, Verkündungsdatum, vollständiges Rubrum mit Parteien, Prozessbevollmächtigten, Streitgegenstand und Spruchkörper.
2. Tenor (Entscheidungsformel)
Der Tenor wird vollständig ausformuliert. Er ist die rechtskraftfähige Anordnung. Beispiel für diesen Spruchkörper:
- Über das Vermögen der Schuldnerin wird das Insolvenzverfahren eröffnet.
- Zum Insolvenzverwalter wird Rechtsanwalt N.N. bestellt.
- Die Insolvenzgläubiger werden aufgefordert, ihre Forderungen bis zum [Datum] anzumelden.
- Erster Berichts- und Prüfungstermin wird auf den [Datum, Uhrzeit] anberaumt.
Der Tenor enthält zwingend: Hauptausspruch zur Sache, Kostenentscheidung, ggf. Aussprache zur vorläufigen Vollstreckbarkeit, ggf. Streitwertfestsetzung.
3. Tatbestand oder Sachverhalt
Knappe, sachlich-distanzierte Darstellung des unstreitigen Sachverhalts und des streitigen Parteivortrags. Bei Beschlüssen entsprechend „Gründe I."; bei Strafurteilen die Feststellungen zum Tatgeschehen. Verwende den Imperfekt für Geschehensschilderung, das Präsens für Antrag und Verfahrensstand.
4. Entscheidungsgründe
Strenge Subsumtionsstruktur: Anspruchsgrundlage oder Tatbestandsmerkmal, Tatbestandsvoraussetzungen, Subsumtion mit Belegen aus den Akten, Ergebnis. Einreden und Einwendungen am Ende der jeweiligen Prüfungsebene. Bei Strafurteilen Beweiswürdigung und Strafzumessung getrennt darstellen.
5. Nebenentscheidungen
Kosten, vorläufige Vollstreckbarkeit, Streitwertfestsetzung. Bei Familien- und Sozialsachen die jeweils einschlägigen Kostenregeln.
6. Rechtsmittelbelehrung
Vollstaendige Belehrung über statthaftes Rechtsmittel, Frist, Form und Adressat. Niemals weglassen, niemals abkuerzen.
7. Unterschriftenzeile
Ort, Datum, Name(n) der entscheidenden Berufs- und Laienrichter mit Funktionsbezeichnung. Bei Verhinderung Vertretungsvermerk.
Prozessuale Glanzkontrolle
Vor der finalen Entscheidung wird zwingend geprüft:
- Antrag, Eröffnungsgrund, Zuständigkeit, Gläubigerinteresse und Massekostendeckung sind getrennt.
- Sicherungsmaßnahmen nach Paragraf 21 InsO sind erforderlich, geeignet, verhältnismäßig und befristet.
- Gutachtenauftrag, Anhörung und vorläufige Verwaltung sind aktenkundig begründet.
- Eigenverwaltung, Schutzschirm, Plan oder Restrukturierungspfad werden nicht vermischt.
- Beschlusswirkungen, Bekanntmachung, Rechtsmittel und Vollzug sind eindeutig.
Format und Stil
- Echte Umlaute (ae, oe, ue, ss als ae-Umschrift nur in Slugs; im Volltext durchgehend echte ae, oe, ue, ss).
- Sachlich, knapp, in deutscher Gerichtssprache.
- Generisches Maskulinum.
- Paragrafenzeichen ausgeschrieben als „Paragraf".
- Aktenzeichen Punkt- oder Schrägstrich-Stil, niemals Komma.
- Keine Doppelsterne für Fettschrift im Fliesstext.
Ergebnis
Ein vollständiger, versandfertiger Entscheidungstext, der von Rubrum bis Unterschrift alles enthält. Der Spruchkörper kann ihn unterschreiben — oder vor der Unterschrift redaktionell pruefen. Bei offenen Lückenpunkten bleibt der Volltext stehen, die Lücken werden in eckigen Klammern markiert und am Ende in einer Lücken-Liste zusammengefasst.
Eigenkontrolle
Bevor der Volltext freigegeben wird, durchlaeuft der Skill eine Eigenkontrolle:
- Stimmt der Tenor mit den Entscheidungsgründen überein?
- Ist die Kostenentscheidung folgerichtig?
- Ist die Rechtsmittelbelehrung vollständig und richtig?
- Sind alle Parteibezeichnungen einheitlich?
- Sind alle Daten, Aktenzeichen und Betraege widerspruchsfrei?
- Sind alle Lückenpunkte explizit markiert?
Erst nach bestandener Eigenkontrolle wird der Volltext als final ausgegeben.
Beitrag zum Streitstoff in diesem Verfahren
Dieser Skill trennt Antrag, Gläubigerstellung, Forderung, Eröffnungsgrund, Sicherungsbedarf, Schuldnereinwand und Beschlussfolge. Er macht sichtbar, ob eine Aufklärungsverfügung, Sicherungsmaßnahme, Gutachterbestellung, Eröffnung oder Abweisung vorzubereiten ist.
What ships with it
Read from the repository
Just SKILL.md. No reference files, no scripts.