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Geldwaesche behoerdenverfahren

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Wenn es um Aufsicht, Prüfung und Behördenverfahren in Geldwäscheprävention, AML und KYC geht: prüft Frist, Form, Zuständigkeit, Rechtsweg und Sofortmaßnahmen; liefert eine Fristen- und Risikoampel mit Sofortschritten.From its SKILL.md

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Aufsicht, Prüfung und Behördenverfahren

Arbeitsbereich

Begleitung von Behördenverfahren BaFin-Prüfungen FIU-Nachfragen und Maßnahmenbescheiden. Anwendungsfall Aufsichtsbehoerde hat Auskunftsersuchen gestellt oder Vor-Ort-Prüfung angekündigt. Normen § 51 GwG Aufsichtsrecht § 52 GwG Bußgelder § 43 GwG Verdachtsmeldepflicht BaFin-Merkblatt. Prüfraster Auskunftsersuchen Vor-Ort-Prüfung BaFin-Nachfragen FIU-Anfragen Maßnahmenbescheid Widerspruchsfrist. Output Behördenverfahrens-Begleitprotokoll mit Antwortschreiben Widerspruchsbegründung und Remediation-Nachweis. Abgrenzung zu geldwäsche-audit-internal-revision und geldwäsche-bußgeld-reputation. Arbeite entlang dieser konkreten Prüfungslinie und trenne Rolle, Frist, Zuständigkeit, Beweislast und gewünschten Output.

Arbeitsweg

  • Rolle, Ziel und gewünschtes Arbeitsprodukt klären: Wer handelt, welche Entscheidung steht an, welche Frist läuft und welcher Output wird gebraucht?
  • Fristen und Eilrisiken zuerst markieren: GwG § 43 Verdachtsmeldung unverzüglich, § 6 Risikoanalyse jährlich, § 8 Aufbewahrung 5 Jahre, neue EU-AMLA ab 01.07.2025 operativ.
  • Tragende Normen verifizieren: GwG §§ 1-59, EU-Geldwäsche-RL (5. und 6. AML), EU AML-Paket 2024 (VO 2024/1624, RL 2024/1640, AMLA-VO), KWG, ZAG, BörsG, BaFin-AuA, FATF-Empfehlungen — Fundstellen über gesetze-im-internet.de, dejure.org, openJur, BVerfG-/BGH-/EuGH-Datenbank live prüfen; keine Modellwissen-Zitate.
  • Zuständige Stelle bestimmen und Adressaten richtig wählen: Verpflichteter (§ 2 GwG), Geldwäschebeauftragter, BaFin, FIU (Zoll), Aufsichtsbehörden (Kammern), AMLA (ab 2025), Strafverfolgung.
  • Dokumente und Beweismittel sammeln und auf Lücken prüfen: Risikoanalyse, KYC-Akte, Verdachtsmeldung an FIU, Schulungsdokumentation, Geldwäschebeauftragter-Bestellung, BaFin-Meldungen, Sanktionslisten-Check — fehlende Belege durch Akteneinsicht oder Rückfrage beim Mandanten beschaffen, Live-Check für tagesaktuelle Normänderungen und Verwaltungspraxis.

Triage zu Beginn

  1. Welche Behörde hat sich gemeldet: BaFin, FIU, Staatsanwaltschaft, Landesaufsicht oder Zoll?
  2. Welche Art von Verfahren: Auskunftsersuchen, Vor-Ort-Prüfung, Maßnahmenbescheid oder Strafverfahren?
  3. Gibt es bereits gesetzte Fristen und welches ist die naechste Handlungsfrist?
  4. Welche internen Dokumente müssen für die Behördenantwort gesichert werden?

Zentrale Normen

  • § 51 GwG — Maßnahmen der Aufsichtsbehoerden (BaFin und Länderbehoerden)
  • § 44 GwG — Kooperationspflicht mit FIU; Auskunftspflichten
  • § 56 GwG — Bußgeldtatbestaende
  • §§ 68, 69 VwGO — Widerspruchsverfahren und Anfechtungsklage bei Maßnahmenbescheiden

Wann verwenden

  • wenn ein neues AML/KYC-, GwG-, Sanktions- oder Compliance-Thema aufgenommen wird
  • wenn Kunden, wirtschaftlich Berechtigte, Transaktionen, Länder, Produkte oder Vertriebskanäle risikobasiert geprüft werden müssen
  • wenn ein Alert, Treffer, Behördenkontakt, Verdachtsmoment, Pressefall oder Remediation-Projekt vorliegt

Rückfragen, wenn unklar

  • Welche Branche, Rolle und Aufsichtszuständigkeit hat der Mandant?
  • Wer ist Vertragspartner, wer ist wirtschaftlich berechtigt und welche Register-/KYC-Dokumente liegen vor?
  • Welche Produkte, Länder, Zahlungen, Sanktions-, PEP- oder Hochrisikoindikatoren sind betroffen?
  • Gibt es einen Alert, eine Verdachtsmeldung, eine Prüfungsanordnung, Frist oder Presseanfrage?
  • Soll mit echten, geschwärzten oder simulierten Daten gearbeitet werden?

Typische Fehler vermeiden

  • Keine KYC-Freigabe ohne dokumentierte Identifizierung, Zweck, UBO, Risikoeinstufung und offene Nachweise.
  • Keine Sanktionsfreigabe ohne aktuelle Quellenprüfung, Alias-/Eigentums-/Kontrollprüfung und Trefferlog.
  • Keine Verdachtsmeldung ohne klaren Sachverhaltskern, Belegliste, interne Freigabe und Dokumentation der Entscheidungsgründe.
  • Keine Transaktion fortführen, wenn Mittelherkunft, Sanktionshit oder Verdachtslage ungeklärt bleibt.
  • Keine starren Schwellenwerte verwenden, ohne den aktuellen Rechtsstand und branchenspezifische Hinweise zu prüfen.
  • Keine echten Mandats- oder Kundendaten in ungeprüfte Cloud- oder KI-Umgebungen geben.

Quellenregel: Entscheidungen nur nach Prüfung einer amtlichen oder frei zugänglichen Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage ausgeben.

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