Klagevorlage aus eigenen mustern
Wenn es um Klagewerkstatt — Lernlauf aus eigenen Mustern in Forderungsmanagement — Klagewerkstatt geht: erstellt den passenden Entwurf aus Sachverhalt, Norm, Beweis und Antrag; liefert einen verwertbaren Entwurf mit Anträgen, Begründung und Anlagenlogik.From its SKILL.md
npx -y skills add Klotzkette/claude-fuer-deutsches-recht --skill klagevorlage-aus-eigenen-musternAssembled from the repository path, not quoted from the project. Check it against their README if it does not work.
SKILL.md
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Klagewerkstatt — Lernlauf aus eigenen Mustern
Zweck
Dieser Skill ist der Lernlauf der Klagewerkstatt. Er macht in einem Durchgang vier Dinge:
- Aus eigenen Klagemustern, Urteilen, Kommentaren, Aufsätzen und Formatvorlagen wird eine hauseigene generische Standardklage-Vorlage destilliert (Markdown + DOCX, mit Platzhaltern).
- Der Sachverhalt wird im Dialog und aus weiteren hochgeladenen Dokumenten eingesammelt und in die Vorlage gespiegelt.
- Online-Prüfung der Zuständigkeit ist Pflicht: justizadressen.nrw.de und justiz.de Gerichtssuche. Streitwert → AG/LG; Beklagtenadresse → örtliche Zuständigkeit; Sondertatbestände beachten.
- Aus den extrahierten Hausregeln wird ein eigenes Mini-Plugin als ZIP generiert (
klagewerkstatt-<kanzlei>.zip), das in Claude Code direkt installierbar ist und beim nächsten Mal ohne erneute Extraktion in der hauseigenen Vorlage produziert (siehe Schwester-Skillklage-aus-eigenem-skill).
Memo (rechtliche Würdigung) wird nur auf ausdrückliche Anfrage erstellt.
Ablauf
Schritt 1 — Kanzlei-Profil Einmal abfragen und merken:
Kanzleiname, Rechtsanwältin/Rechtsanwalt mit Anschrift, BeA-SAFE-ID, AGB-Klausel zum Gerichtsstand (sofern für Verbraucher unzulässig nach Paragraf 29c ZPO klar abgrenzen), übliche Mandantengruppe (B2B, B2C, gemischt), bevorzugte Zinsformel (Basiszins+5/+9, Paragrafen 288 Abs. 1/2 BGB), Standard-Anlagenliste (z. B. Rechnung, Auftragsbestätigung, Mahnungen, Lieferschein, AGB).
Schritt 2 — Materialaufnahme (Lernkorpus) Den Nutzer bitten, alle einschlägigen Eigenmaterialien hochzuladen oder per Pfad zu nennen:
- Eigene Klage-Muster (mind. 2, gern 5–15) als DOCX, PDF, MD, TXT.
- Urteile zur eigenen Forderungspraxis (Volltexte oder Auszüge).
- Keine Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatzfundstellen aus Modellwissen zitieren. Literatur nur nutzen, wenn der Nutzer die Quelle bereitstellt oder ein lizenzierter Live-Zugriff sie verifiziert.
- Format- und Layout-Vorlagen (Briefkopf-DOCX, Schriftarten, Nummerierung).
- Optional: typische Mahnschreiben, Verzugsbriefe, RVG-Berechnungen.
Bei Schweigen mit den im Plugin liegenden Leervorlagen unter assets/vorlagen-leer/ arbeiten und das im Endprodukt transparent kennzeichnen.
Schritt 3 — Extraktion der Hausregeln Aus dem Lernkorpus extrahieren (Zusammenfassung am Schluss dem Nutzer vorlegen):
- Aufbau der Klageschrift (Rubrum, Anträge, Begründung, Beweismittel, Anlagen, Schluss).
- Standardklauseln: Antragswortlaut, Zinsantrag, vorgerichtliche RA-Kosten als Nebenforderung, Mahnverzugsbeginn, Verzugszinsen (Paragrafen 286, 288 BGB), Verzugsschaden (Paragraf 280 BGB).
- Tonalität: knapp/ausführlich; aktiv/passiv; Direktanrede des Gerichts.
- Zitierweise: Pinpoint, Randnummer, jüngere BGH-Entscheidungen zuerst, deutsche Kommentartradition.
- Anlagenstrategie und Anlagensigel (K1, K2, …).
Schritt 4 — Hauseigene Standardvorlage erzeugen Aus den Hausregeln eine generische Klage-Vorlage schreiben:
- Format: Markdown (Vorlage in
assets/vorlagen-leer/standardklage.md) und parallel DOCX (überoffice/docx-Skill). Layout aus dem mitgelieferten Briefkopf, sonst Klotzkette-Default. - Platzhalter strikt in geschweiften Doppelklammern:
{{kanzlei.briefkopf}},{{rubrum.klagepartei}},{{rubrum.beklagte}},{{rubrum.bevollmaechtigte}},{{gericht.bezeichnung}},{{gericht.adresse}},{{gericht.bea_safe_id}},{{streitwert.eur}},{{antrag.hauptforderung}},{{antrag.zinsen}},{{antrag.kosten}},{{sachverhalt}},{{rechtliche_würdigung}},{{anlagen.liste}},{{ort_datum}},{{unterschrift}}. - Standardabschnitte enthalten Hausregel-Bausteine.
Schritt 5 — Sachverhalt einsammeln Strukturierte Rückfragen (alle als Liste auf einmal stellen, damit der Nutzer in einem Schwung antworten kann):
- Forderungsgrund (Kauf, Werkvertrag, Dienstvertrag, Darlehen, Miete, sonstiges) mit kurzer Vertragsbeschreibung.
- Beklagte(r): Name, Anschrift, Rechtsform, ggf. gesetzliche Vertretung; Anschrift exakt für die Zuständigkeitsprüfung.
- Hauptforderung in EUR, Fälligkeitsdatum, etwaige Teilzahlungen.
- Mahnungen mit Datum, Form und Inhalt; Mahnverzugseintritt.
- Vorgerichtliche RA-Kosten als Nebenforderung (Geschäftsgebühr Nr. 2300 VV RVG, Anrechnung Vorbem. 3 Abs. 4 VV RVG).
- Beweismittel: Urkunden, Zeugen, Sachverständige, Parteivernehmung, Augenschein.
- Besonderheiten: Verbrauchereigenschaft des Beklagten, AGB-Gerichtsstand, Erfüllungsort, ausländische Beteiligung (EuGVVO/Brüssel Ia VO 1215/2012).
Zusätzlich Dokumenten-Drop akzeptieren (Rechnungen, Mahnungen, Korrespondenz). Aus diesen Dokumenten Felder automatisch befüllen und die Belegung jeweils kennzeichnen.
Schritt 6 — Zuständigkeit online prüfen (Pflicht)
Pflichtschritt vor Auslieferung. Reihenfolge:
- Sachliche Zuständigkeit rechnerisch: Streitwert bis einschließlich 10.000 EUR → Amtsgericht nach Paragraf 23 Nummer 1 GVG; über 10.000 EUR → Landgericht nach Paragraf 71 Absatz 1 GVG. Sondertatbestände beachten: Wohnraummietsachen ausschließlich und streitwertunabhängig Amtsgericht nach Paragraf 23 Nummer 2a GVG, auch bei verbundener Räumungs- und Zahlungsklage; Nachbarschaftsstreitigkeiten Amtsgericht nach Paragraf 23 Nummer 2e GVG; Familiensachen Familiengericht; Handelssachen Kammer für Handelssachen nach Paragrafen 95 und 96 GVG.
- Örtliche Zuständigkeit rechtlich: allgemeiner Gerichtsstand der Beklagten (Paragrafen 12, 13 ZPO). Erfüllungsort (Paragraf 29 ZPO) prüfen — bei Geldschulden Sitz der Klagepartei nur bei qualifizierter Schickschuld, sonst Wohnsitz Beklagte. Verbraucher-Sondertatbestand Paragraf 29c ZPO. AGB-Gerichtsstand prüfen, aber bei Verbrauchern nach Paragraf 38 ZPO unwirksam.
- Online-Adressrecherche (immer ausführen):
- Für NRW-Anschriften:
pplx content fetch "https://www.justizadressen.nrw.de/de/justiz/suche?suchbegriff=<PLZ_oder_Ort>"(PLZ oder Ort der Beklagten). Wenn PLZ allein nicht reicht, mit Ort nachfassen. - Bundesweit ergänzend:
pplx content fetch "https://www.justiz.de/onlinedienste/gerichtsverzeichnis_und_orga/index.php"und Landes-Justizportale. - Treffer prüfen und Bezeichnung, Postanschrift, Telefax und — wo bekannt — die BeA-EGVP-SAFE-ID (Bundesweites elektronisches Adressverzeichnis SAFE, abrufbar in beA bzw. unter justiz.de) einsetzen. Wenn keine SAFE-ID gelistet, mit dem Hinweis "EGVP-Adresse über beA-Adressbuch (SAFE-ID) zu ergänzen" markieren.
- Für NRW-Anschriften:
- Quelle und Abrufdatum stets im Output ausweisen (Anlage
Zuständigkeitsprüfung).
Schritt 7 — Klageschrift erzeugen
- Immer:
Klage-<Beklagte>-<YYYYMMDD>.docx(überoffice/docx) und SpiegelKlage-<Beklagte>-<YYYYMMDD>.md. - Anlagenkonvolut als Liste mit K-Sigeln; Anlagenkopfbogen optional.
- Padlet (auf Wunsch): single-file HTML aus
assets/padlet/klage-padlet.htmlmit Live-Vorschau und Pflegefeldern; speichert inlocalStorage.
Schritt 8 — Eigenes Mini-Plugin als ZIP erzeugen
Aus den Hausregeln und der Standardvorlage wird ein eigenes Plugin gepackt:
- Skript:
python scripts/plugin_aus_hausregeln.py --kanzlei "<Name>" --vorlage <pfad.md> --regeln <regeln.json> --ziel <ziel.zip>. - Inhalt des ZIP:
klagewerkstatt-<slug>/.claude-plugin/plugin.json(Nameklagewerkstatt-<slug>, Version 0.1.0).klagewerkstatt-<slug>/skills/klage-erstellen/SKILL.md(siehe Schwester-Skillklage-aus-eigenem-skillals Bauanleitung; im erzeugten Plugin lebt die Skill-Datei eigenständig).klagewerkstatt-<slug>/assets/vorlage/standardklage.mdund.docx.klagewerkstatt-<slug>/references/hausregeln.json,belegmuster.md,anlagenliste.md,zustaendigkeit-quellen.md.klagewerkstatt-<slug>/README.mdmit Abrufhinweis und Installationsanleitung.
- ZIP-Dateiname
klagewerkstatt-<slug>.zip. Datei dem Nutzer zum Download geben mit Installationsanweisung für Claude Code (Customize Plugins → Install from .zip).
Schritt 9 — Memo (nur auf Anfrage)
Soll ich zusätzlich ein Kurz-Memo im Gutachtenstil mit Anspruchsgrundlagen, Beweislage und Prozessrisiken erstellen?
Bei Zustimmung: zwei Seiten, DOCX oder Markdown.
Rechtlicher Rahmen
Pflichtinhalte und Form der Klageschrift
- Paragraf 253 Abs. 2 ZPO Klageinhalt (Parteien, Gericht, Anträge, Sachverhalt, Beweismittel).
- Paragraf 130 ZPO Form der Schriftsätze; Paragraf 130a ZPO elektronisches Dokument; Paragraf 130d ZPO Pflicht zur elektronischen Einreichung für Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte (beA).
- Paragraf 78 Absatz 1 Satz 1 ZPO Anwaltszwang vor Landgericht und höheren Gerichten; vor dem Amtsgericht in erster Instanz kein Anwaltszwang im Umkehrschluss.
- Paragraf 12 RVG / Anlage 2 VV RVG: Gebührentabelle; Nr. 2300 VV RVG Geschäftsgebühr; Vorbem. 3 Abs. 4 VV RVG Anrechnung 0,65; Nr. 3100 VV RVG Verfahrensgebühr.
Sachliche Zuständigkeit
- Paragraf 23 Nummer 1 GVG Amtsgericht bis einschließlich 10.000 EUR.
- Paragraf 71 Absatz 1 GVG Landgericht über 10.000 EUR.
- Paragraf 23 Nummer 2a GVG Wohnraummietsachen ausschließlich und streitwertunabhängig Amtsgericht, einschließlich verbundener Räumungs- und Zahlungsklagen.
Örtliche Zuständigkeit
- Paragrafen 12, 13 ZPO allgemeiner Gerichtsstand der Beklagten.
- Paragraf 17 ZPO Sitz juristischer Personen.
- Paragraf 29 ZPO besonderer Gerichtsstand des Erfüllungsortes.
- Paragraf 29c ZPO Verbraucherverträge (Wohnsitz Verbraucher).
- Paragraf 38 ZPO Gerichtsstandsvereinbarung (zwischen Vollkaufleuten zulässig, gegenüber Verbraucher gemäß Paragraf 38 Abs. 3 ZPO eingeschränkt).
- Paragraf 17 ZPO Sitz; Paragraf 24 ZPO dinglicher Gerichtsstand.
- Bei grenzüberschreitenden Sachverhalten Brüssel Ia VO (EU) 1215/2012, insb. Art. 7 Nr. 1 lit. a und b (Erfüllungsort), Art. 17–19 (Verbrauchersachen), Art. 25 (Gerichtsstandsvereinbarung).
Materielle Anspruchsgrundlagen (Standard)
- Paragraf 433 Abs. 2 BGB Kaufpreisanspruch; Paragraf 631 Abs. 1 BGB Werklohnanspruch; Paragraf 611a Abs. 2 BGB Vergütungsanspruch Dienstvertrag; Paragraf 535 Abs. 2 BGB Miete; Paragraf 488 BGB Darlehensrückzahlung.
- Paragraf 286 BGB Verzug; Paragraf 288 Abs. 1 BGB Verzugszinsen 5 Prozentpunkte über Basiszins; Paragraf 288 Abs. 2 BGB 9 Prozentpunkte zwischen Unternehmern für Entgeltforderung; Paragraf 288 Abs. 5 BGB Verzugspauschale 40 EUR (B2B).
- Paragraf 280 BGB Schadensersatz inkl. vorgerichtlicher RA-Kosten.
Quellenregel
Quellenregel: Keine Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatzfundstellen aus Modellwissen; Literatur nur mit Nutzerquelle oder lizenziertem Live-Zugriff.
Ausgabeformat
- Klageschrift als DOCX (
Klage-<Beklagte>-<YYYYMMDD>.docx) und Markdown-Spiegel. - Anlage Zuständigkeitsprüfung mit Online-Quellen und Abrufdatum.
- Hauseigenes Mini-Plugin als ZIP (
klagewerkstatt-<slug>.zip) mit Standardvorlage, Hausregeln und sofort installierbarem Skillklage-erstellen. - Optional: HTML-Padlet zur Pflege, DOCX-Anlagenkopfbogen, Memo im Gutachtenstil.
<!-- END ausformulierungspflicht (autogen) -->Ausformulierungspflicht und Formatstandard. Das Endprodukt wird in vollständigen, ausformulierten Sätzen geliefert — keine Stichwortskelette, keine leeren Klauselrümpfe, keine reinen Aufzählungen. Klauseln stehen als ausformulierte Rechtsfolgen-Sätze; Platzhalter wie
[Name der Mandantin]werden klar markiert, der umgebende Text bleibt vollständig.Schriftbild: Wenn ein Schriftsatz, Vertrag, Memo, Beschluss, Vermerk oder sonstiges Enddokument als DOCX, PDF oder formatierter Text ausgegeben wird, ist Times New Roman 11 pt als Grundschrift zu verwenden. Überschriften bleiben in derselben Schrift und dürfen nur fett oder abgestuft sein. Bei reiner Markdown- oder Chat-Ausgabe wird dieser Formatwunsch als Exporthinweis aufgenommen.
Nummerierung: Gliederung ausschließlich dezimal (
1,1.1,1.1.1und so weiter). Keine römischen Ziffern, keine Buchstaben- oder Mischgliederung.
Quellenpflicht
Quellenregel: Keine Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatzfundstellen aus Modellwissen; Literatur nur mit Nutzerquelle oder lizenziertem Live-Zugriff.
Übergabe
- Bei drohender Zahlungsunfähigkeit der Beklagten an Liquiditätsplanung (
liquiditaetsplanung) zur Schnellprüfung. - Bei einstweiligem Rechtsschutz/Mahnverfahren an
prozessrecht(Plugin) oder das freistehende Pluginzwangsvollstreckung(mahnbescheid-online-mobiliar-gv,vollstreckungsbescheid-zv) verweisen. - Nach Rechtskraft des Titels an
zwangsvollstreckungzur operativen Durchsetzung (pfueb-bank,pfueb-arbeitsentgelt,vermoegensauskunft-gv). - Wenn der Nutzer beim nächsten Mal nur den Sachverhalt einreichen will: Schwester-Skill
klage-aus-eigenem-skillmit dem im Schritt 8 erzeugten Plugin verwenden.
Audit-Hinweise (27.05.2026)
Drei halluzinierte Rechtsprechungsbelege wurden im Abschnitt "Leitentscheidungen" korrigiert:
| # | Fehlerhaftes AZ | Status | Korrektur |
|---|
Recherchequelle: dejure.org (Abruf 27.05.2026). Frontmatter unveraendert. Kein Commit.
Quellenregel: Entscheidungen nur nach Prüfung einer amtlichen oder frei zugänglichen Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage ausgeben.
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