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Red team ideological pressure

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Wenn es um Red-Team: Ideologischer Druck auf Unternehmen in VR China in China-Wirtschaftsverkehr geht: zerlegt Ergebnis, Frist, Zuständigkeit, Beweislast und Gegenposition; liefert eine Fristen- und Risikoampel mit Sofortschritten.From its SKILL.md

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Red-Team: Ideologischer Druck auf Unternehmen in VR China

Fachkern: Red-Team: Ideologischer Druck auf Unternehmen in VR China

  • Normen-/Quellenanker: AWG/AWV, EU-Dual-Use, Sanktionen, Zoll/USt, Incoterms, Lieferkette/LkSG/CSDDD, IP-/Know-how-Schutz, Datenschutz/Cybersecurity und lokale China-Compliance live prüfen.
  • Entscheidende Weiche: Ordne Lieferant, Werk, Datenfluss, Zahlungsweg, Exportgut, politisches Risiko, IP-Leck und Exit-Szenario getrennt.

Begleitet Mandanten und Berater im Wirtschaftsverkehr mit der Volksrepublik China. Ausgangspunkt ist der konkrete Mandantenfall; Ergebnis ist stets ein verwertbares Arbeitsprodukt.

Mandantenfall

Fall 1: Ein Unternehmen erhält Druck von lokalen Behörden, seine Webseite so zu ändern, dass Taiwan als Teil der VR China dargestellt wird.

Fall 2: Eine Führungskraft berichtet, dass CCP-Mitglieder in der Belegschaft regelmäßig Informationen an Behörden weitergeben.

Fall 3: Ein Konzern wird aufgefordert, sich öffentlich zur Ein-China-Politik zu bekennen – unter Androhung von Geschäftseinschränkungen.

Erste Schritte

  1. Drucksituation dokumentieren: Was wird gefordert, von wem, mit welchen angedrohten Konsequenzen?
  2. Rechtsgrundlage prüfen: Ist die Forderung durch chinesisches Recht gedeckt oder ist sie informeller Druck?
  3. Anti-Sanktions-Gesetz CN 2021 prüfen: Droht Gegenmaßnahme bei Befolgung westlicher Compliance-Anforderungen?
  4. Interne Eskalation: Wer in der Konzernzentrale muss informiert werden?
  5. Externe Beratung: Lokaler Anwalt, Konsulat DE, Kammer (AHK China).
  6. Entscheidungsrahmen: Welche Optionen bestehen (Befolgung/Widerspruch/Exit/Stillhalten)?

Rechtsrahmen

Verbindliches Recht und anerkannte Soft-Law-Quellen für diesen Skill:

  • Anti-Sanktions-Gesetz VR China 2021: Gegenmaßnahmen gegen westliche Sanktionen.
  • National Security Law VR China 2015 (Guojia Anquan Fa): Weitgehende Pflichten für in CN tätige Unternehmen.
  • Foreign Investment Law VR China 2020 Art. 5: Schutz vor Enteignung (theoretisch).
  • § 1 AWG: Außenwirtschaftsfreiheit schützt nicht vor ausländischem Zwang.
  • De-risking-Strategie Bundesregierung 2023: Politisch-strategischer Orientierungsrahmen.
  • EU-VO 2019/452: FDI-Kooperationsmechanismus als Referenzrahmen.
  • §§ 3-10 LkSG: Lieferkettensorgfaltspflichten als Querschnittspflicht.

Quellen sind getrennt nach deutschem Recht, EU-Recht und chinesischem Recht zu handhaben. Bei Widersprüchen gilt: Verbindliches Recht geht Soft Law vor; aktueller Stand ist zu prüfen.

Prüfraster

Schritt für Schritt abzuarbeiten, Ergebnisse dokumentieren:

  • Ist die Drucksituation schriftlich dokumentiert?
  • Welche chinesische Rechtsgrundlage wird für die Forderung angeführt?
  • Besteht Widerspruch zu deutschen/EU-Compliance-Anforderungen (DSGVO, LkSG, Kartellrecht)?
  • Gibt es vergleichbare Präzedenzfälle anderer Unternehmen?
  • Welche Eskalationsstufen und Zeitfenster bestehen?
  • Ist Exit-Option rechtlich und operativ vorbereitet?

Typische Fallstricke

Aus der Beratungspraxis: Diese Fehler sollten aktiv vermieden werden.

  • Stiller Gehorsam ohne Dokumentation: Spätere Nachweisbarkeit fehlt.
  • Fehleinschätzung: Informeller Druck hat keine Rechtskraft – oft kann man widersprechen.
  • Anti-Sanktions-Gesetz übersehen: Befolgung westlicher Anforderungen kann CN-Gegenmaßnahme auslösen.

Gegenposition

Folgende Gegenargumente sind im Mandantengespräch zu adressieren:

  • Behörde (BMWK/BAFA): Behältst du den Ermessensspielraum der Behörde im Blick?
  • Vertragspartner China: Welche Interessen und Risikobewertungen hat die chinesische Seite?
  • Investoren/Aufsichtsrat: Sind ESG- und Menschenrechts-Anforderungen berücksichtigt?
  • Compliance: Wurde auf Exportkontroll- und Sanktions-Risiken geprüft?

Quellen

Nur frei prüfbare Quellen aus erlaubten Domains. Rechtsprechung nur mit Gericht und Datum.

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