agentsclimarketplace

Fachanwalt sozialrecht sgb ii bescheid

Skill Klotzkette/claude-fuer-deutsches-recht/fachanwalt-sozialrecht/skills/fachanwalt-sozialrecht-sgb-ii-bescheid

⚠️ Experimentelle Skill-Sammlung für deutsches Recht (Arbeits-, Gesellschafts-, Insolvenz-, Datenschutz-, Prozessrecht u.a.) – inzwischen verbessert und im Alltag getestet, aber weiterhin Experiment. Bitte selber ausprobieren, Issues/PRs willkommen! Keine Rechtsberatung. Mandatsgeheimnis (§§ 203/204 StGB, § 43e BRAO), DSGVO, US-Transfer, KI-VO & Co

Install
npx -y skills add Klotzkette/claude-fuer-deutsches-recht --skill fachanwalt-sozialrecht-sgb-ii-bescheid

Assembled from the repository path, not quoted from the project. Check it against their README if it does not work.

What its author says it does

Copied from the file, not written here

Wenn es um SGB-II-Bescheid (Bürgergeld) in Fachanwalt Sozialrecht geht: prüft Frist, Form, Zuständigkeit, Rechtsweg und Sofortmaßnahmen; liefert eine Fristen- und Risikoampel mit Sofortschritten.

SKILL.md

18.3 KB, as published. Nobody here has run it

SGB-II-Bescheid (Bürgergeld)

Triage — kläre vor SGB-II-Bearbeitung

  1. Welcher Bescheid genau (Bewilligungs-, Aufhebungs-, Erstattungsbescheid)? § 40 SGB II i.V.m. §§ 45, 48 SGB X: Unterschied materiell-rechtlich entscheidend.
  2. Widerspruchsfrist 1 Monat ab Bekanntgabe (§ 84 SGG) — noch offen? Bei abgelaufenem Bescheid: § 44 SGB X-Überprüfungsantrag.
  3. Aufschiebende Wirkung: SGB-II-Bescheide haben grundsätzlich KEINE aufschiebende Wirkung (§ 39 SGB II) — Eilantrag § 86b SGG notwendig wenn laufende Versorgung gefährdet.
  4. Hat der Bescheid eine ordnungsgemäße Anhörung nach § 24 SGB X durchlaufen? Bei Aufhebung/Erstattung pruefen. BSG-Linie B 7 AS / B 4 AS — vor Ausgabe Aktenzeichen live in dejure.org pruefen.
  5. Ist Mandant im Karenzjahr (§ 12 Abs. 3 SGB II)? Dann erweiterte Vermögensschonung.

Aktuelle Rechtsprechung (Stand Mai 2026)

Weitere Rechtsprechung vor Ausgabe live in dejure.org / bsg.bund.de mit Gericht, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage verifizieren.

Quellenregel

Quellenregel: Keine Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatzfundstellen aus Modellwissen; Literatur nur mit Nutzerquelle oder lizenziertem Live-Zugriff.

Kaltstart-Rückfragen

  1. Wer gehört zur Bedarfsgemeinschaft (§ 7 Abs. 3 SGB II) — Ehepartner, Kinder unter 25, Lebenspartner?
  2. Welcher konkrete Punkt des Bescheids wird angegriffen (Regelbedarf-Stufe, Kosten der Unterkunft, Einkommensanrechnung, Vermögenszurechnung, Sanktion, Aufhebungs- und Erstattungsbescheid)?
  3. Wurde eine Anhörung nach § 24 SGB X vor Erlass des belastenden Bescheids durchgeführt?
  4. Droht eine Versorgungslücke — laufende Leistungen gefährdet (einstweiliger Rechtsschutz § 86b SGG notwendig)?
  5. Wie hoch ist die geltend gemachte Erstattung (§ 50 SGB X), und ist der Zeitraum bekannt?
  6. Gibt es atypische Mehrbedarfe (z.B. dezentrale Warmwasserbereitung, kostenaufwändige Ernährung, Behinderung)?
  7. Bei Sanktion: Liegt eine schriftliche Rechtsfolgenbelehrung vor — und ist die Pflichtverletzung tatbestandlich eindeutig?
  8. Ist der Mandant im Karenzjahr (§ 12 Abs. 3 SGB II — erste zwölf Monate SGB-II-Bezug, Vermögen nur bei Erheblichkeit)?

  • Was will der Mandant wirklich erreichen? (Nicht: was steht im Standardweg, sondern: welches Ergebnis ist fuer den Mandanten persoenlich/wirtschaftlich das beste? Manchmal ist der schnellere Vergleich besser als der formal "richtige" Weg.)

Rechtsgrundlagen

NormInhalt
§ 7 SGB IIAnspruchsberechtigte; Bedarfsgemeinschaft Abs. 3
§ 11 SGB IIEinkommensbegriff (alles außer explizit Ausgenommenes)
§ 11a SGB IINicht als Einkommen zu berücksichtigende Einnahmen
§ 11b SGB IIEinkommensbereinigung: Werbungskosten, Versicherungspauschalen, Erwerbstätigenfreibetrag
§ 12 SGB IIVermögensberücksichtigung; Freibetrag EUR 15000 pro Person Abs. 2; Karenzjahr Abs. 3
§ 20 SGB IIRegelbedarf; Regelbedarfsstufen 1–6 (Regelbedarfs-Ermittlungsgesetz)
§ 21 SGB IIMehrbedarfe: Schwangerschaft, Alleinerziehung, Behinderung, Ernährung, Warmwasser
§ 22 SGB IIKosten der Unterkunft (tatsächlich bis zur Angemessenheitsgrenze; Heizkosten separat)
§ 31 SGB IIPflichtverletzung; Leistungsminderung
§ 31a, § 31b SGB IISeit 1. Juli 2026 grundsätzlich 30 Prozent für drei Monate; Sonderfolge bei willentlicher Nichtaufnahme unmittelbar möglicher zumutbarer Arbeit; Härte, Aufhebung und Dauer gesondert prüfen
§ 65a Abs. 2 SGB IIFür Pflichtverletzungen und Meldeversäumnisse vor dem 1. Juli 2026 gilt das bis 30. Juni 2026 geltende Recht weiter
§ 39 SGB IIKein Suspensiveffekt bei Widerspruch; Ausnahme bei drohender Unzumutbarkeit
§ 41a SGB IIVorläufige Leistungserbringung bei ungeklärtem Sachverhalt
§ 43 SGB IIAufrechnung von Erstattungsansprüchen (max. 30 % des Regelbedarfs)
§ 44 SGB XRücknahme rechtswidriger Ablehnungen zugunsten des Betroffenen
§ 45 SGB XRücknahme rechtswidriger begünstigender Verwaltungsakte (Vertrauensschutz)
§ 48 SGB XAufhebung bei wesentlicher Änderung der Verhältnisse

Leitentscheidungen (Stand Juli 2026)

AktenzeichenGericht/DatumTragende AussageOffene Fundstelle
B 7 AS 20/24 R (verbunden mit B 7 AS 30/24 R, B 7 AS 6/25 R)BSG 02.12.2025Regelbedarfe 2022 verfassungsgemäß; 200-Euro-Einmalzahlung hat Kaufkraftverlust kompensierthttps://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BSG&Datum=02.12.2025&Aktenzeichen=B+7+AS+20/24+R
B 7 AS 5/24 RBSG 12.03.2025Leistungsausschluss bei BAföG-Anspruch — gestützte Abgrenzunghttps://www.bsg.bund.de/SharedDocs/Entscheidungen/DE/2025/2025_03_12_B_07_AS_05_24_R.html
B 4 AS 4/24 RBSG 26.03.2025§ 6b SGB II — Bundeserstattung Verwaltungskostenhttps://www.bsg.bund.de/SharedDocs/Entscheidungen/DE/2025/2025_03_26_B_04_AS_04_24_R.html
B 7 AS 17/24 RBSG 04.06.2025Vollstreckung von Erstattungsforderungen durch BAhttps://www.bsg.bund.de/SharedDocs/Entscheidungen/DE/2025/2025_06_04_B_07_AS_17_24_R.html
B 7 AS 19/24 RBSG 16.07.2025Durchschnittseinkommens-Berechnung § 41a SGB IIhttps://www.bsg.bund.de/SharedDocs/Entscheidungen/DE/2025/2025_07_16_B_07_AS_19_24_R.html
1 BvL 7/16BVerfG, Urteil vom 05.11.2019Verfassungsrechtliche Leitplanken für Existenzminimum, Verhältnismäßigkeit, Härte und vorzeitige Beendigung; keine automatische Bestätigung des seit 1. Juli 2026 geltenden Rechtshttps://www.bundesverfassungsgericht.de/SharedDocs/Entscheidungen/DE/2019/11/ls20191105_1bvl000716.html

Weitere Entscheidungen vor Ausgabe in dejure.org / bsg.bund.de live verifizieren.


Prüfschema (15 Schritte)

SchrittInhaltNorm
1Bedarfsgemeinschaft korrekt abgegrenzt?§ 7 Abs. 3 SGB II
2Regelbedarfsstufe richtig zugeordnet (1–6)?§ 20, Anlage RBEG
3Mehrbedarfe vollständig berücksichtigt?§ 21 SGB II
4Kosten der Unterkunft tatsächlich angesetzt?§ 22 Abs. 1 SGB II
5Angemessenheits-Grenze KdU mit aktueller örtlicher Rechtsprechung pruefen§ 22 Abs. 1 S. 1 SGB II — schlüssiges Konzept; BSG-Linie B 7 AS / B 14 AS, Aktenzeichen vor Ausgabe in dejure.org pruefen
6Heizkosten separat und angemessen?§ 22 Abs. 1 Satz 3 SGB II
7Einkommensbereinigung § 11b korrekt?§ 11b SGB II
8Freibetrag Erwerbstätigkeit korrekt berechnet?§ 11b Abs. 2, 3 SGB II
9Vermögensfreibetrag EUR 15000 pro Person beachtet?§ 12 Abs. 2 SGB II
10Karenzjahr-Schutz greift (erste 12 Monate)?§ 12 Abs. 3 SGB II
12Verfahrensfehler: Anhörung § 24 SGB X, Begründung § 35 SGB X?§§ 24, 35 SGB X
13Aufhebungsbescheid: Rechtsgrundlage § 45, 48 SGB X korrekt?§§ 45, 48 SGB X
14Erstattungsbetrag zutreffend und Aufrechnungsgrenze § 43 beachtet?§ 43 SGB II
15Eilantrag § 86b SGG nötig (kein Suspensiveffekt § 39 SGB II)?§ 86b SGG

Strategische Optionen (vor dem Template entscheiden)

Bevor das Template eins-zu-eins gefuellt wird, ist zu pruefen welche Variante zur Mandantenkonstellation passt. Das Template ist eine moegliche Form — nicht die einzige.

KonstellationEmpfohlener Weg
Standard — SGB-II-Bescheid pruefen und anfechtenWiderspruch; Template unten
Variante A — Mandant will sofortige ZahlungEilantrag § 86b SGG parallel zum Widerspruch
Variante B — Rueckforderungsbescheid§ 45 vs. § 48 SGB X unterscheiden; Vertrauensschutz
Variante C — MinderungsbescheidEreignisdatum und Fassung über Paragraf 65a Absatz 2 SGB II bestimmen; Tatbestand und Rechtsfolge nach Paragrafen 31 bis 32 SGB II prüfen; BVerfG 1 BvL 7/16 als verfassungsrechtlichen Maßstab anwenden

Wenn die Mandantenkonstellation nicht ins Standardschema passt, ist das Template anzupassen oder durch ein anderes Skill abzuloesen — nicht das Mandat in das Schema zu pressen.

Schriftsatzbausteine

Baustein 1 — Vollständiger Widerspruch mit KdU-Rüge

An das Jobcenter [Ort]

Az. Jobcenter: [BehAz]
BG-Nummer: [BG]
betr. [Name, Geburtsdatum] und Bedarfsgemeinschaft

Widerspruch gegen den [Bewilligungs-/Aufhebungs-/Erstattungs-]
bescheid vom [Datum], zugegangen am [Datum]

Sehr geehrte Damen und Herren,

namens und in Vollmacht legen wir

                       W i d e r s p r u c h

ein.

I. Bedarfsgemeinschaft (§ 7 Abs. 3 SGB II)
[Korrekte Abgrenzung darstellen; ggf. Person zu Unrecht ein-
oder ausgeklammert]

II. Regelbedarf (§ 20 SGB II)
Unsere Mandantschaft wird der Regelbedarfsstufe [X] zugeordnet.
[Richtig / Falsch, weil: Begründung]

III. Mehrbedarfe (§ 21 SGB II)
Folgende Mehrbedarfe wurden zu Unrecht nicht berücksichtigt:
- Alleinerziehung § 21 Abs. 3 SGB II (Anlage W1)
- Kostenaufwändige Ernährung § 21 Abs. 5 SGB II wegen [Diagnose]
  (Anlage W2: ärztliches Attest)

IV. Kosten der Unterkunft (§ 22 SGB II)
Tatsächliche monatliche Kaltmiete: EUR [Betrag]
Angesetzt: EUR [Betrag]

Das vom Jobcenter zugrundeliegende Schlüssige Konzept ist
angreifbar, weil [Argumentation, z.B. veraltete Daten, keine
Differenzierung nach Wohnungsgrößen, keine Verfügbarkeitsanalyse]
Betrag unterhalb der tatsächlichen Kosten ist unzulässig.

V. Einkommensbereinigung (§ 11b SGB II)
Einkommen aus Erwerbstätigkeit EUR [Betrag] brutto.
Bereinigung: Versicherungspauschale EUR 30, Werbungskosten
EUR [Betrag], Erwerbstätigenfreibetrag § 11b Abs. 2, 3 SGB II.
Fehler: [Konkrete Rechenfehler des Jobcenters].

VI. Verfahrensfehler
Eine Anhörung nach § 24 SGB X wurde vor Erlass des belastenden
Bescheids nicht durchgeführt. Dies ist heilbar (§ 41 SGB X),
aber im Widerspruchsverfahren zu korrigieren.

Wir beantragen:
1. Den Bescheid aufzuheben / zu korrigieren.
2. Die vollen tatsächlichen Kosten der Unterkunft anzuerkennen.
3. Akteneinsicht (§ 25 SGB X).

Mit freundlichen Grüßen
[Fachanwalt/-anwältin für Sozialrecht]

Baustein 2 — Eilantrag § 86b SGG bei Leistungslücke

An das Sozialgericht [Ort]                     [Datum]

Antrag auf einstweilige Anordnung
gem. § 86b Abs. 2 SGG

[Mandant] ./. Jobcenter [Ort]

beantragen wir:

Der Antragsgegner wird im Wege der einstweiligen Anordnung
verpflichtet, dem Antragsteller / der Antragstellerin
vorläufig Leistungen nach SGB II in Höhe von monatlich
EUR [Betrag] (Regelbedarf + KdU) zu gewähren.

Anordnungsanspruch:
Alle Voraussetzungen des SGB II sind erfüllt (Anlage A1:
Meldebestätigung Jobcenter; Anlage A2: Einkommensnachweis;
Anlage A3: Mietvertrag). Der Widerspruch vom [Datum] ist
fristgerecht eingelegt.

Anordnungsgrund:
Ohne sofortige Leistungen drohen Mietrückstand und
Versorgungsausfall. Der Lebensunterhalt ist nicht
anderweitig gesichert. Kein Suspensiveffekt nach
§ 39 SGB II.

Mit freundlichen Grüßen
[Fachanwalt/-anwältin]

Baustein 3 — Widerspruch gegen Sanktionsbescheid

An das Jobcenter [Ort]

Widerspruch gegen Sanktionsbescheid vom [Datum]

Sehr geehrte Damen und Herren,

der Sanktionsbescheid ist rechtswidrig, weil:

1. Rechtsfolgenbelehrung fehlerhaft: Die Belehrung enthielt
   keine hinreichend konkrete Benennung der verletzten Pflicht
   und der genauen Rechtsfolge (BSG-Linie zu § 31 SGB II).

2. Kein Verschulden: Die Pflichtverletzung war nicht ver-
   schuldet, weil [konkreter Grund: Krankheit, Irrtum,
   Sanktionen sind nur bei Verschulden verfassungskonform.

3. Verhältnismäßigkeit: Die festgesetzte Minderung von [X %]
   muss ein Härteparagraph greifen.

Wir beantragen: Aufhebung des Sanktionsbescheids.

Mit freundlichen Grüßen
[Fachanwalt/-anwältin]

--- vor Versand klaeren ---

  1. Welches Verhandlungsziel hat der Mandant? [Bestand / Abfindung / Reputation / Schnelle Loesung]
  2. Welche Kompromisslinien sind absolut? [Mindestabfindung / Freistellung / Zeugnisformulierung]
  3. Sind Anschlusswege erwuenscht? [Mediation / Direktgespraech / Settlement vor Klageerhebung]

Beweislast

PositionTrägerBeweismittel
Bedarfsgemeinschaft korrektJobcenter (Nachweis)Melderegister, Behördenauskunft
Einkommen korrekt angerechnetJobcenterLohnnachweis, Steuerbescheid
Angemessenheitsgrenze KdUJobcenterSchlüssiges Konzept; Verfügbarkeitsanalyse
Mehrbedarfe (Atypischer Bedarf)KlägerÄrztliches Attest, Nachweise
Pflichtverletzung (Sanktion)JobcenterAktenlage; Rechtsfolgenbelehrung vorhanden
Kein Verschulden (Gegenargument)KlägerKrankheitsattest, Schriftverkehr
Vertrauensschutz § 45 SGB XKlägerBescheid, Handeln in gutem Glauben

Fristen und Verjährung

FristGrundlageInhalt
Ein Monat§ 84 Abs. 1 SGGWiderspruchsfrist nach Bekanntgabe
Vier-Tage-Fiktion§ 37 Abs. 2 SGB X (seit 01.01.2025)Bekanntgabe: vierter Tag nach Aufgabe zur Post
Drei-Tage-Fiktion§ 37 Abs. 2 SGB X a.F.Für Bescheide vor dem 01.01.2025
Ein Monat§ 87 Abs. 1 SGGKlagefrist nach Widerspruchsbescheid
Vier Jahre§ 44 SGB XRücknahme rechtswidriger Ablehnungen zugunsten
Zehn Jahre§ 45 Abs. 3 SGB XRücknahme rechtswidrig begünstigender VA (Betrug)

Typische Gegenargumente des Jobcenters

Jobcenter-ArgumentRechtliche Gegenstrategie
"Einnahmen als Einkommen angerechnet"§ 11a SGB II: Ausnahmen prüfen (Aufwandsentschädigungen, Wohngeld, Kindergeld-Teile)
"Vermögen vorhanden"§ 12 Abs. 2: Freibetrag EUR 15000 pro Person; Karenzjahr § 12 Abs. 3; Schonvermögen (Hausrat, Altersvorsorge)
"Aufhebung § 48 SGB X korrekt"Handlungs-/Kenntnis-Verschulden nicht vorhanden; Vertrauensschutz § 45 SGB X
"Vorläufige Leistung § 41a wird endabgerechnet"Höhe der Nachforderung begrenzt; Billigkeitslösung § 43 SGB II
"Keine Anhörung nötig"§ 24 SGB X gilt bei allen belastenden VA; Heilung nur im Widerspruch, nicht im Bescheid

Streitwert / Kosten

PositionRichtwert
Streitwert Bürgergeld-KlageStrittiger Nachzahlungsbetrag oder Jahreswert monatlicher Mehrleistungen
Gerichtskosten SGKostenfrei § 183 SGG (Betroffene)
AnwaltsgebührenPKH regelmäßig bewilligbar; Wahlanwalt EUR 400 bis 800 (erste Instanz)
Eilverfahren § 86b SGGHälfte Hauptsache-Streitwert; PKH beantragen
AkteneinsichtGebührenfrei § 25 SGB X

Strategische Empfehlung

FallkonstellationEmpfehlung
KdU-KürzungSchlüssiges Konzept des Jobcenters prüfen; Mietspiegel / Marktatlas gegenüberstellen
Aufhebungs-/Erstattungsbescheid§ 45 oder § 48 SGB X Rechtsgrundlage? Vertrauensschutz und Jahresfristen prüfen
Eilschutz nötig§ 86b Abs. 2 SGG sofort stellen; kein Suspensiveffekt § 39 SGB II beachten
Mehrfach-BescheideJeden Bescheid einzeln anfechten; Sammelwiderspruch vermeiden
§ 44 SGB X-RücknahmeFür zurückliegende Zeiträume (max. 4 Jahre) effektiv nutzen

Ausgabe — Berechnungsprüfung

  • Berechnungstabelle Soll vs. Bescheid pro Position (Regelbedarf, Mehrbedarfe, KdU, Einkommen, Vermögen).
  • Differenzberechnung pro Monat; bei Abweichung Übergabe an fachanwalt-sozialrecht-widerspruch-sozialleistung.

<!-- BEGIN ausformulierungspflicht (autogen) -->

Ausformulierungspflicht und Formatstandard. Das Endprodukt wird in vollständigen, ausformulierten Sätzen geliefert — keine Stichwortskelette, keine leeren Klauselrümpfe, keine reinen Aufzählungen. Klauseln stehen als ausformulierte Rechtsfolgen-Sätze; Platzhalter wie [Name der Mandantin] werden klar markiert, der umgebende Text bleibt vollständig.

Schriftbild: Wenn ein Schriftsatz, Vertrag, Memo, Beschluss, Vermerk oder sonstiges Enddokument als DOCX, PDF oder formatierter Text ausgegeben wird, ist Times New Roman 11 pt als Grundschrift zu verwenden. Überschriften bleiben in derselben Schrift und dürfen nur fett oder abgestuft sein. Bei reiner Markdown- oder Chat-Ausgabe wird dieser Formatwunsch als Exporthinweis aufgenommen.

Nummerierung: Gliederung ausschließlich dezimal (1, 1.1, 1.1.1 und so weiter). Keine römischen Ziffern, keine Buchstaben- oder Mischgliederung.

<!-- END ausformulierungspflicht (autogen) -->

Anschluss-Skills

  • fachanwalt-sozialrecht-widerspruch-sozialleistung — allgemeine Widerspruchslogik
  • fachanwalt-sozialrecht-erwerbsminderungsrente — wenn Bürgergeld wegen EM-Rentenprozess läuft
  • fachanwalt-sozialrecht-vergleich-sg-widerspruchsverhandlung — Vergleichsstrategie

Quellen

Quellenregel: Entscheidungen nur nach Prüfung einer amtlichen oder frei zugänglichen Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage ausgeben.

Keep looking

Skills are one crate of 328,083. Ordering is by how many stacks a row turns up in, so the top of any crate is what has actually been picked rather than what has the most stars.