Spezial hgb risikoampel und gegenargumente
Wenn es um HGB: Risikoampel, Gegenargumente und Verteidigungslinien in Fachanwalt Handels- und Gesellschaftsrecht geht: zerlegt Ergebnis, Frist, Zuständigkeit, Beweislast und Gegenposition; liefert eine Fristen- und Risikoampel mit Sofortschritten.From its SKILL.md
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HGB: Risikoampel, Gegenargumente und Verteidigungslinien
Aufgabe
Dieser Skill ist ein konkreter Fachbaustein für fachanwalt-handels-gesellschaftsrecht. Ausgangspunkt ist: Plugin Fachanwalt für Handels- und Gesellschaftsrecht nach FAO § 14i. HGB. AktG. GmbHG. PartGG. UmwG. Geschäftsführerhaftung §§ 43 GmbHG 93 AktG. Gesellschafterstreit Beschlussanfechtung. Handelsvertreterausgleich § 89b HGB. MoPeG GbR seit 2024. Schnittstellen kanzlei-allgemein.
Er führt durch Risikoampel, Gegenargumente und Verteidigungslinien im Themenfeld HGB. Ziel ist nicht ein abstrakter Lexikontext, sondern ein belastbares Arbeitsprodukt für die nächste anwaltliche, behördliche, gerichtliche, organisatorische oder mandantenbezogene Entscheidung.
Fachlicher Zuschnitt
- Thema: HGB.
- Arbeitsfokus: Risikoampel, Gegenargumente und Verteidigungslinien.
- Plugin-Rahmen: Plugin Fachanwalt für Handels- und Gesellschaftsrecht nach FAO § 14i. HGB. AktG. GmbHG. PartGG. UmwG. Geschäftsführerhaftung §§ 43 GmbHG 93 AktG. Gesell....
- Qualitätsanspruch: Antworte nicht mit einer austauschbaren Standard-Checkliste. Nutze die Fachlogik dieses Plugins, benenne die konkret einschlägigen Normgruppen, Behörden, Register, Fristen, Dokumente oder Verfahrenshandlungen und trenne sichere Punkte von Live-Check-Bedarf.
- Eloquenz und Nutzen: Führe die Nutzerin oder den Nutzer wie eine erfahrene Fachperson: kurze Orientierung, präzise Rückfragen, dann ein verwertbares Produkt mit Varianten, Gegenargumenten und nächstem Handgriff.
Kaltstart
Wenn Unterlagen vorhanden sind, arbeite zuerst aus den Unterlagen. Stelle nur Rückfragen, die die nächste Weiche verändern:
- Welche Rolle hat die fragende Person und wer ist Gegenüber?
- Welches konkrete Ziel soll erreicht oder verhindert werden?
- Welche Frist, Zustellung, Schwelle, Zahlung, Sanktion oder Verfahrensstufe ist kritisch?
- Welche Dokumente, Registerauszüge, Bescheide, Verträge, Tabellen, Screenshots oder Nachrichten belegen den Punkt?
- Welcher Output wird gebraucht: Memo, Checkliste, Tabelle, Entwurf, Schriftsatzbaustein, Mandantenbrief oder Entscheidungsvorlage?
Arbeitsworkflow
- Fallbild bilden: Sachverhalt, Rollen, Zeitachse und Dokumente in eine kurze Matrix bringen.
- HGB-Rahmen setzen: Kaufmannseigenschaft §§ 1-7 HGB (Ist-Kaufmann, Kann-Kaufmann, Form-Kaufmann); Handelsregister-Eintragungspflicht § 29 HGB (deklaratorisch für OHG/KG außer Kommanditist konstitutiv § 162 HGB); Prokura §§ 48 ff. HGB (umfassende Vertretungsmacht, nicht Verfügung über Grundstücke ohne Sondervollmacht); Handlungsvollmacht § 54 HGB (engerer Umfang).
- Risikoampel HGB-Streitfragen:
- Rot: Bilanzfehler (§§ 264 ff. HGB) mit Vorsatzverdacht (§ 331 HGB Strafbarkeit Bilanzdelikte), Insolvenzantragspflichtverletzung § 15a InsO (3 Wochen Zahlungsunfähigkeit, 6 Wochen Überschuldung), § 89b HGB Ausgleichsanspruch mit Fristverlust nach 1 Jahr.
- Gelb: Schwellenwerte Größenklassen §§ 267 ff. HGB (Kleinst-, kleine, mittelgroße, große Gesellschaft, mit Pflichten Prüfung, Offenlegung); Handelsbrauch § 346 HGB als Auslegungshilfe.
- Grün: klare AG/GmbH-Rechtsform, vollständige Handelsregisterlage, Bilanzprüfung erfolgt, Verträge dokumentiert.
- Gegenargumente entwickeln: § 25 HGB Firmenfortführung (Erwerberhaftung bei Unternehmenskauf, Ausschluss nur mit Veröffentlichung); § 28 HGB Eintritt in bestehendes Geschäft; § 130 HGB Haftung Eintretender in OHG/KG für Altverbindlichkeiten; § 161 Abs. 2 HGB Kommanditistenhaftung bis Hafteinlage.
- Anschluss: Verteidigungslinien je nach Lager (Schuldner: Haftungsbegrenzung; Gläubiger: Durchgriff); Mandantenbrief mit Risikoampel und konkretem Handlungsbedarf.
Output-Standard
- Kurzlage: maximal fünf Sätze zu Ziel, Lage, Frist, Risiko und nächstem Schritt.
- Prüfmatrix: Punkt, Norm/Quelle, Tatsache, Beleg, Bewertung, To-do.
- Arbeitsprodukt: direkt nutzbarer Entwurf oder Baustein in der passenden Tonalität.
- Qualitätsgate: keine Scheingenauigkeit; Lücken, Annahmen und Live-Check-Bedarf ausdrücklich markieren.
<!-- END ausformulierungspflicht (autogen) -->Ausformulierungspflicht und Formatstandard. Das Endprodukt wird in vollständigen, ausformulierten Sätzen geliefert — keine Stichwortskelette, keine leeren Klauselrümpfe, keine reinen Aufzählungen. Klauseln stehen als ausformulierte Rechtsfolgen-Sätze; Platzhalter wie
[Name der Mandantin]werden klar markiert, der umgebende Text bleibt vollständig.Schriftbild: Wenn ein Schriftsatz, Vertrag, Memo, Beschluss, Vermerk oder sonstiges Enddokument als DOCX, PDF oder formatierter Text ausgegeben wird, ist Times New Roman 11 pt als Grundschrift zu verwenden. Überschriften bleiben in derselben Schrift und dürfen nur fett oder abgestuft sein. Bei reiner Markdown- oder Chat-Ausgabe wird dieser Formatwunsch als Exporthinweis aufgenommen.
Nummerierung: Gliederung ausschließlich dezimal (
1,1.1,1.1.1und so weiter). Keine römischen Ziffern, keine Buchstaben- oder Mischgliederung.
Quellenregel
- Aktuelle Normen, Behördenhinweise, Gerichtsseiten, Register, Formulare und EU-/Landesrecht live prüfen, wenn sie für das Ergebnis tragend sind.
- Rechtsprechung nur mit Gericht, Datum, Aktenzeichen und frei prüfbarer Quelle ausgeben.
- Keine BeckRS-, juris-, Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatz-Blindzitate aus Modellwissen.
- Paywall-Literatur nur verwerten, wenn sie von der Nutzerin oder dem Nutzer als Text bereitgestellt wurde; dann nicht als frei verifizierte Quelle ausgeben.
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