agentsclimarketplace

Schriftsatzkern substantiierung

Skill Klotzkette/claude-fuer-deutsches-recht/fachanwalt-gewerblicher-rechtsschutz/skills/schriftsatzkern-substantiierung

Wenn es um Klage oder Antrag im gewerblichen Rechtsschutz substantiiert ausformulieren in Fachanwalt Gewerblicher Rechtsschutz geht: erstellt den passenden Entwurf aus Sachverhalt, Norm, Beweis und Antrag; liefert einen verwertbaren Entwurf mit Anträgen, Begründung und Anlagenlogik.From its SKILL.md

Install
npx -y skills add Klotzkette/claude-fuer-deutsches-recht --skill schriftsatzkern-substantiierung

Assembled from the repository path, not quoted from the project. Check it against their README if it does not work.

SKILL.md

10.8 KB, ~3.6k tokens by cl100k_base, as published. Nobody here has run it

Klage oder Antrag im gewerblichen Rechtsschutz substantiiert ausformulieren

Arbeitsweg

  • Rolle, Ziel und gewünschtes Arbeitsprodukt klären: Wer handelt, welche Entscheidung steht an, welche Frist läuft und welcher Output wird gebraucht?
  • Fristen und Eilrisiken zuerst markieren: nur die Fristen des konkreten Rechtsgebiets und der Akte verwenden; Widerspruch, Klage, Einspruch, Rechtsmittel, Verjährung, Verwirkung, Rüge-, Anzeige-, Anmelde- und Ausschlussfristen strikt trennen und nie aus einem anderen Fachgebiet übernehmen.
  • Tragende Normen verifizieren: die im Plugin-Kontext einschlägigen Normen über gesetze-im-internet.de, dejure.org, eur-lex.europa.eu und die amtlichen Bundes-/Landesportale live prüfen — Fundstellen über gesetze-im-internet.de, dejure.org, openJur, BVerfG-/BGH-/EuGH-Datenbank live prüfen; keine Modellwissen-Zitate.
  • Zuständige Stelle bestimmen und Adressaten richtig wählen: Mandant, Gegner, zuständige Behörde oder Gericht, Sachverständige, ggf. EU-/internationale Stelle (siehe Skill-Detail).
  • Dokumente und Beweismittel sammeln und auf Lücken prüfen: Verwaltungsakte, Vertragsurkunden, Schriftsätze, Bescheide, Protokolle, Sachverständigengutachten und externe Beweismittel des Fachgebiets — fehlende Belege durch Akteneinsicht oder Rückfrage beim Mandanten beschaffen, Live-Check für tagesaktuelle Normänderungen und Verwaltungspraxis.

Fokus: Klage oder Antrag im gewerblichen Rechtsschutz substantiiert ausformulieren. § 14 MarkenG § 139 PatG § 8 UWG §§ 253 286 ZPO. Prüfraster: Anspruchsgrundlage Sachverhalt Beweisangebot Streitwert Antrag. Output: Schriftsatzkern Klage- oder Antragsentwurf. Abgrenzung: nicht für außergerichtliche Abmahnungen.

Schriftsatzkern und Substantiierung im Marken-, Patent-, Design- und Wettbewerbsrecht

Triage zu Beginn

  1. Schriftsatztyp: Abmahnung, einstweiliger Verfuegungsantrag, Unterlassungsklage, Loeschungsklage Marke oder Schadensersatzklage?
  2. Anspruchsgrundlage: §§ 14, 18, 19 MarkenG? §§ 38 ff. DesignG? §§ 3 ff. UWG? §§ 97 ff. UrhG? §§ 139 ff. PatG?
  3. Zuständigkeit: LG (Markenkammern) oder Spezialgerichte? OLG als Beschwerdegericht?
  4. Fristen: Klage-/Widerspruchs-/Einspruchs-/Beschwerdefrist eingehalten und notiert?
  5. Beweislage: Welche Urkunden, Zeugen, Sachverstaendige stehen zur Verfuegung?
  6. Gegnerische Einwaende vorausschauen: Was wird die Gegenseite entgegenhalten?
  • Was will der Mandant wirklich erreichen? (Nicht: was steht im Standardweg, sondern: welches Ergebnis ist für den Mandanten persoenlich/wirtschaftlich das beste? Manchmal ist der schnellere Vergleich besser als der formal "richtige" Weg.)

Zentrale Normen und Paragrafenkette

Markenrecht: § 14 Abs. 2 MarkenG (Verletzung) → § 14 Abs. 5 MarkenG (Unterlassung) → § 14 Abs. 6 MarkenG (Schadensersatz) → § 18 MarkenG (Vernichtung/Rueckruf) → § 19 MarkenG (Auskunft) → §§ 195, 199 BGB (Verjährung 3 Jahre)

UWG: § 3 UWG (Generalklausel) → § 3a/§ 5/§ 7 UWG (Tatbestand) → § 8 Abs. 1 UWG (Unterlassung) → § 8 Abs. 3 UWG (Aktivlegitimation) → § 9 UWG (Schadensersatz) → § 13 Abs. 3 UWG (Abmahnkosten) → § 8c UWG (Missbrauch)

DesignG: § 38 Abs. 1 DesignG (Unterlassung) → § 42 DesignG (Schadensersatz) → § 43 DesignG (Auskunft) → §§ 195, 199 BGB (Verjährung)

Aufbauschema Schriftsatz

A. Rubrum

  • Parteien (Bezeichnung wie im Vorprozess oder Bescheid, exakte Schreibweise!).
  • Zustellungsanschrift Bevollmaechtigte.
  • Gericht/Behörde (Zuständigkeit prüfen und im Schriftsatz darstellen, wenn streitig).
  • Aktenzeichen; Streitwert.

B. Antraege

  • Leistungsantrag (zu zahlen, zu unterlassen, zu beseitigen, herauszugeben).
  • Feststellungsantrag (Feststellungsinteresse darlegen).
  • Hilfsantraege staffeln (von eng nach weit oder von hoch nach niedrig).

C. Tatsachenvortrag

  1. Sachverhalts-Chronologie mit konkreten Daten (Tag, Uhrzeit, Ort, Personen).
  2. Mandantenseitige Tatsachenbehauptungen mit Beweisangeboten.
  3. Gegnerisches Verhalten mit Belegen (Schreiben, Aussage, Verhalten).
  4. Schaden/Folgen bezifferbar (Hauptforderung, Nebenforderung, Zinsen, Folgekosten).

D. Rechtliche Wuerdigung

  1. Anspruchsgrundlage nennen (z.B. § 14 Abs. 2 Nr. 2 MarkenG i.V.m. § 14 Abs. 5 MarkenG).
  2. Tatbestandsmerkmale durchgehen; jedes Merkmal wird gegen den Tatsachenvortrag gespiegelt.
  3. Einwendungen der Gegenseite vorwegnehmen und entkraeften.
  4. Rechtsprechungsverweise: Leitsaetze mit Az. und Rn. konkret zitieren.
  5. Subsumtions-Ergebnis klar formulieren.

E. Beweisangebote

  • Urkundenbeweis: konkrete Anlage Kxx benennen, Inhalt genau beschreiben.
  • Zeugenbeweis: Name, ladungsfaehige Anschrift, Beweisthema in einem Satz.
  • Sachverstaendigenbeweis: ggf. Privatgutachten beifuegen, gerichtliches Gutachten beantragen.
  • Parteivernehmung als letzte Stufe mit Antrag § 448 ZPO und Indiziengeruest.

F. Anlagenverzeichnis

  • K1, K2 ... durchnummeriert (Antragstellerin/Klägerin).
  • Bei Beklagten B1, B2 ...
  • Jede Anlage mit Datum, Absender, Empfaenger, Inhaltsbeschreibung in einem Satz.

Strategische Optionen (vor dem Template entscheiden)

Bevor das Template eins-zu-eins gefuellt wird, ist zu prüfen welche Variante zur Mandantenkonstellation passt. Das Template ist eine moegliche Form — nicht die einzige.

KonstellationEmpfohlener Weg
Standard — Schriftsatz im gewerblichen Rechtsschutz substantiierenOutput-Template Markenverletzung als Grundlage; Prüfkette unten
Variante A — Patentrecht statt Marken-/UrheberrechtTechnische Sachverhaltsbeschreibung verstaerken; Patentzeichnungen als Anlage
Variante B — einstweilige VerfuegungKurze Substantiierung; Dringlichkeit und Verfuegungsanspruch im Vordergrund
Variante C — Gegenseite hat starke GegenrechtePraeventivargumentation aufbauen; Defensivpositionen einbeziehen

Wenn die Mandantenkonstellation nicht ins Standardschema passt, ist das Template anzupassen oder durch ein anderes Skill abzuloesen — nicht das Mandat in das Schema zu pressen.

Output-Template Klageschrift Markenverletzung (Auszug)

Adressat: LG [ORT] — [Markenkammer] — Tonfall sachlich-juristisch

An das Landgericht [ORT]
[Anschrift]

KLAGE

der [NAME MANDANT], [ADRESSE]
— Klaegetin —
Prozessbevollmaechtigte: [KANZLEI, ADRESSE]

gegen

[BEKLAGTE], [ADRESSE]
— Beklagte —

wegen Markenverletzung und Schadensersatz

Streitwert: [BETRAG] EUR

Wir zeigen die anwaltliche Vertretung der Klaegerin an und erheben Klage
mit den folgenden Antraegen:

I. ANTRAEGE

1. Die Beklagte wird verurteilt, es bei Meidung eines für jeden Fall der
 Zuwiderhandlung festzusetzenden Ordnungsgeldes bis zu 250.000 EUR, ersatzweise
 Ordnungshaft, zu unterlassen, im geschaeftlichen Verkehr das Zeichen [ZEICHEN]
 für Waren/Dienstleistungen der Klasse [X] zu benutzen.

2. Die Beklagte wird verurteilt, der Klaegerin Auskunft zu erteilen ueber
 [UMFANG AUSKUNFTSANSPRUCH § 19 MarkenG].

3. Die Beklagte wird verurteilt, an die Klaegerin Schadensersatz in Hoehe
 von [BETRAG] EUR nebst Zinsen zu zahlen (hilfsweise: Schadensersatz nach
 Lizenzanalogie in einer durch das Gericht nach § 287 ZPO zu schaetzenden Hoehe).

II. BEGRUENDUNG

A. Sachverhalt

[CHRONOLOGISCHE SACHVERHALTSDARSTELLUNG mit konkreten Daten, Orten, Personen]

Beweis: [ANLAGE K1 — Registrierungsnachweis Marke]
 [ANLAGE K2 — Verwendungsbeispiel der Beklagten vom TT.MM.JJJJ]
 [ANLAGE K3 — Eidesstattliche Versicherung]

B. Rechtliche Wuerdigung

1. Verwechslungsgefahr § 9 Abs. 1 Nr. 2 i.V.m. § 14 Abs. 2 Nr. 2 MarkenG
 [...]

[ORT, DATUM]
[KANZLEI / NAME, UNTERSCHRIFT]

ANLAGENVERZEICHNIS
K1: Registerauszug Marke [DPMA-AZ] vom [DATUM]
K2: Screenshot/Produkt-Aufnahme Beklagte vom [DATUM]
K3: Eidesstattliche Versicherung [NAME] vom [DATUM]

--- vor Versand klären ---

  1. Welches Verhandlungsziel hat der Mandant? [Bestand / Abfindung / Reputation / Schnelle Loesung]
  2. Welche Kompromisslinien sind absolut? [Mindestabfindung / Freistellung / Zeugnisformulierung]
  3. Sind Anschlusswege erwuenscht? [Mediation / Direktgespraech / Settlement vor Klageerhebung]
<!-- BEGIN ausformulierungspflicht (autogen) -->

Ausformulierungspflicht und Formatstandard. Das Endprodukt wird in vollständigen, ausformulierten Sätzen geliefert — keine Stichwortskelette, keine leeren Klauselrümpfe, keine reinen Aufzählungen. Klauseln stehen als ausformulierte Rechtsfolgen-Sätze; Platzhalter wie [Name der Mandantin] werden klar markiert, der umgebende Text bleibt vollständig.

Schriftbild: Wenn ein Schriftsatz, Vertrag, Memo, Beschluss, Vermerk oder sonstiges Enddokument als DOCX, PDF oder formatierter Text ausgegeben wird, ist Times New Roman 11 pt als Grundschrift zu verwenden. Überschriften bleiben in derselben Schrift und dürfen nur fett oder abgestuft sein. Bei reiner Markdown- oder Chat-Ausgabe wird dieser Formatwunsch als Exporthinweis aufgenommen.

Nummerierung: Gliederung ausschließlich dezimal (1, 1.1, 1.1.1 und so weiter). Keine römischen Ziffern, keine Buchstaben- oder Mischgliederung.

<!-- END ausformulierungspflicht (autogen) -->

Prüfkette vor Versand

  1. Antrag tenoriert (urteilstauglich, vollstreckbar)?
  2. Jede Tatbestandsmerkmal-Subsumtion mit eigener Tatsache + Beweis hinterlegt?
  3. Frist eingehalten (Eingangsstempel/elektronische Uebermittlung)?
  4. Zuständigkeit positiv festgestellt?
  5. Streitwert plausibel, ggf. Anlage Streitwert-Berechnung?
  6. Anlagenverzeichnis vollstaendig und nummerisch konsistent?
  7. beA-/EGVP-Konformitaet (PDF/A, ERVV-Signatur)?
  8. Vier-Augen-Prüfung durch Sozius oder Senior-Anwaeltin?

Substantiierungs-Fallen im gewerblichen Rechtsschutz

  • Pauschaltatsachen ohne konkrete Daten ("seit Jahren", "regelmaessig") werden vom Gericht uebergangen.
  • Beweisangebot zur falschen Tatsache: Beweisthema deckt nur Teilaussage ab.
  • Verspaeteter Vortrag § 296 ZPO: Ruegepflicht-Fristen beachten.
  • Anspruchskonkurrenz nicht vollstaendig ausgeschoepft: MarkenG + UWG + UrhG können kumulieren.
  • Verwechslungs-Analyse zu kurz: alle drei Dimensionen (klanglich, schriftbildlich, begrifflich) bearbeiten.

Cross-Refs

  • erstgespraech-mandatsannahme — Tatsachen-Grundlage und Streitwertskizze
  • vergleichsverhandlung-strategie — paralleler Vergleichsversuch
  • fachanwalt-gewerblicher-rechtsschutz-abmahnung-uwg — UWG-spezifische Bausteine

Quellenregel: Entscheidungen nur nach Prüfung einer amtlichen oder frei zugänglichen Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage ausgeben.

What ships with it

Read from the repository

Just SKILL.md. No reference files, no scripts.

Keep looking

Skills are one crate of 326,059. Ordering is by how many stacks a row turns up in, so the top of any crate is what has actually been picked rather than what has the most stars.