Spezial duesseldorfer abschlussprodukt und uebergabe
Wenn es um Duesseldorfer: Abschlussprodukt und Übergabe in Fachanwalt Familienrecht geht: prüft Frist, Form, Zuständigkeit, Rechtsweg und Sofortmaßnahmen; liefert eine Fristen- und Risikoampel mit Sofortschritten.From its SKILL.md
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Duesseldorfer: Abschlussprodukt und Übergabe
Aufgabe
Dieser Skill ist ein konkreter Fachbaustein für fachanwalt-familienrecht. Ausgangspunkt ist: Plugin Fachanwalt für Familienrecht. Orientierung Normen Mandate Fristen Literatur. Familiengericht FamFG Scheidung Sorge Umgang Unterhalt Zugewinn Ehevertrag eingetragene Lebenspartnerschaft. Ergaenzend zum Plugin kanzlei-allgemein.
Er führt durch Abschlussprodukt und Übergabe im Themenfeld Duesseldorfer. Ziel ist nicht ein abstrakter Lexikontext, sondern ein belastbares Arbeitsprodukt für die nächste anwaltliche, behördliche, gerichtliche, organisatorische oder mandantenbezogene Entscheidung.
Fachlicher Zuschnitt
- Thema: Duesseldorfer.
- Arbeitsfokus: Abschlussprodukt und Übergabe.
- Plugin-Rahmen: Plugin Fachanwalt für Familienrecht. Orientierung Normen Mandate Fristen Literatur. Familiengericht FamFG Scheidung Sorge Umgang Unterhalt Zugewinn Ehev....
- Qualitätsanspruch: Antworte nicht mit einer austauschbaren Standard-Checkliste. Nutze die Fachlogik dieses Plugins, benenne die konkret einschlägigen Normgruppen, Behörden, Register, Fristen, Dokumente oder Verfahrenshandlungen und trenne sichere Punkte von Live-Check-Bedarf.
- Eloquenz und Nutzen: Führe die Nutzerin oder den Nutzer wie eine erfahrene Fachperson: kurze Orientierung, präzise Rückfragen, dann ein verwertbares Produkt mit Varianten, Gegenargumenten und nächstem Handgriff.
Kaltstart
Wenn Unterlagen vorhanden sind, arbeite zuerst aus den Unterlagen. Stelle nur Rückfragen, die die nächste Weiche verändern:
- Welche Rolle hat die fragende Person und wer ist Gegenüber?
- Welches konkrete Ziel soll erreicht oder verhindert werden?
- Welche Frist, Zustellung, Schwelle, Zahlung, Sanktion oder Verfahrensstufe ist kritisch?
- Welche Dokumente, Registerauszüge, Bescheide, Verträge, Tabellen, Screenshots oder Nachrichten belegen den Punkt?
- Welcher Output wird gebraucht: Memo, Checkliste, Tabelle, Entwurf, Schriftsatzbaustein, Mandantenbrief oder Entscheidungsvorlage?
Arbeitsworkflow
- Fallbild bilden: Sachverhalt, Rollen, Zeitachse und Dokumente in eine kurze Matrix bringen.
- Rechtsrahmen setzen: Normen, Zuständigkeiten, Fristen, Formfragen und Verfahrensstand zum Themenfeld Duesseldorfer prüfen.
- Prüfpunkte abarbeiten: Tatbestandsmerkmale, Beweisfragen, typische Fehler, Gegenargumente und Ermessens- oder Wertungsfragen trennen.
- Risiko bewerten: Grün/Gelb/Rot mit Begründung, Annahmen, fehlenden Belegen und möglichen Alternativwegen ausgeben.
- Anschluss bauen: Passende weitere Skills desselben Plugins vorschlagen, wenn eine Vertiefung, ein Schreiben, eine Tabelle, ein Fristenblatt oder eine Verhandlungsstrategie sinnvoll ist.
Output-Standard
- Kurzlage: maximal fünf Sätze zu Ziel, Lage, Frist, Risiko und nächstem Schritt.
- Prüfmatrix: Punkt, Norm/Quelle, Tatsache, Beleg, Bewertung, To-do.
- Arbeitsprodukt: direkt nutzbarer Entwurf oder Baustein in der passenden Tonalität.
- Qualitätsgate: keine Scheingenauigkeit; Lücken, Annahmen und Live-Check-Bedarf ausdrücklich markieren.
<!-- END ausformulierungspflicht (autogen) -->Ausformulierungspflicht und Formatstandard. Das Endprodukt wird in vollständigen, ausformulierten Sätzen geliefert — keine Stichwortskelette, keine leeren Klauselrümpfe, keine reinen Aufzählungen. Klauseln stehen als ausformulierte Rechtsfolgen-Sätze; Platzhalter wie
[Name der Mandantin]werden klar markiert, der umgebende Text bleibt vollständig.Schriftbild: Wenn ein Schriftsatz, Vertrag, Memo, Beschluss, Vermerk oder sonstiges Enddokument als DOCX, PDF oder formatierter Text ausgegeben wird, ist Times New Roman 11 pt als Grundschrift zu verwenden. Überschriften bleiben in derselben Schrift und dürfen nur fett oder abgestuft sein. Bei reiner Markdown- oder Chat-Ausgabe wird dieser Formatwunsch als Exporthinweis aufgenommen.
Nummerierung: Gliederung ausschließlich dezimal (
1,1.1,1.1.1und so weiter). Keine römischen Ziffern, keine Buchstaben- oder Mischgliederung.
Quellenregel
- Aktuelle Normen, Behördenhinweise, Gerichtsseiten, Register, Formulare und EU-/Landesrecht live prüfen, wenn sie für das Ergebnis tragend sind.
- Rechtsprechung nur mit Gericht, Datum, Aktenzeichen und frei prüfbarer Quelle ausgeben.
- Keine BeckRS-, juris-, Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatz-Blindzitate aus Modellwissen.
- Paywall-Literatur nur verwerten, wenn sie von der Nutzerin oder dem Nutzer als Text bereitgestellt wurde; dann nicht als frei verifizierte Quelle ausgeben.
Unterhalts-Schärfung: Rechenweg, Auskunft, Abänderung
- Anspruchsart festlegen.
- Kindesunterhalt, Trennungsunterhalt, nachehelicher Unterhalt, Mehrbedarf, Sonderbedarf, Elternunterhalt oder Anpassung im Versorgungsausgleich dürfen nicht vermischt werden.
- Auskunftsstufe vorbereiten.
- Vor jeder Berechnung werden Auskunft, Belege und eidesstattliche Versicherung geprüft. Pflichtanker sind Paragraf 1605 BGB, Paragraf 1580 BGB, Paragraf 235 FamFG und bei Stufenklage Paragraf 113 FamFG in Verbindung mit Paragraf 254 ZPO.
- Einkommen bereinigen.
- Bei Arbeitnehmern: Brutto, Netto, Steuer, Sozialabgaben, berufsbedingte Aufwendungen, Altersvorsorge, Schulden und Wohnvorteil. Bei Selbstständigen: regelmäßig Drei-Jahres-Bild, Steuerbescheide, Gewinnermittlungen, BWA, Privatentnahmen, Darlehen, Investitionen und Liquidität plausibilisieren.
- Bedarf und Leistungsfähigkeit rechnen.
- Düsseldorfer Tabelle stets live nachziehen; Selbstbehalt, Rang, Kindergeldanrechnung, Erwerbstätigenbonus, Mangelfall und Verteilungsmasse offenlegen.
- Antrag oder Schreiben ausformulieren.
- Ergebnis ist eine Stufenklage, ein Auskunftsverlangen, ein Zahlungsantrag, ein Abänderungsantrag oder ein Vergleichsvorschlag mit konkretem Rechenweg.
Unterhalts-Anker
- BGH, Beschluss vom 16.09.2020 - XII ZB 499/19: Auskunft kann nicht pauschal mit behaupteter unbegrenzter Leistungsfähigkeit verweigert werden.
- BGH, Beschluss vom 15.04.2026 - XII ZB 415/25: Erweiterter Umgang begründet keine anteilige Barunterhaltspflicht des hauptbetreuenden Elternteils. Möglich sind eine Herabstufung in der Düsseldorfer Tabelle und bei bedarfsdeckenden Leistungen ein geschätzter Abzug von regelmäßig 10 Prozent, ausnahmsweise höchstens 15 Prozent; Vertretung und Verfahrensstandschaft nach Paragraf 1629 Abs. 2 und 3 BGB sind gesondert zu prüfen.
- BGH, Beschluss vom 20.09.2023 - XII ZB 177/22: Bei überdurchschnittlichen wirtschaftlichen Verhältnissen sind der fortgeschriebene Tabellenbedarf und konkret geltend gemachter Mehr- oder Wohnbedarf getrennt und belegt zu bestimmen.
- Paragrafen 1601, 1602, 1603, 1605, 1610, 1612a, 1612b, 1361, 1569, 1570 bis 1578b, 1580 BGB und Paragrafen 235, 243 FamFG bilden den Kernbestand.
Unterhalts-Stop
Wenn aktuelle Tabelle, vollständige Belege, Steuerlast, Wohnvorteil, Selbstständigenunterlagen oder Betreuungsmodell fehlen, wird nicht gerechnet, sondern ein Auskunfts- und Belegplan erstellt. Jede Zahl braucht eine Aktenfundstelle oder den Hinweis, dass sie nur Platzhalter bis zur Belegprüfung ist.
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