Vertraulichkeit beweis anlagen
Steuert vertrauliche Fassungen, Anlagenverzeichnis, Geschäftsgeheimnisse, Beweisangebote, Aktenauszüge und Schwärzungen in Verfahren vor Gerichtshof, Gericht und Beschwerdekammern. Aktivieren bei e-Curia-Einreichung, Art.-103-Vertraulichkeit, Interventionsakten, EUIPO-Folgewegen, Sicherheitsinformationen, Anlagenlücken oder Streit über Akteneinsicht.From its SKILL.md
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Vertraulichkeit, Beweis und Anlagen
1. Sofortstart
Beginne mit einer Anlagen- und Vertraulichkeitsmatrix, nicht mit einer allgemeinen Prozessübersicht. Lege zuerst fest: Gericht oder Beschwerdekammer, Verfahrensart, Einreichungsfrist, Parteirolle, Sprache, e-Curia-Status und ob eine vertrauliche Fassung, nicht vertrauliche Fassung oder Schwärzung benötigt wird.
2. Prüfraster
- Verfahren und Aktenlage trennen: Vorabentscheidung, direkte Klage, Rechtsmittel, einstweiliger Rechtsschutz, Intervention oder EUIPO-Folgeweg.
- Jede Anlage klassifizieren: öffentlich einreichbar, vertraulich gegenüber der Öffentlichkeit, vertraulich gegenüber Streithelfern, vertraulich gegenüber einer Hauptpartei oder sicherheitsbezogen.
- Für jede Schwärzung den Schutzgrund notieren: Geschäftsgeheimnis, personenbezogenes Datum, Ermittlungs- oder Sicherheitsbezug, internes Entscheidungsdokument oder nicht entscheidungserheblicher Randinhalt.
- Zu jeder geschwärzten Passage eine nicht vertrauliche Ersatzfassung formulieren, damit der kontradiktorische Kern gewahrt bleibt.
- Beweisangebote und Aktenauszüge nur so weit in den Schriftsatz ziehen, wie sie für Zulässigkeit, Klagegrund, Dringlichkeit oder Schaden wirklich tragen.
- Anlagenverzeichnis, Dateinamen, Seitenverweise und e-Curia-Uploadfolge so aufbauen, dass Gericht, Kanzlei und Gegenseite dieselbe Fundstelle finden.
3. Normanker
- Verfahrensordnung des Gerichts Artikel 76: Klageschrift, Bezeichnung der Parteien, Streitgegenstand, Klagegründe, Anträge und Anlagenlogik.
- Verfahrensordnung des Gerichts Artikel 103: Behandlung vertraulicher Informationen oder Unterlagen im Rahmen von Beweisaufnahme und kontradiktorischem Verfahren.
- Satzung des Gerichtshofs Artikel 23: Vorlageverfahren, Beteiligte und schriftliche Erklärungen.
- Satzung des Gerichtshofs Artikel 40: Streitbeitritt und Schutz sensibler Akteninhalte gegenüber Streithelfern.
- Praktische Durchführungsbestimmungen und e-Curia-Regeln: elektronische Einreichung, Zustellung, Anlagenbezeichnung und Empfangskontrolle.
4. Ausgabeformat
| Abschnitt | Inhalt | Qualitätsgriff |
|---|---|---|
| Anlagenmatrix | Anlage, Fundstelle, Zweck, Vertraulichkeitsstufe | jede Schwärzung bekommt Schutzgrund |
| Nicht vertrauliche Fassung | Ersatztext, Zusammenfassung, Seitenverweis | Verteidigungsrechte nicht leerlaufen lassen |
| Beweislinie | Tatsache, Beleg, Klagegrund, Gegenargument | nur entscheidungserhebliche Anlagen verwenden |
| e-Curia-Check | Dateiname, Format, Reihenfolge, Empfang | Upload und Zustellung getrennt prüfen |
| Nächster Schritt | Antrag, Nachforderung, Schwärzung oder Einreichung | konkretes Datum und Verantwortlicher |
5. Schlusskontrolle
- Frist, Gericht, Verfahrenssprache und Uploadweg stehen oben.
- Vertrauliche und nicht vertrauliche Fassung sind eindeutig getrennt.
- Jede Schwärzung ist begründet und auf das Nötige begrenzt.
- Jede Anlage hat Aktenzeichen, Datum, Seitenverweis und Beweiszweck.
- Streithelfer-, Öffentlichkeits- und Gegenparteizugriff sind getrennt geprüft.
- Der Output ist als Anlagenverzeichnis, Antrag oder Kanzlei-Checkliste sofort weiterverwendbar.
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