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Koselleck mehrparteien konflikt und interessen

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Wenn es um Koselleck: Mehrparteienkonflikt und Interessenmatrix in DFG-Förderantrag geht: erstellt den passenden Entwurf aus Sachverhalt, Norm, Beweis und Antrag; liefert einen verwertbaren Entwurf mit Anträgen, Begründung und Anlagenlogik.From its SKILL.md

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Koselleck: Mehrparteienkonflikt und Interessenmatrix

Regelungs- und Quellenanker

Arbeitsfokus: Koselleck: Mehrparteienkonflikt und Interessenmatrix. Prüfe diese Anker am Sachverhalt; ergänze nur Normen, die denselben Output, dieselbe Frist oder dieselbe Beweisfrage tragen:

  • Art. 5 Abs. 3 Satz 1 GG — Wissenschaftsfreiheit.
  • Art. 91b Abs. 1 GG — Forschungsförderung im Bund-Länder-System.
  • § 23 BHO — Zuwendungsvoraussetzungen.
  • § 44 Abs. 1 BHO — Bewilligung, Nachweis und Prüfung.
  • § 7 Abs. 1 BHO — Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit.
  • § 48 Abs. 1 VwVfG — Rücknahme rechtswidriger Bewilligungen.
  • § 49 Abs. 1 VwVfG — Widerruf rechtmäßiger Bewilligungen.
  • DFG-Kodex Leitlinie 1 — Redlichkeit.
  • DFG-Kodex Leitlinie 7 — Qualitätssicherung.
  • DFG-Kodex Leitlinie 14 — Autorschaft.

Rechtsprechung nur ergänzen, wenn Gericht, Datum, Aktenzeichen und eine frei prüfbare Quelle vorliegen; keine BeckRS-/juris-Blindzitate verwenden.

Arbeitsweg

  • Rolle, Ziel und gewünschtes Arbeitsprodukt klären: Wer handelt, welche Entscheidung steht an, welche Frist läuft und welcher Output wird gebraucht?
  • Fristen und Eilrisiken zuerst markieren: DFG-Antragsfristen programmspezifisch (Sachbeihilfe rollierend, Schwerpunktprogramme stichtagsgebunden), Verwendungsnachweis 6 Monate nach Projektende, Zwischenbericht jährlich.
  • Tragende Normen verifizieren: DFG-Verwendungsrichtlinien, BGB §§ 611 ff. (Drittmittelvertrag), HRG/Landeshochschulgesetze, WissZeitVG, EU-Beihilferecht (Forschung), BMBF/BMWK-Förderrichtlinien, DFG-Kodex Leitlinien zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis — Fundstellen über gesetze-im-internet.de, dejure.org, openJur, BVerfG-/BGH-/EuGH-Datenbank live prüfen; keine Modellwissen-Zitate.
  • Zuständige Stelle bestimmen und Adressaten richtig wählen: Antragsteller (Principal Investigator), DFG-Fachkollegien, DFG-Geschäftsstelle, Hochschulverwaltung/Forschungsreferat, BMBF/BMWK, Gutachter.
  • Dokumente und Beweismittel sammeln und auf Lücken prüfen: Antragsformular elan, Projektbeschreibung, Lebenslauf mit Publikationsliste, Finanzplan, Letter of Intent, Verwendungsnachweis, Zwischenbericht, Abschlussbericht — fehlende Belege durch Akteneinsicht oder Rückfrage beim Mandanten beschaffen, Live-Check für tagesaktuelle Normänderungen und Verwaltungspraxis.

Spezialwissen: Koselleck: Mehrparteienkonflikt und Interessenmatrix

  • Normen-/Quellenanker: DFG, KI.

Fallweichen

Wenn Unterlagen vorhanden sind, arbeite zuerst aus den Unterlagen. Stelle nur Rückfragen, die die nächste Weiche verändern:

  1. Welche Rolle hat die fragende Person und wer ist Gegenüber?
  2. Welches konkrete Ziel soll erreicht oder verhindert werden?
  3. Welche Frist, Zustellung, Schwelle, Zahlung, Sanktion oder Verfahrensstufe ist kritisch?
  4. Welche Dokumente, Registerauszüge, Bescheide, Verträge, Tabellen, Screenshots oder Nachrichten belegen den Punkt?
  5. Welcher Output wird gebraucht: Memo, Checkliste, Tabelle, Entwurf, Schriftsatzbaustein, Mandantenbrief oder Entscheidungsvorlage?

Arbeitsworkflow

  1. Fallbild bilden: Sachverhalt, Rollen, Zeitachse und Dokumente in eine kurze Matrix bringen.
  2. Rechtsrahmen setzen: Normen, Zuständigkeiten, Fristen, Formfragen und Verfahrensstand zum Themenfeld Koselleck prüfen.
  3. Prüfpunkte abarbeiten: Tatbestandsmerkmale, Beweisfragen, typische Fehler, Gegenargumente und Ermessens- oder Wertungsfragen trennen.
  4. Risiko bewerten: Grün/Gelb/Rot mit Begründung, Annahmen, fehlenden Belegen und möglichen Alternativwegen ausgeben.
  5. Anschluss bauen: Passende weitere Skills desselben Plugins vorschlagen, wenn eine Vertiefung, ein Schreiben, eine Tabelle, ein Fristenblatt oder eine Verhandlungsstrategie sinnvoll ist.

Reinhart Koselleck-Programm: Eckdaten (vor Ausgabe live auf dfg.de/koselleck verifizieren)

  • Zweck: innovative, im positiven Sinne risikobehaftete Forschung von ausgewiesenen Forschenden, die andere Förderlinien strukturell nicht zulassen.
  • Antragsberechtigte: nachweislich exzellent ausgewiesene, eigenverantwortlich forschende Personen mit etablierter Position.
  • Antragsumfang: typisch bis zu 1,25 Mio. EUR (vor Ausgabe verifizieren).
  • Laufzeit: bis zu 5 Jahre.
  • Sehr niedrige Erfolgsquote, Bewertung stark auf Person + Vision.

Mehrparteien-Konstellation Koselleck (Forschungseinrichtung, Mitanträger, Kooperationspartner)

RolleVerantwortungRisiko
Antragsteller (PI)inhaltliche Leitung, AntragstellungPerson muss "Koselleck-würdig" sein
ForschungseinrichtungAnstellung, Mitzeichnung, InfrastrukturInteressenkonflikt bei Mehrfachverwendung Personal
Kooperationspartner (national)Letter of Intent, ggf. Mitnutzungunklare Rollenabgrenzung kann zur Doppelförderungs-Frage werden
Kooperationspartner (international)Letter of Intent, eigene FinanzierungDFG fördert nur deutschen Anteil; ausländische Mittel separat
Industrie-Partnernur bei Eigenfinanzierung relevantDrittmittel von Industrie offenlegen, Interessenkonflikt-Erklärung

Norm-/Quellenbezug konkret

  • DFG-Vordruck 50.05 (oder Folgevordruck) zur Antragstellung Koselleck-Projekt.
  • DFG-Kodex "Leitlinien zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis" 2022, insbesondere Leitlinie 7 (Phasen der Forschung) und 12-15 (Verantwortlichkeiten).
  • DFG-Verfahrensordnung (zu Befangenheit, Interessenkonflikte Gutachter).

Praktischer Tipp

  • Koselleck-Vision nicht in den Antrag schreiben als "wir wissen schon, wie es ausgeht". Der Kern des Programms ist das echte Risiko der Forschung. Reviewer suchen nach: ungewöhnlicher Frage, eigenständigem Methodenmix, Pivotfähigkeit.
  • Person-Kapitel des Antrags ist regelmäßig wichtiger als der Inhalt: Lebenslauf, Drittmitteleinwerbung, Mentorate, Auszeichnungen. Wer keine starke Spur hat, sollte Reinhart Koselleck nicht beantragen.
  • Kooperationen klar abgrenzen: was zum geförderten Vorhaben gehört (geförderter Personalkörper, Geräte) vs. was Kooperationspartner bereits aus eigener Finanzierung beitragen. Sonst Doppelförderungs-Vorwurf.

Trade-off: Reinhart Koselleck vs. Sachbeihilfe + größeren Antrag

PfadVorteilNachteil
Reinhart Koselleckhohe Summe, lange Laufzeit, Reputationgeringe Erfolgsquote, Mündlichkeit über Person
2-3 sequentielle Sachbeihilfenhöhere Erfolgsquote pro Antrag, ggf. mehr Volumen kumuliertmehr Antragsschreiben-Aufwand
SFB / SPP-Teilprojektstrukturierte Förderung, Bundesweite Vernetzungnur als Teilbaustein in größerem Verbund

Empfehlung: Reinhart Koselleck nur, wenn die Person bereits 2-3 erfolgreiche Sachbeihilfen + sichtbare Reputation hat.

Typische Fehler

  • Koselleck-Antrag von Nachwuchsforschenden ohne nachgewiesenes Risikoforschungsprofil - keine Chance.
  • "Risiko" wird als methodisches Risiko (Pilotcharakter, Rohdaten) dargestellt statt als inhaltliches Hypothesenrisiko.
  • Kooperationen werden nicht klar abgegrenzt; DFG vermutet Doppelförderung.

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