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Look feel matter file

Skill Klotzkette/claude-fuer-deutsches-recht/corporate-kanzlei/skills/look-feel-matter-file

Wenn es um Corporate-Cowork-Look — Design und Ausgabestandard in Corporate-Kanzlei geht: prüft Frist, Form, Zuständigkeit, Rechtsweg und Sofortmaßnahmen; liefert eine Fristen- und Risikoampel mit Sofortschritten. Auswahlstichwort: Look Feel Matter File; Arbeitsfeld: Corporate-Kanzlei.From its SKILL.md

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npx -y skills add Klotzkette/claude-fuer-deutsches-recht --skill look-feel-matter-file

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SKILL.md

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Corporate-Cowork-Look — Design und Ausgabestandard

Arbeitsweg

  • Rolle, Ziel und gewünschtes Arbeitsprodukt klären: Wer handelt, welche Entscheidung steht an, welche Frist läuft und welcher Output wird gebraucht?
  • Fristen und Eilrisiken zuerst markieren: nur die Fristen des konkreten Rechtsgebiets und der Akte verwenden; Widerspruch, Klage, Einspruch, Rechtsmittel, Verjährung, Verwirkung, Rüge-, Anzeige-, Anmelde- und Ausschlussfristen strikt trennen und nie aus einem anderen Fachgebiet übernehmen.
  • Tragende Normen verifizieren: BRAO, BORA, FAO, BNotO, StBerG, WPO, PAO; AO §§ 38, 42, 90, 93, 153, 162, 164, 169-171, 173, 233a, 370-378, UStG, EStG, KStG, GewStG, GrEStG, ErbStG, FGO; StaRUG — Fundstellen über gesetze-im-internet.de, dejure.org, openJur, BVerfG-/BGH-/EuGH-Datenbank live prüfen; keine Modellwissen-Zitate.
  • Zuständige Stelle bestimmen und Adressaten richtig wählen: Mandant, Gegner, zuständige Behörde oder Gericht, Sachverständige, ggf. EU-/internationale Stelle (siehe Skill-Detail).
  • Dokumente und Beweismittel sammeln und auf Lücken prüfen: Verwaltungsakte, Vertragsurkunden, Schriftsätze, Bescheide, Protokolle, Sachverständigengutachten und externe Beweismittel des Fachgebiets — fehlende Belege durch Akteneinsicht oder Rückfrage beim Mandanten beschaffen, Live-Check für tagesaktuelle Normänderungen und Verwaltungspraxis.

Fachlicher Kern — Gesellschaftsrecht und Corporate Law

  • Problemfokus dieses Skills: Bleibe beim konkreten Titel Corporate-Cowork-Look — Design und Ausgabestandard und löse die dort angelegte Fachfrage; arbeite mit konkreten Tatbestandsmerkmalen, Beweisfragen und dem unmittelbar benötigten Arbeitsprodukt. Routingfragen bleiben Hilfsmittel, wenn Frist, Zuständigkeit oder Verfahrensart offen sind.
  • Arbeitsmodus: Erst Gesellschaftsform, Organ, Beschlussweg, Vertretung, Registerlage, wirtschaftliches Ziel und Minderheitenposition sortieren; dann Treuepflicht, Kapitalerhaltung, Haftung, Transaktions-Closing und Beweis-/Vollzugsrisiko prüfen.
  • Outputpflicht: Beschluss-/Listenmatrix, Register-To-do, Board-/Beiratsvorlage, Closing-CP-Liste, Treuepflicht-Red-Team, Geschäftsführerhaftungsmemo oder Mandanten-Decision-Paper.
  • Fehlerbremse: Tragende Normen/Entscheidungen live oder aus der Akte verifizieren; Rechtsprechung nur mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und frei prüfbarer Quelle. Keine BeckRS-, juris-, Kommentar- oder Aufsatz-Blindzitate aus Modellwissen.

Fachkern: Corporate-Cowork-Look — Design und Ausgabestandard

  • Corporate-Aufgabe (Corporate-Cowork-Look — Design und Ausgabestandard): Definiert die visuelle Oberflaeche für Partner, Counsel und Associates. Ruhig, edel, blaeulich-silbern; Orange für Entscheidungspunkte. Statuskarten, Ampeln und dichte Deal-Information statt Marketing. Keine Spielerei, keine Dekoration.
  • Norm-/Dealanker: GmbHG, AktG, HGB, BGB, UmwG, Registerrecht, Beurkundung, Signing/Closing-Mechanik, Beschlusslage, Vollmachten, Datenraum und Haftungsallokation fallbezogen trennen.
  • Entscheidende Weiche: Gesellschaftsrechtliche Wirksamkeit, Dealprozess, Mandatsführung, Gremienfreigabe, Dokumentenbeweis und Eskalation nicht vermischen.
  • Arbeitsprodukt: Partnerfähiges Memo, Closing-/Action-Liste, Redline-Hinweis oder PMO-Board mit Verantwortlichen und Blockern.

Wann wird dieser Skill aufgerufen

Typische Auslöser:

  • "Ich habe hier Corporate-Cowork-Look — Design und Ausgabestandard und brauche einen belastbaren nächsten Schritt."
  • "Bitte prüfe das aus Sicht der Gesellschaft, Geschäftsführung, Gesellschafter oder Inhouse-Rechtsabteilung."
  • "Mach daraus eine Beschlussvorlage, Partnernotiz, Mandantenmail oder Organunterlage."
  • "Welche Register-, Beschluss-, Compliance- oder Fristpunkte fehlen noch?"

Nicht dieser Skill ist vorrangig, wenn zuerst die Gesellschaftsakte selbst angelegt, die Mandatsrolle bestimmt oder ein unklarer Upload triagiert werden muss. Dann beginne mit /corporate-kanzlei:corporate-kanzlei-kommandocenter oder /corporate-kanzlei:corporate-kanzlei-matter-file. Wenn der Nutzer nur eine Kurzfassung für interne Abstimmung will, arbeite bewusst kürzer und liefere keine lange Prüfarchitektur.

Voraussetzungen und Kontext laden

Lies zuerst, falls vorhanden, den Matter-Workspace unter ~/.config/claude-fuer-deutsches-recht/corporate-kanzlei/mandate/<slug>/: mandat.md, history.md, chronologie.md, fristen.yaml und den aktuellen Dokumentenlog. Wenn kein Workspace existiert, frage nur die Mindestdaten ab: Gesellschaft, Rechtsform, Rolle, Organstatus, Beschluss-/Registerlage, Frist, gewünschter Output und ob börsen-, konzern- oder regulierungsrelevante Bezüge bestehen.

Benötigte Unterlagen:

  • Mandats-/Gesellschaftsprofil, Organigramm, Rollenmatrix und Eskalationskette.
  • Kommunikationskanäle, Vertraulichkeitsstufen, Review-Gates und Beschlusskalender.
  • Vorlagen für Board Paper, Beschlussvorlage, Statusbericht und Billing Narrative.

Arbeite mit diesen Variablen: gesellschaft, rolle, organ, beschlussdatum, registerstand, frist_oder_closing, materiality_threshold, owner, source_tag.

Workflow

  1. Corporate-Kontext fixieren. Bestimme Gesellschaft, Rechtsform, Organrolle, Anlass, Beschluss-/Registerstand und Entscheidungsempfänger. Wenn Rolle oder Rechtsform fehlen, frage genau eine Rückfrage; bei Fristdruck arbeite mit [Annahme - prüfen] weiter.
  2. Quellen inventarisieren. Liste Dokumente mit Datum, Version, Quelle, Register-/Urkunden-ID und Vertraulichkeitsstufe. Markiere Uploads als [Mandant], Register als [Register], Gerichts-/Behördenquellen als [Primärquelle] und Modellwissen als [Modellwissen - prüfen].
  3. Organ- und Kompetenzebene trennen. Unterscheide Geschäftsführung/Vorstand, Gesellschafterversammlung/Hauptversammlung, Aufsichtsrat/Beirat, Konzernleitung, Notar und Registergericht.
  4. Materiality-Schwelle setzen. Fehlt eine Vorgabe, arbeite mit Ampel: Nichtigkeit/Unwirksamkeit, Anfechtungs-/Haftungsrisiko, Registerhindernis, Zustimmungserfordernis, Housekeeping.
  5. Normenprüfung durchführen. Prüfe die unten genannten Normgruppen bezogen auf den konkreten Corporate-Schritt: Zuständigkeit, Form, Frist, Mehrheit, Vollmacht, Registerfähigkeit, Haftung und Beweisquelle.
  6. Belegkette bauen. Jede wesentliche Aussage braucht Quelle, Dokument, Fundstelle und Unsicherheitsmarker. Keine Fundstelle erfinden. Wenn Registerauszug, BGH-/EuGH-Entscheidung oder Behördenpraxis nicht abrufbar ist, steht [zu verifizieren].
  7. Risikomatrix erstellen. Gib pro Punkt aus: Sachverhalt, Rechtsfrage, Norm, Subsumtion, Risikoampel, Rechtsfolge, empfohlene Aktion, Owner, Deadline und Folge-Skill.
  8. Draft oder Review-Gate wählen. Wenn die Tatsachen reichen, liefere den gewünschten Output. Wenn nicht, liefere eine Information-Request-Liste oder eine Partner-/Organvorlage mit genau den offenen Entscheidungen.
  9. Hand-off vorbereiten. Überführe Findings in Beschlussentwurf, Board Paper, Registeranmeldung, SPA-Markup, CP-Tracker, Mandantenmail oder Closing Bible. Verweise auf den konkreten Anschluss-Skill unten.
  10. Abschlusskontrolle. Prüfe: keine ungeprüften Aktenzeichen, keine BeckRS-Blindzitate, keine automatische Außenkommunikation, keine vertraulichen Informationen außerhalb des Need-to-know-Kreises.

Prüfraster im Gutachtenstil

Obersatz: Zu prüfen ist, ob der im Skill bearbeitete Corporate-Schritt gesellschaftsrechtlich wirksam, registerfähig, organschaftlich vertretbar und für die Mandatsseite praktisch umsetzbar ist.

1. Mandats- und Rollenrahmen. Zunächst muss feststehen, wer vertreten wird: Gesellschaft, Organmitglied, Gesellschafter, Investor, Käufer, Verkäufer oder Konzernmutter. Ist die Rolle unklar, darf kein parteilicher Beschluss-, Vertrags- oder Verhandlungsoutput als final erscheinen; zulässig ist nur eine neutrale Struktur- oder Fragenliste.

2. Zuständigkeit, Form und Corporate Authority. Bei Anteils-, Beschluss- und Strukturmaßnahmen sind Vertretungsmacht, Zustimmungserfordernisse, Mehrheit, Form und Registerlage zu prüfen. Relevanter Kern:

  • BRAO § 43a, BORA § 3 und BRAO § 49b für Verschwiegenheit, Konflikt und Honorar.
  • GwG §§ 10 ff. für Mandatsannahme und wirtschaftlich Berechtigte.
  • DSGVO Art. 5, 6, 25 und 32 für Datenminimierung, Rollen und Sicherheit.
  • BGB §§ 611a, 675 und 280 für Beratungs- und Haftungsrahmen.

3. Organ- und Zuständigkeitsprüfung. Nur wenn der konkrete Arbeitsschritt eine Organentscheidung vorbereitet, Zuständigkeit, Zustimmungsvorbehalte, Interessenkonflikte, Informationsgrundlage und Dokumentation prüfen. Der fachlich passende Haftungs- oder Board-Paper-Skill liefert die dafür einschlägige Rechtsprechung; ARAG/Garmenbeck ist kein Universalanker.

4. Register- und Gesellschafterlistenlogik. Nur bei GmbH-Anteilen, Einziehung, Vollmachtskette oder streitiger Legitimation Paragraf 16 und 40 GmbHG sowie Registerstand und materielle Berechtigung getrennt prüfen. Ohne solche Title- oder Legitimationsfrage diesen Prüfstrang auslassen.

5. Vollzugshindernisse. Wenn Fusionskontrolle, AWV/FDI, MAR, GwG, Sanktionen, Bankzustimmung, Satzungszustimmung oder branchenspezifische Genehmigungen berührt sind, muss das Ergebnis lauten: Anmeldung erforderlich? Vollzugsverbot? Registerhindernis? Beschlussmangel? Long-Stop-Date gefährdet? Bußgeld-, Nichtigkeits- oder Haftungsfolge?

6. Subsumtion. Subsumtion erfolgt dokumentennah. Beispiel: § 15 GmbHG notarielle Form erfüllt? nur bejahen, wenn Entwurf/Urkunde/Notarbestätigung vorliegt. § 46 GmbHG Zustimmung erforderlich? nur bejahen, wenn Satzung, Geschäftsordnung und Maßnahme geprüft sind.

Zwischenergebnis: Formuliere als Ampel: grün mit Beleg, gelb mit offener Information, rot mit Handlungssperre. Rot bedeutet im Corporate-Kontext: nicht beschließen, nicht anmelden, nicht signieren, nicht closen oder nicht extern versenden, bevor Partner, Organ oder Spezialist freigegeben hat.

Output-Module

  • Corporate-Vermerk: Kurzbild, Sachverhalt, Normen, Subsumtion, Risikoampel, Empfehlung.
  • Beschluss-/Board-Paper-Modul: Zuständigkeit, Beschlussvorschlag, Informationsgrundlage, BJR-Dokumentation, Anlagenliste.
  • Issue List: Finding, Quelle, Risiko, Rechtsfolge, Register-/Vertragsfolge, Owner, Deadline.
  • Information Request: konkrete Fragen an Mandant, Organ, Notar, Registerteam, Steuerberater oder Gegenseite.
  • Matter-Update: kurzer Eintrag für history.md und ggf. Frist-/Owner-Eintrag für fristen.yaml.

Quellen und Zitierregel

Nutze nur frei prüfbare Quellen oder vom Nutzer bereitgestellte/lizenzierte Quellen. Rechtsprechung nur mit Gericht, Entscheidungsdatum, Aktenzeichen und Link auf dejure.org, openjur.de, bundesgerichtshof.de, bundesverfassungsgericht.de, curia.europa.eu oder eur-lex.europa.eu. Keine BeckRS-Alleinzitate, keine anwalt24-Belege, keine erfundenen Randnummern. Quellen-Tags: [Mandant], [Register], [BGH-Datenbank], [dejure.org], [EUR-Lex], [Web-Recherche - prüfen], [Modellwissen - prüfen].

Hand-Off zu anderen Skills

Nach diesem Skill weiter mit:

  • /corporate-kanzlei:corporate-kanzlei-deal-intake - wenn ein neues Corporate- oder Transaktionsmandat vollständig aufgenommen werden muss.
  • /corporate-kanzlei:corporate-kanzlei-matter-file - wenn Gesellschaftsprofil, Workstreams, Fristen und Dokumentenlog in eine laufende Akte geschrieben werden sollen.
  • /corporate-kanzlei:corporate-kanzlei-kommandocenter - wenn mehrere Corporate-Workstreams konkurrieren und der nächste Primärpfad neu bestimmt werden muss.
  • /corporate-kanzlei:corporate-kanzlei-steps-plan-pmo - wenn Termine, Beschlüsse, CPs, Freigaben und Owner in einen belastbaren Plan müssen.
  • /corporate-kanzlei:corporate-kanzlei-datenraum-aufbau - wenn Dokumente, Datenraumlücken oder Clean-Room-Fragen der nächste Engpass sind.

Was dieser Arbeitsgang nicht macht

  • Er ersetzt keine Partner-, Organ- oder Mandantenentscheidung über Beschluss, Signing, Registeranmeldung oder Closing.
  • Er führt keine automatische Außenkommunikation an Gegenseite, Behörde, Notar, Registergericht, Datenraumteilnehmer oder Mandant aus.
  • Er behauptet keine Registerlage, Behördenpraxis oder Rechtsprechung ohne prüfbare Quelle.
  • Er vermischt nicht Corporate-Befund, Vertragsrisiko und wirtschaftliche Bewertung; diese Ebenen bleiben getrennt.
  • Er trifft keine steuerliche, kartellrechtliche, sanktionsrechtliche oder ausländische Rechtsaussage final ohne Spezialisten-Review.
  • Er behandelt vertrauliche Daten nur innerhalb des Need-to-know-Kreises und markiert sensible Informationen für Clean-Room oder Insiderlisten.

Berufsrechtliche Hinweise

Vor Mandatsarbeit sind Interessenkonflikte nach § 43a BRAO und § 3 BORA, Verschwiegenheit nach § 43a Abs. 2 BRAO, Vergütungsrahmen nach § 49b BRAO und GwG-Sorgfaltspflichten zu beachten. Bei personenbezogenen Daten gelten DSGVO Art. 5, 6, 25 und 32. Bei Drittakten, Datenräumen, Akteneinsicht oder Clean-Room-Material ist der Zweckbindungsrahmen zu prüfen; Material aus einem Mandat darf nicht stillschweigend in ein anderes Mandat übernommen werden.

Bisheriger Skill-Kern, integriert und weiterzuverwenden

Corporate-Cowork-Look — Design und Ausgabestandard

Triage — kläre vor der Ausgabegestaltung

  1. Wer ist der Adressat — Partner/Counsel intern, Mandant, Gegenpartei, Aufsichtsrat oder Gericht?
  2. Welches Ausgabeformat ist gefordert — Deal-Karte, Statusbericht, Präsentation, Protokoll, Schriftsatz?
  3. Vertraulichkeitsstufe — intern, mandantenvertraulich, nur Partner?
  4. Enthält die Ausgabe rote Schwellen oder Risiken, die optisch hervorgehoben werden müssen?
  5. Ist die Ausgabe für ein Board Meeting oder Gremium bestimmt, das besonders klare Struktur braucht?

Designprinzipien

Farbpalette

ElementFarbe / StilVerwendung
Hintergrund HauptflächeSehr helles Blaugrau (#F0F4F8)Standardhintergrund aller Ausgaben
PrimärtextTiefdunkelblau (#1A2B4A)Fließtext, Tabelleninhalt, Überschriften
Akzent — EntscheidungspunkteWarmes Orange (#E87722)Rote Schwellen, offene Punkte, Deadlines, Freigabe
Akzent — Navigation / LinksMittelblau (#2B6CB0)Skill-Links, Anker, Querverweise
Tabellenhintergrund (gerade Zeilen)Sehr helles Blau (#EBF4FF)Lesbarkeit bei dichten Tabellen
Statusampel Grün#38A169Workstream auf Kurs
Statusampel Gelb#D69E2EVerzögerung, Klärungsbedarf
Statusampel Rot#E53E3EKritisch, rote Schwelle ausgelöst
Vertraulich-MarkierungOrange auf DunkelblauDeckblatt, Kopfzeile

Typografie

  • Überschriften (H1-H3): Serifenlos, Gewicht Bold/SemiBold; keine kursiven Überschriften.
  • Fließtext: Serifenlos, Regular; Zeilenlänge max. 90 Zeichen.
  • Tabellenkopf: Bold, Kleinschrift ODER Normalschrift mit Unterstreichung.
  • Hervorhebungen: Fett für Norm-/Aktenzeichen und Entscheidungspunkte; kursiv nur für Zitate.
  • Zahlen / Beträge: Tausenderpunkt (1.000), Dezimalkomma (12,82 EUR), kein Apostroph.

Struktur und Layout

  • Statuskarten bevorzugen: kompakte Tabelle mit Phase / Owner / Deadline / Risiko / Aktion.
  • Kein Fließtext-Wust: maximal 3 Sätze pro Absatz; dann Tabelle oder Liste.
  • Aufzählungen mit genau einem Gedanken pro Zeile; keine Schachtelsätze.
  • Jeder Ausgabeblock hat eine sichtbare Überschrift (H2 oder H3).
  • Deal-Karten immer mit Ampelstatus; Risikostatus immer explizit.

Ausgabestandards nach Adressat

AdressatTonfallLängeBesonderheit
Partner / Counsel internSachlich-juristisch, präziseKurz bis mittelDeal-Karte + offene Punkte; keine Erklärungen
Associate internAnleitend, strukturiertMittelWorkflow-Schritte; Hinweise auf Normen und Muster
MandantVerständlich-erklärendMittel bis langKein Fachjargon ohne Erläuterung; Handlungsempfehlung klar
Aufsichtsrat / GremiumSachlich, executiveKurzExecutive Summary zuerst; Details in Anlage
GegenparteiSachlich oder scharf-fristsetzendKurz bis mittelKeine Konzessionen außer explizit gewünscht
GerichtFormal-juristischVariabelSchriftsatz-Format; Anträge zuerst

Schritt-für-Schritt-Workflow

  1. Adressat und Format bestimmen — Ausgabe auf Tabelle oben anpassen.
  2. Vertraulichkeitsstufe prüfen — Deckblatt oder Kopfzeile mit Vertraulichkeitsmarkierung.
  3. Risikoelemente identifizieren — rote Schwellen und offene Punkte farblich abheben (Orange).
  4. Struktur aufbauen: Executive Summary → Statusampel → Hauptinhalt → Offene Punkte → Freigabegrad.
  5. Tabellen bevorzugen — überall wo mehr als 3 Items verglichen werden.
  6. Qualitätscheck: Text ohne Fließtextblöcke > 5 Zeilen? Ampelstatus sichtbar? Freigabegrad angegeben?
  7. Ausgabe finalisieren — Version, Datum, Ersteller, Freigabestatus im Footer.

Output-Template Standardausgabe Deal-Dokument

Adressat: Deal-Team / Mandant (anpassen) — Tonfall sachlich-präzise

[VERTRAULICH — NUR FÜR INTERNE VERWENDUNG / MANDANTENVERTRAULICH]

TITEL: [Bezeichnung des Dokuments]
Mandat: [Mandatsname / Kürzel]
Datum: [TT.MM.JJJJ]
Version: [Nr.]
Ersteller: [Name, Funktion]
Freigabe: [Name, Funktion, Datum oder "ausstehend"]

─────────────────────────────────────────────────────────────
EXECUTIVE SUMMARY
[2-3 Sätze: Kernbotschaft, wichtigste Risiken, empfohlene Aktion]
─────────────────────────────────────────────────────────────

STATUSÜBERSICHT
| Workstream | Status | Owner | Nächste Aktion | Deadline |
|-----------|--------|-------|----------------|---------|
| [WS 1] | GRÜN | [Name]| [Aktion] | [Datum] |
| [WS 2] | GELB | [Name]| [Aktion] | [Datum] |
| [WS 3] | ROT | [Name]| [Aktion — DRINGEND] | [Datum] |

─────────────────────────────────────────────────────────────
HAUPTINHALT
[Abschnitte mit H2-Überschriften; Tabellen bevorzugen]
─────────────────────────────────────────────────────────────

ROTE SCHWELLEN / ENTSCHEIDUNGSPUNKTE
[ ] [Schwelle 1: Beschreibung — Owner, Frist]
[ ] [Schwelle 2: Beschreibung — Owner, Frist]

OFFENE PUNKTE
| Nr. | Punkt | Owner | Frist | Eskalation |
|----|-------|-------|-------|------------|
| 1 | [Punkt] | [Name] | [Datum] | [Stufe] |

─────────────────────────────────────────────────────────────
Freigabegrad: [Entwurf / Freigegeben / Vertraulich]
Nächste Review: [Datum]

Rote Schwellen (Design)

  • Text überlappt Tabellen oder Karten → Struktur korrigieren; Tabelle in eigenem Block.
  • Ampel- oder Freigabestatus fehlt → Deal-Karte unvollständig; Ampelzeile ergänzen.
  • Unerklärte Farben oder dekorative Flächen ohne Informationsgehalt → entfernen; Farbe hat semantische Bedeutung.
  • Fließtextblock > 5 Zeilen ohne Strukturierung → in Tabelle oder nummerierte Liste umwandeln.
  • Vertraulichkeitskennzeichnung fehlt bei mandantenvertraulichem Dokument → sofort ergänzen.

Übergabe an andere Skills

  • corporate-kanzlei-kommandocenter — Deal-Karte im Corporate-Cowork-Format
  • corporate-kanzlei-board-paper-business-judgment — Board Paper in diesem Design-Standard
  • corporate-kanzlei-billing-narratives — Billing-Output gemäß Design-Standard
  • corporate-kanzlei-output-versand-signing — Versandpaket im Corporate-Cowork-Format

Quellen und Vertiefung

  • Keine spezifischen Rechtsnormen; Design-Standard ist prozessual, nicht materiell-rechtlich.
  • Referenz: Corporate-Cowork-Designsystem (assets/templates/cowork-ma-designsystem.md)
  • Vorlagen: assets/templates/cowork-ma-dashboard.md, assets/templates/workflow-statuskarte.md

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