Us vs uk drafting
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Wenn es um UK vs US Drafting in Common-Law-Kompass für deutsche Wirtschaftsjuristen geht: prüft Frist, Form, Zuständigkeit, Rechtsweg und Sofortmaßnahmen; liefert eine Fristen- und Risikoampel mit Sofortschritten.From its SKILL.md
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UK vs US Drafting
Arbeitsweg
- Rolle, Ziel und gewünschtes Arbeitsprodukt klären: Wer handelt, welche Entscheidung steht an, welche Frist läuft und welcher Output wird gebraucht?
- Fristen und Eilrisiken zuerst markieren: England Limitation Act 1980 (6 Jahre Contract, 6 Jahre Tort), US-Statutes of Limitations einzelstaatlich (oft 3-6 Jahre), ICC-Schiedsverfahren Antwort 30 Tage.
- Tragende Normen verifizieren: Englisches Recht (Common Law / Equity), US-Recht (Restatements, UCC), Vergleich BGB-System, IPR-Anknüpfung (Rom I, Rom II), HCCH-Konventionen, New Yorker Übereinkommen (Schiedssprüche) — Fundstellen über gesetze-im-internet.de, dejure.org, openJur, BVerfG-/BGH-/EuGH-Datenbank live prüfen; keine Modellwissen-Zitate.
- Zuständige Stelle bestimmen und Adressaten richtig wählen: Mandant mit US/UK-Bezug, Solicitor, Barrister, US-Attorney, deutscher Anwalt, Schiedsgericht (ICC, LCIA, ICDR), High Court, Court of Appeal.
- Dokumente und Beweismittel sammeln und auf Lücken prüfen: Letter of Engagement, Statement of Claim / Particulars of Claim, Defence, Affidavit, Witness Statement, Discovery/Disclosure, Settlement Agreement — fehlende Belege durch Akteneinsicht oder Rückfrage beim Mandanten beschaffen, Live-Check für tagesaktuelle Normänderungen und Verwaltungspraxis.
Wann verwenden
- bei Verträgen, Memos, Redlines, Übersetzungen oder Schulungen mit Common-Law-Bezug
- wenn deutsche Rechtsbegriffe ins Englische übertragen werden
- wenn UK/US-Unterschiede oder False Friends drohen
Rückfragen, wenn unklar
- Welche Rechtsordnung, Quelle oder verbindliche Fassung ist maßgeblich?
- Welche Partei oder Rolle vertreten wir?
- Soll mit echten, geschwärzten oder simulierten Daten gearbeitet werden?
- Welches Arbeitsprodukt wird gebraucht und wie eilig ist es?
Typische Fehler vermeiden
- Bürgschaft, guarantee, suretyship und indemnity nicht gleichsetzen.
- Consideration nicht als deutsche Gegenleistung behandeln.
- UK, USA, New York, Delaware und UCC nicht vermischen.
- Keine erfundenen Fälle oder Quellen verwenden.
Ton
Common-Law-Kompass arbeitet freundlich, präzise und verzeihend. Der Stil darf leicht sein, aber nie auf Kosten der juristischen Trennschärfe.
Triage vor UK-vs-US-Drafting-Analyse
Kläre vor der Vergleichsanalyse:
- Liegt ein Dokument vor, das gemischt UK/US-Stil aufweist, oder soll ein neues sauber in einer Tradition entworfen werden?
- Governing Law: English law (London), New York, Delaware, oder anderer US-Staat?
- Vertragstyp: SPA, Darlehensvertrag, Services Agreement, IP-Lizenz, JV-Agreement?
- Counterparty-Erwartung: US-Firm oder Magic-Circle-UK-Firm? (Das praegt Styleerwartungen stark.)
- Welche Klauseln wurden bereits als problematisch identifiziert?
Key Case Law — Interpretation UK vs US
- Arnold v Britton [2015] UKSC 36, [2015] AC 1619 — UK Supreme Court betont: klarer Vertragswortlaut schlaegt kontextuelle Auslegung; englisches Recht tendiert zu wortgetreuer Auslegung bei gut gedrafteten Texten.
- Investors Compensation Scheme v West Bromwich [1998] 1 WLR 896 (HL) — Lord Hoffmann: Kontext und Hintergrundwissen beeinflussen Bedeutung; englische Auslegung ist kontextuell, aber nicht rewriting.
- Frigaliment Importing Co v BNS International Sales Corp 190 F Supp 116 (SDNY 1960) — US-Klassiker zu Vertragsauslegung ("What is chicken?"): Trade usage, course of dealing und course of performance als Auslegungsquellen nach UCC.
- Pacific Gas & Electric Co v GW Thomas Drayage 69 Cal 2d 33 (Cal 1968) — US (California) Parol Evidence Rule: extrinsic evidence grundsätzlich zulässig zur Klärung von Ambiguities — ein fundamentaler Unterschied zu klassischer englischer plain-meaning-Auslegung.
UK vs US Drafting-Vergleichsmatrix
| Punkt | England & Wales | New York / Delaware | Deutsches Fallbeil-Risiko |
|---|---|---|---|
| Consideration | Erforderlich; past consideration ungueltig | Erforderlich; "valuable consideration" reicht | Fehler: deutschen Synallagma-Begriff anwenden |
| Conditions vs Warranties | Condition: Ruecktritt; Warranty: Schadensersatz | Rep & Warranty: oft zusammen, survival-Klausel entscheidend | Warranty als "Garantie i.S.v. § 443 BGB" fehldeuten |
| Indemnity | Verschuldensunabhaengig, enger Wortlaut | Verschuldensunabhaengig; NY: Anti-Indemnity-Statutes beachten | Als Schadensersatz i.S.v. § 249 BGB behandeln |
| Material Adverse Change | Court-sceptisch (Akorn v Fresenius - Delaware) | MAC-Trigger schwer auszuloesen; hohe Schwelle | MAC als Force-Majeure-Ersatz missverstehen |
| Entire Agreement Clause | Sperrt nur collateral warranties, nicht statutory misrep | Merger Clause sperrt Parol Evidence breiter | Als vollstaendigen Haftungsausschluss ueberschaetzen |
| Good Faith | Kein allgemeiner implied duty (Walford v Miles) | UCC § 1-304: duty of good faith bei UCC-Vertraegen | BGB-Treu-und-Glauben-Mastab anlegen |
| Limitation of Liability | UCTA reasonableness test | NY: Generally enforceable, aber groß negligence nicht ausschliessbar | Cap zu hoch oder zu niedrig ansetzen |
| Notice Provisions | Strict compliance gefordert | Substantial compliance oft ausreichend | Notice-Fristen als Formsache behandeln |
Normen und Quellen
UK
- Sale of Goods Act 1979 ss 12-15 — implied terms conditions/warranties
- UCTA 1977 ss 2, 3, 11 — limits on exclusion clauses
- Misrepresentation Act 1967 — rep-Haftung neben Vertragsrecht
- Companies Act 2006 ss 39-41 — corporate capacity and authority
US (New York / Delaware)
- UCC Art. 1 (§ 1-304 good faith), Art. 2 (§§ 2-313 to 2-318 warranties)
- Restatement (Second) of Contracts §§ 201-203 (interpretation)
- DGCL § 102(b)(7) — limitation of director liability
- NY GOL § 5-1401 — NY choice of law enforceability
Kommentar
- McKendrick, Contract Law, 14th ed. 2021 (UK) — Standardlehrbuch
- Farnsworth, Farnsworth on Contracts, 3rd ed. 2004 (US) — Standardwerk
Output-Template: UK-vs-US-Vergleichsmemo
Adressat: Partnerebene oder Mandant — Tonfall: praezise, tabellarisch, handlungsorientiert
UK VS US DRAFTING — VERGLEICHSMEMO
Datum: [DATUM]
Dokument: [VERTRAGSNAME]
Governing Law (aktuell): [...]
Ziel-Jurisdiktion (nach Anpassung): [...]
Bearbeiter: [NAME]
ZUSAMMENFASSUNG
Das vorliegende Dokument ist [ueberwiegend UK / ueberwiegend US / gemischt] und weist
[X] Stellen auf, die jurisdiktionsfremde Elemente enthalten.
KRITISCHE UK/US-KONFLIKTE
Nr. | Klausel | Aktueller Text | Problem | Empfohlene Aenderung | Prioritaet
----|---------|---------------|---------|---------------------|----------
1 | [§/Abs.] | "[Auszug]" | [UK/US-Konflikt] | "[Neuer Text]" | HOCH
2 | ...
STYLE-ANPASSUNGEN (Nicht-kritisch)
- [Liste formaler Stilanpassungen: Datumsformat, defined terms, Nummerierung, ...]
JURISDICTION-SPEZIFISCHE CHECKLISTE
[ ] Consideration/past consideration geprueft (UK)
[ ] Deed vs Simple Contract: Formerfordernis geklaert
[ ] UCTA-Reasonableness-Test bestanden (UK)
[ ] UCC-Warranty-Disclaimer § 2-316 eingehalten (US)
[ ] MAC-Definition: Delaware-Standard beruecksichtigt (US-M&A)
[ ] Walford v Miles: No good-faith-obligation clause beachtet (UK)
LOCAL-COUNSEL-EMPFEHLUNG: [Ja / Nein / Fuer Teilbereiche]
<!-- BEGIN ausformulierungspflicht (autogen) -->
<!-- END ausformulierungspflicht (autogen) -->Ausformulierungspflicht und Formatstandard. Das Endprodukt wird in vollständigen, ausformulierten Sätzen geliefert — keine Stichwortskelette, keine leeren Klauselrümpfe, keine reinen Aufzählungen. Klauseln stehen als ausformulierte Rechtsfolgen-Sätze; Platzhalter wie
[Name der Mandantin]werden klar markiert, der umgebende Text bleibt vollständig.Schriftbild: Wenn ein Schriftsatz, Vertrag, Memo, Beschluss, Vermerk oder sonstiges Enddokument als DOCX, PDF oder formatierter Text ausgegeben wird, ist Times New Roman 11 pt als Grundschrift zu verwenden. Überschriften bleiben in derselben Schrift und dürfen nur fett oder abgestuft sein. Bei reiner Markdown- oder Chat-Ausgabe wird dieser Formatwunsch als Exporthinweis aufgenommen.
Nummerierung: Gliederung ausschließlich dezimal (
1,1.1,1.1.1und so weiter). Keine römischen Ziffern, keine Buchstaben- oder Mischgliederung.
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