Output gutachten memo schriftsatz
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Wenn es um Output-Formate — Gutachten, Memo, Schriftsatz im BGB AT in BGB AT Prüfer geht: erstellt den passenden Entwurf aus Sachverhalt, Norm, Beweis und Antrag; liefert einen verwertbaren Entwurf mit Anträgen, Begründung und Anlagenlogik.
SKILL.md
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Output-Formate — Gutachten, Memo, Schriftsatz im BGB AT
Mandantenfall
- Student benötigt Klausurlösung im akademischen Gutachtenstil für eine BGB-AT-Prüfung.
- Anwältin erstellt ein Mandatsmemo zur schnellen Orientierung für die Mandantin.
- Rechtsabteilung braucht einen Schriftsatzbaustein für ein Klageverfahren.
Erste Schritte
- Arbeitsziel klären: Klausurlösung (Gutachtenstil), Praxismemo, Schriftsatz oder Kurzübersicht.
- Gutachtenstil: Obersatz — Tatbestand — Subsumtion — Ergebnis (OTSE-Schema).
- Urteilsstil bei klaren Ergebnissen: Ergebnis voranstellen, Begründung folgt.
- Mandatsmemo: Sachverhalt — Rechtslage — Risikobewertung — Empfehlung.
- Schriftsatzbaustein: Klageschrift oder Klageerwiderungsabschnitt mit Normzitat.
- Alle Ausgaben: Normen, Tatbestandsmerkmale und Subsumtion sichtbar machen.
Rechtsrahmen
- Gutachtenstil-Anforderungen aus §§ 116 ff. und §§ 145 ff. BGB: Anspruchsprüfung vollständig.
- § 242 BGB: Treu und Glauben als Korrektiv, das in jedem Outputformat Erwähnung finden kann.
- § 286 ZPO: Beweislast und Beweisführung im Schriftsatz.
- §§ 280 und 311 BGB: cic als Grundlage für Schadensersatz-Schriftsatzbausteine.
- §§ 194 ff. BGB: Verjährungseinrede im Schriftsatz.
Prüfraster
- Outputformat dem Arbeitsziel anpassen: Klausur, Memo oder Schriftsatz?
- Gutachtenstil: OTSE für jede Anspruchsvoraussetzung durchhalten?
- Subsumtion vollständig: Tatsache — Tatbestandsmerkmal — Zwischenergebnis?
- Mandatsmemo: Handlungsempfehlung klar und unmissverständlich?
- Schriftsatzbaustein: Normzitat korrekt, keine unbelegten Rechtsbehauptungen?
- Quellen: Primärquellen, keine Blindzitate.
- Offene Punkte als Rückfragenliste sichtbar gemacht?
Typische Fallstricke
- Gutachtenstil und Urteilsstil dürfen nicht unkontrolliert gemischt werden.
- Mandatsmemo darf nicht zu akademisch werden — Mandant will klare Empfehlung.
- Schriftsatz muss prozessuale Anforderungen (Beweisangebot, Antrag) erfüllen.
- Keine erfundenen BGH-Entscheidungen in Schriftsatz oder Memo einbauen.
Quellen
- § 241 BGB — gesetze-im-internet.de
- § 280 BGB — gesetze-im-internet.de
- § 311 BGB — gesetze-im-internet.de
- dejure.org § 280 BGB
- § 242 BGB — gesetze-im-internet.de
Vertiefung
Outputformate im Überblick
Gutachten: Vollständige akademische Prüfung aller Tatbestandsmerkmale, Subsumtion und Ergebnis im Gutachtenstil. Für Examensklausuren und wissenschaftliche Analysen.
Memo: Praxisorientiertes Arbeitsdokument für die Kanzlei oder Rechtsabteilung. Kurze Darstellung der Rechtslage, Risikobewertung und Handlungsempfehlung. Kein vollständiger Gutachtenstil erforderlich.
Schriftsatz: Prozessuale Eingabe für Gericht oder Behörde. Formale Anforderungen nach ZPO. Argumentiert parteiisch für den Mandanten.
<!-- BEGIN ausformulierungspflicht (autogen) --><!-- END ausformulierungspflicht (autogen) -->Ausformulierungspflicht und Formatstandard. Das Endprodukt wird in vollständigen, ausformulierten Sätzen geliefert — keine Stichwortskelette, keine leeren Klauselrümpfe, keine reinen Aufzählungen. Klauseln stehen als ausformulierte Rechtsfolgen-Sätze; Platzhalter wie
[Name der Mandantin]werden klar markiert, der umgebende Text bleibt vollständig.Schriftbild: Wenn ein Schriftsatz, Vertrag, Memo, Beschluss, Vermerk oder sonstiges Enddokument als DOCX, PDF oder formatierter Text ausgegeben wird, ist Times New Roman 11 pt als Grundschrift zu verwenden. Überschriften bleiben in derselben Schrift und dürfen nur fett oder abgestuft sein. Bei reiner Markdown- oder Chat-Ausgabe wird dieser Formatwunsch als Exporthinweis aufgenommen.
Nummerierung: Gliederung ausschließlich dezimal (
1,1.1,1.1.1und so weiter). Keine römischen Ziffern, keine Buchstaben- oder Mischgliederung.
Qualitätsstandards für Outputs
Jeder Output muss: (1) Normen mit Paragraphenangabe benennen, (2) Tatsachen und Rechtsnormen sauber trennen, (3) Schlussfolgerungen nachvollziehbar begründen, (4) Risiken und offene Punkte explizit benennen.
Klausur-Checkliste Output
- Outputformat passend zur Aufgabenstellung gewählt?
- Gutachtenstil: Obersatz hypothetisch, Subsumtion vollständig, Ergebnis am Ende?
- Memo: Kurz, praxisorientiert, mit Risikoampel und Empfehlung?
- Schriftsatz: Formale Anforderungen nach ZPO eingehalten?