Surrogat erloes versicherung ersatzforderung
Wenn es um Surrogat, Erlös, Versicherung und Ersatzforderung in bereicherungs-und-anfechtungsrecht-prüfer geht: prüft Frist, Form, Zuständigkeit, Rechtsweg und Sofortmaßnahmen; liefert eine Fristen- und Risikoampel mit Sofortschritten.From its SKILL.md
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Surrogat, Erlös, Versicherung und Ersatzforderung
Einsatzbereich
Anwendungsfall: an die Stelle des Erlangten ein Ersatzwert getreten sein kann. Der Skill zwingt zu einer vermögensorientierten Prüfung: erst Vorteil und Zurechnung, dann Rechtsgrund und Behaltensgrund, zuletzt Umfang, Einreden und prozessuales Ziel.
Triage — zuerst klären
- Was war ursprünglich erlangt und was ist heute noch vorhanden?
- Welche Nutzungen, Surrogate, Erlöse oder Ersatzforderungen gibt es?
- Welche eigenen Ausgaben wurden erspart?
- Wann traten Verlust, Verbrauch, Kenntnis und Rechtshängigkeit ein?
- Welche Bewertungsmethode ist belegbar?
Spezifischer Prüfungsfokus
- Bestimme den konkreten Vermögensvorteil und seine heutige Spur im Vermögen.
- Ordne den Vorteil einer Leistungsbeziehung, einem Eingriff oder einer sonstigen Erwerbslage zu.
- Prüfe Rechtsgrund und Behaltensgrund getrennt.
- Kontrolliere, ob § 818 BGB den Anspruch erweitert, begrenzt oder verschärft.
- Leite erst danach Anspruchsgegner, Anspruchshöhe und prozessuales Ziel ab.
Prüfungslogik
- Erstelle eine Vermögensbilanz statt einer Gegenstandsliste.
- Prüfe Nutzungen, Surrogate und ersparte Aufwendungen vor § 818 Abs. 3 BGB.
- Bewerte Dienstleistung und Gebrauchsvorteil objektiv nach Markt- oder Nutzungswert.
- Ordne Wertverluste nach Risiko, Kenntnis und Rechtshängigkeit zu.
- Verlange substantiierte Belege für Entreicherung.
Surrogat-Suchroutine
Prüfe bei behauptetem Wegfall immer:
- Verkaufserlös oder Tauschgegenstand.
- Rückerstattung, Gutschrift oder Verrechnung.
- Versicherungsleistung oder Schadensersatzanspruch.
- Ersatzlieferung oder Ersatzforderung.
- ersparte Neuanschaffung.
- Wertsteigerung eines anderen Vermögensgegenstands.
Ein Surrogat muss nicht denselben Namen tragen wie das Erlangte. Entscheidend ist, ob der Vermögensvorteil wirtschaftlich an die Stelle des ursprünglichen Vorteils getreten ist.
Typische Fehler
- "Geld ist weg" als Ergebnis genügen lassen.
- Surrogate und Ersparnisse übersehen.
- Zinsen, Nutzungen und Wertersatz doppelt zählen.
Arbeitsausgabe
| Punkt | Ergebnis | Belegbedarf |
|---|---|---|
| Anspruchsziel | [...] | [...] |
| beteiligte Personen | [...] | [...] |
| Vermögensvorteil | [...] | [...] |
| Zweck/Zurechnung | [...] | [...] |
| Rechtsgrund/Behaltensgrund | [...] | [...] |
| § 818 BGB | [...] | [...] |
| Einreden/Spezialregime | [...] | [...] |
| vorläufiges Ergebnis | [...] | [...] |
Surrogat-Output
| ursprünglicher Vorteil | Ersatzwert | noch vorhanden? | herauszugeben? |
|---|---|---|---|
| [...] | [...] | ja / nein | ja / nein / streitig |
Mini-Check vor Output
- Kein Direktanspruch ohne begründete Zurechnung.
- Kein Wertersatz ohne Bewertungsmethode.
- Keine Entreicherung ohne konkreten Vermögensweg.
- Keine Saldierung ohne beiderseitige Leistungstabelle.
- Offene Tatsachen bleiben als offen markiert.
Hinweis: Keine Rechtsberatung. Mechanische Prüfung anhand vom Nutzer behaupteter Tatsachen. Falsche Normwahl oder unvollständiger Sachverhalt kann das Ergebnis vollständig entwerten.
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