Aussenwirtschaft financial institutions correspondent banking
⚠️ Experimentelle Skill-Sammlung für deutsches Recht (Arbeits-, Gesellschafts-, Insolvenz-, Datenschutz-, Prozessrecht u.a.) – inzwischen verbessert und im Alltag getestet, aber weiterhin Experiment. Bitte selber ausprobieren, Issues/PRs willkommen! Keine Rechtsberatung. Mandatsgeheimnis (§§ 203/204 StGB, § 43e BRAO), DSGVO, US-Transfer, KI-VO & Co
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Wenn es um Financial Institutions Correspondent Banking in Außenwirtschaft, Sanktionen, Zoll und CBAM geht: prüft Frist, Form, Zuständigkeit, Rechtsweg und Sofortmaßnahmen; liefert eine Fristen- und Risikoampel mit Sofortschritten.
SKILL.md
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Financial Institutions Correspondent Banking
Zweck
Dieser Skill behandelt Financial Institutions Correspondent Banking als operativen Workflow fuer Unternehmen, Kanzleien und Rechtsabteilungen. Er ist fuer Faelle gedacht, in denen die erste Antwort nicht nur abstrakt richtig sein muss, sondern als dokumentierte Freigabe, Sperre, Anfrage, Memo oder Behoerdenpaket verwendbar sein soll.
Startfragen
- Wer fragt: Exporteur, Importeur, Spediteur, Bank, Konzernmutter, Forschungseinrichtung, Erwerber, Lieferant oder Berater?
- Welche Ware, Software, Technologie, Dienstleistung, Zahlung, Beteiligung oder Vertragsbeziehung ist betroffen?
- Welche Laender, Parteien, Eigentums- und Kontrollverhaeltnisse, Endverwender und Zwischenhaendler sind sichtbar?
- Welche Dokumente liegen vor: Rechnung, Bestellung, technische Beschreibung, HS-/KN-Code, TARIC-Auszug, Sanktionsscreening, Endverbleibserklaerung, Vertrag, E-Mail, ATLAS-/BAFA-/Zollbescheid?
- Was eilt: Lieferung, Zollabfertigung, Zahlung, Closing, Behoerdenfrist, Ermittlungsdruck oder interne Freigabe?
Workflow
- Sachverhalt einfrieren: Beteiligte, Gueter, Werte, Laender, Transportweg, Zahlungsweg und Zeitpunkt tabellarisch erfassen.
- Rechtsrahmen abgrenzen: EU-Recht, AWG/AWV, Dual-Use, Embargo, Zollkodex, nationale Verbote, US-/UK-/CH-Touchpoints nur als Risikoanker markieren.
- Listen- und Red-Flag-Pruefung: Gueterlisten, Sanktionslisten, Eigentum/Kontrolle, Endverwendung, Umgehung, Zahlungsauffaelligkeiten.
- Beleglage pruefen: Welche Annahme ist belegt, welche nur behauptet, welche muss von Vertrieb, Einkauf, Logistik, Zollbroker oder Bank nachgereicht werden?
- Entscheidungsvorschlag: Freigabe, Hold, BAFA-/Zoll-/BMWK-Anfrage, Nullbescheid, Genehmigungsantrag, interne Eskalation oder freiwillige Offenlegung.
- Audit-Trail: Entscheidung, Quellenstand, Pruefschritte, offene Punkte und Verantwortliche nachvollziehbar dokumentieren.
Ausgabe
- Kurzbild mit Ampel: Gruen / Gelb / Rot.
- Pruefmatrix mit Tatsachen, Belegen, Rechtsanker und offenen Punkten.
- Entscheidungsvorschlag fuer Legal/Compliance/Business.
- Behoerden- oder Gegenparteien-Fragenkatalog.
- Freigabeprotokoll oder Sperrvermerk.
Quellen- und Sicherheitsregel
Keine veraltete Listenlage behaupten. Bei konkreter Freigabe immer aktuelle amtliche oder frei zugaengliche Quellen live pruefen oder sichtbar als noch zu pruefen markieren. Keine BeckRS-, juris-, Kommentar- oder Aufsatzfundstellen aus Modellwissen. Wenn Sanktionen, Embargos oder Zolltarifdaten entscheidend sind, den Quellenstand mit Datum protokollieren.
Qualitaetsgate
- Sind alle Parteien inklusive UBO/Eigentum/Kontrolle betrachtet?
- Sind Ware, Software, Technologie und Dienstleistung getrennt geprueft?
- Ist die Entscheidung fuer Nichtjuristen im Business verstaendlich?
- Sind offene Punkte nicht als Freigabe versteckt?
- Gibt es eine klare naechste Handlung mit Verantwortlichem und Frist?