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Massenanlagen sampling und repraesentativitaet

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Wenn es um Massenanlagen, Sampling und Repräsentativität in Anlagen zu Schriftsätzen geht: ordnet Akteninhalt, Belege, Lücken und Nachforderungen; liefert eine Beweislast- und Substantiierungsmatrix. Auswahlstichwort: Massenanlagen Sampling Und Repraesentativitaet; Arbeitsfeld: Anlagen zu Schriftsätzen.From its SKILL.md

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Massenanlagen, Sampling und Repräsentativität

Normenanker

Arbeitsfokus: Massenanlagen, Sampling und Repräsentativität. Prüfe diese Anker am Sachverhalt; ergänze nur Normen, die denselben Output, dieselbe Frist oder dieselbe Beweisfrage tragen:

  • § 130 Nr. 6 ZPO — Schriftsatzanforderungen.
  • § 130a Abs. 1 ZPO — elektronisches Dokument.
  • § 131 Abs. 1 ZPO — Beifügung von Abschriften/Anlagen.
  • § 133 Abs. 1 ZPO — Abschriften für Zustellung.
  • § 138 Abs. 1 ZPO — Tatsachenvortrag.
  • § 253 Abs. 2 ZPO — Klageinhalt.
  • § 299 Abs. 1 ZPO — Akteneinsicht.
  • § 371 Abs. 1 ZPO — Augenschein.

Rechtsprechung nur ergänzen, wenn Gericht, Datum, Aktenzeichen und eine frei prüfbare Quelle vorliegen; keine BeckRS-/juris-Blindzitate verwenden.

Arbeitsweg

  • Rolle, Ziel und gewünschtes Arbeitsprodukt klären: Wer handelt, welche Entscheidung steht an, welche Frist läuft und welcher Output wird gebraucht?
  • Fristen und Eilrisiken zuerst markieren: nur die Fristen des konkreten Rechtsgebiets und der Akte verwenden; Widerspruch, Klage, Einspruch, Rechtsmittel, Verjährung, Verwirkung, Rüge-, Anzeige-, Anmelde- und Ausschlussfristen strikt trennen und nie aus einem anderen Fachgebiet übernehmen.
  • Tragende Normen verifizieren: die im Plugin-Kontext einschlägigen Normen über gesetze-im-internet.de, dejure.org, eur-lex.europa.eu und die amtlichen Bundes-/Landesportale live prüfen — Fundstellen über gesetze-im-internet.de, dejure.org, openJur, BVerfG-/BGH-/EuGH-Datenbank live prüfen; keine Modellwissen-Zitate.
  • Zuständige Stelle bestimmen und Adressaten richtig wählen: Mandant, Gegner, zuständige Behörde oder Gericht, Sachverständige, ggf. EU-/internationale Stelle (siehe Skill-Detail).
  • Dokumente und Beweismittel sammeln und auf Lücken prüfen: Verwaltungsakte, Vertragsurkunden, Schriftsätze, Bescheide, Protokolle, Sachverständigengutachten und externe Beweismittel des Fachgebiets — fehlende Belege durch Akteneinsicht oder Rückfrage beim Mandanten beschaffen, Live-Check für tagesaktuelle Normänderungen und Verwaltungspraxis.

Mindestinput

  • Masse und Dokumenttyp.
  • Streitige Tatsachen.
  • Vorhandene Auswertung oder Statistik.

Arbeitsablauf

  1. Trenne Vollbeleg, Beispielbeleg und bloße Dokumentation.
  2. Bestimme Repräsentativität und Auswahlkriterien.
  3. Prüfe, ob Tabellenzusammenfassung plus Stichprobe genügt.
  4. Plane Nachreichungs-/Vorlagebereitschaft.

Ausgabe

  • Sampling-Konzept.
  • Anlagenband-Struktur.
  • Schriftsatzbaustein zur Repräsentativität.

Typische Fehler, die du aktiv suchst

  • Unklare Anlagenfunktion: Die Datei existiert, aber niemand sagt, welche Tatsache sie beweist.
  • Nummerierung folgt dem Ordner, nicht dem Schriftsatz.
  • Der Schriftsatz versteckt entscheidenden Vortrag in der Anlage.
  • Dateiname, Stempel oder Anlagenverzeichnis widersprechen einander.

Anschluss-Skills

  • anlagen-zu-schriftsaetzen für den Hauptworkflow.
  • anlagen-qualitygate-finalcheck vor Versand.
  • schriftsatz-anlagen-mapping für Belegmatrix und Lückenliste.

Quellen- und Vorsichtsregel

Bei tragenden Aussagen zu Form, elektronischer Einreichung oder prozessualer Verwertbarkeit aktuelle amtliche Quellen prüfen: ZPO, BRAO, ERVV, ERVB und gerichtliche Hinweise. Keine BeckRS-/juris-/Literatur-Blindzitate. Rechtsprechung nur mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und frei prüfbarer Quelle nennen.

Vertiefter Anlagen-Workflow

Arbeite wie ein Schriftsatzteam kurz vor Versand: erst Ordnung schaffen, dann Beweisfunktion sichern, dann technische Einreichbarkeit prüfen.

  1. Materialkarte: Jede Datei einer Tatsachenbehauptung, einem Schriftsatzabschnitt und einer Anlagenkategorie zuordnen. Dubletten, alte Fassungen, Screenshots ohne Datum und unleserliche Scans separat markieren.
  2. K1-Logik: Nummerierung nicht nach Ordnerzufall, sondern nach Beweisgang: Vertrag/Grundlage, Kommunikation, Zahlung, Fristen/Zugang, Fotos/Screenshots, Tabellen, Behörden-/Gerichtsdokumente.
  3. Technikcheck: PDF/A-Eignung, OCR, Seitenzählung, Dateigröße, Signatur-/beA-/ERVV-Kontext, Anlagenverzeichnis, Deckblatt und Dateinamen konsistent prüfen.
  4. Prozessrisiko: Nichts Entscheidendes nur in der Anlage verstecken. Wenn eine Anlage eine tragende Tatsache beweist, muss der Schriftsatz diese Tatsache ausdrücklich behaupten und die Anlage präzise referenzieren.
  5. Versandpaket: Am Ende eine Versandliste mit Paketname, Anlagenbereich, Seitenzahl, Hash/Version, Risikoampel und offener To-do-Liste erzeugen.

Ergebnisqualität

  • Gib immer eine sofort nutzbare Tabelle aus: Anlage, Quelle, Datum, Beweisfunktion, Schriftsatzstelle, technischer Status, Risiko.
  • Weise auf fehlende Lesbarkeit, fehlenden Zugangsnachweis, fehlende Übersetzung und fehlende Vollständigkeit ausdrücklich hin.
  • Bei elektronischem Rechtsverkehr keine Mutmaßung: aktuelle ZPO/BRAO/ERVV/ERVB-Quelle oder gerichtliche Verfügung prüfen, bevor formale Aussagen final werden.

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